Neue Impfkampagnen: Impfschaden-Selbsthilfeinitiative verzeichnet prompt Zunahme von Hilferufen

Bild: freepik / lev.studio.x

Im Herbst häufen sich traditionell die Impfaufrufe an die Bevölkerung. Nicht nur die experimentellen Covid-Impfstoffe sollen unters Volk gebracht werden, sondern auch andere Vakzine werden massiv beworben – etwa gegen Grippe oder Gürtelrose. Vorerkrankungen und Risikofaktoren der Patienten werden dabei kaum beachtet. Eine Selbsthilfeinitiative aus Konstanz, die Impfgeschädigte unterstützt, weist nun in einer aktuellen Presseaussendung auf eine Zunahme von Hilferufen von Betroffenen hin. Fordern die stetigen Impfaufforderungen aus Politik und Medien bereits wieder ihren Tribut?

Nachfolgend lesen Sie die Presseaussendung der Initiative Selbsthilfe Riehle:

Nach rückläufiger Nachfrage melden sich wieder mehr Betroffene bei der Selbsthilfeinitiative zu Impfschäden

Pressemitteilung, Konstanz, 07.01.2024

Die Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen, Impfschäden und Autoimmunerkrankungen über einen längeren Zeitraum nur wenig Zulauf hatte, steigt aktuell die Zahl der Anfragen wieder an. Hierauf macht der Leiter des ehrenamtlichen und bundesweit aktiven Angebots, Dennis Riehle (Konstanz), in einer Aussendung aufmerksam. Demnach verzeichnen derzeit Patienten nach einer Auffrischungsimpfung gegen Corona, aber auch im zeitlichen Zusammenhang zu einer Grippeschutz-, Gürtelrose- oder Pneumokokken-Immunisierung über die üblichen Reaktionen und Nebenwirkungen hinausgehende Gesundheitsstörungen.

„Oftmals handelt es sich auch weiterhin vor allem um neurologische Symptome, vor allem und polyneuropathisch anmutende Beschwerden wie Missempfindungen, Nervenschmerzen oder Lähmungserscheinungen. Aber auch internistische Schwierigkeiten wie Blutdruckschwankungen, Herzrhythmusstörungen, Schwindel oder Synkopen kommen vor. Daneben sind auffällige Laborparameter, Seh- und Hörstörungen, psychische Dysbalancen, Leber- und Nierenfunktionsstörungen, rheumatische Beschwerden, Erschöpfung, kognitive Defizite, Hautveränderungen oder Gewebeschwellungen zu nennen. Oftmals sind die Beeinträchtigungen derart gravierend, dass es zu massiven Einschränkungen der Lebensqualität kommt. Und nicht zuletzt fehlt es bisher an einer ursächlichen Behandlung für die Probleme. Daher kann es im Augenblick stets nur ergänzende Tipps für symptomatische Therapieansätze geben“, erklärt Dennis Riehle, der selbst seit 2021 am sogenannten Post-Vac-Syndrom leidet.

Es gibt Hoffnung auf Besserung – doch vollständige Heilung scheint selten

Riehle selbst beobachtet mittlerweile eine deutliche Reduzierung seiner anfänglichen Leiden und gewinnt diesen Eindruck auch bei Anderen: „Ich stehe ja oftmals sehr lange mit denjenigen in Verbindung, die sich bei mir melden. Und ich lese durchaus, dass sich auch dort zumindest eine teilweise Remission einstellt. Allerdings muss man gleichsam feststellen, dass es nur selten zu einer vollständigen Rückbildung über die Zeit kommt. Insofern bleibt es auch weiterhin ein großes Anliegen, sich für eine. Individuelle Impfentscheidung einzusetzen, die unter persönlichen Gesichtspunkten und Abwägungen stattfinden muss und dabei vor allem Risikopotentiale und Vorbelastungen berücksichtigen sollte. Denn gerade Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen antworten auf die Impfung mit einer überschießenden Reaktion des Immunsystems, was allzu selten in der Aufklärung berücksichtigt wird“.

Mittlerweile hat die Selbsthilfeinitiative rund 11.500 Beratungskontakte geführt und Betroffenen wie Angehörigen vor allem zu Fragen der Gesundheitsförderung, zur mentalen Ermutigung und zu sozialen Ansprüchen beantwortet. Dennis Riehle weist insbesondere bei der Absicht, einen Antrag auf Anerkennung eines anerkannten Impfschadens zu stellen, auf die Notwendigkeit einer lückenlosen Dokumentation der Symptome durch einen Arzt hin, der letztlich auch eine erste Vorabeinschätzung abgeben sollte, inwieweit eine Kausalität zwischen Immunisierung und den aufgetretenen Gesundheitsbeschwerden wahrscheinlich ist. Hierbei geht es nicht allein um den temporären Zusammenhang, sondern vor allem um einen Ausschluss von anderen Ursachen.

Daneben sollten Patienten nicht vergessen, gegebenenfalls einen Antrag auf Feststellung einer Behinderteneigenschaft sowie in besonders schweren Fällen eine Erwerbsminderungsrente oder Pflegeleistungen in Betracht zu ziehen. „Aber auch andere soziale Unterstützungsleistungen kommen in Frage – beispielsweise, wenn eine längere Krankheitsdauer zu Behinderungen in der Haushaltsführung beiträgt. Überdies sind bei vorübergehenden Gesundheitsbeschwerden auch Grundsicherung oder Krankengeld möglich“.

Bewährte Hilfe für Betroffene

Bezüglich symptomatischer Maßnahmen haben sich laut Riehle unter anderem Schlafhygiene, Entspannungstraining, Stressbewältigung, ergänzende Psychotherapie, leichte Aktivierung, mitochondriale Stärkung durch Antioxidantien, Schwermetall- und Mikronährstoffbestimmung, hormonelle Abklärung (Schilddrüse, Nebenniere, Neurotransmitter…), Rehabilitationsmaßnahmen, milde Antidepressiva, Schmerztherapie, Energiemanagement (Aktivierung durch kognitive Verhaltensoptimierung), Ernährungsumstellung und bei Bedarf eine Substitution mit Eisen, Magnesium, Vitamin B und E, Coenzym Q10, Zink, L-Carnitin, orales NADH, Omega-3-Fettsäuren bewährt.

Bei neurologischen und kardiologischen Auffälligkeiten sind Betablocker bei Verdacht auf Posturales Orthostatisches Tachykardiesyndrom, ‚Vertigo‘-Präparate bei Schwindel oder Herz-Kreislauf-Beschwerden, Alpha-Liponsäure und Selen, Präparate mit dem Wirkstoff ‚Uridinmonophosphat‘, die Schmerzempfindung beeinflussende Psychopharmaka sowie bei Nervenschmerzen Antikonvulsiva denkbar, führt der Psychologische, Gesundheits- und Sozialberater Dennis Riehle abschließend aus, der für Hilfesuchende entsprechend per E-Mail zur Verfügung steht. Die kostenlose Beratung der Selbsthilfeinitiative ist unter www.selbsthilfe-riehle.de erreichbar.

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