Mit dieser falschen Studie wurden Kinderimpfungen gerechtfertigt: Autor zur Korrektur gezwungen

Symbolbild: luis_molinero / freepik

Behörden weltweit scheint jedes Mittel recht zu sein, um die Impfagenda voranzutreiben: Auch offensichtlich falsche und qualitativ unterirdische “Studien” werden gern dazu verwendet, die Spritzungen bei kleinen Kindern nicht bloß zu rechtfertigen, sondern auch zu fordern. Eine Studie, die die US-amerikanischen CDC heranzogen, um Kinderimpfungen zu propagieren, enthielt so freche Falschdarstellungen und Datenfehler, dass sie nun korrigiert werden musste.

“Covid-19 ist eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis 19 Jahren in den Vereinigten Staaten” – so lautet der Titel der fraglichen “Arbeit”, die bisher als Preprint erschienen ist. Wer dieses vielzitierte Werk von elf sogenannten Wissenschaftlern liest, kommt schnell dahinter, dass es sich nur um Propaganda handeln kann: Immerhin lautet das Fazit, dass Kinder sowohl älter als auch jünger als 5 Jahre unbedingt gegen Covid geimpft werden müssen. Das wird mit 1.433 Kindern zwischen 0 und 19 Jahren begründet, die in den USA seit März 2020 angeblich rein an Covid-19 gestorben sein sollen. Demnach sollte Covid je nach Altersgruppe vergleichsweise auf Platz 4 oder 5 der häufigsten Todesursachen sein.

Jedoch: Die Zahl der angeblichen Covid-Toten stammte vom National Center for Health Statistics, das jeden Fall aufführt, der mit Covid-19-Vermerk auf der Sterbeurkunde verstorben ist. Kelley Krohnert, selbst Mutter, machte sich die Mühe, die Studie einem Faktencheck zu unterziehen: Die Behauptung der Autoren, dass diese 1.433 jungen Menschen “an” Covid verstarben, ist falsch. Zwischen 1. März 2020 und 30. April 2022 starben laut CDC WONDER 1.088 junge Menschen “an” Covid (um diese Zahl ins Verhältnis zu setzen: Stand 2020 lebten in den USA mehr als 73 Millionen Menschen unter 18 Jahren!).

Die Autoren setzten ihre nachweislich falsche Zahl ins Verhältnis zu anderen Todesursachen – und das wiederum auf grob falsche Art und Weise. Denn während man alle “mit” Covid gestorbenen Kinder und Jugendlichen im Zeitraum von 26 Monaten (!) hernahm, nutzte man bei den anderen Todesarten die Daten rein von 2019 (also von 12 Monaten). Zusätzlich gab man zwar auch noch jährliche Daten von Covid-19 in die Berechnung mit ein – doch die sich daraus ergebenden Tabellen waren auch für Laien erkennbar vollkommen blödsinnig, weil Covid-19 etwa bei 15- bis 19-Jährigen gleichzeitig die viert- und sechsthäufigste Todesursache war:

Quelle

Würde man die sehr weit gefasste Todesursache Nummer 1 – Unfälle – detaillierter erfassen, würde Covid-19 bei einem korrekten, jährlichen Vergleich prompt aus den Top 10 rutschen: In den meisten betrachteten Altersgruppen sind Tode durch beispielsweise Ertrinken, Brände oder Autounfälle laut Krohnerts CDC WONDER-Recherchen nämlich häufiger als der Tod durch Covid.

CDC nutzte Studie als Argument für Kinderimpfungen für unter 5-Jährige

Würden derartig minderwertige und ideologiegesteuerte Studien keine Aufmerksamkeit erlangen, wäre die Angelegenheit wohl halb so schlimm. Doch Behörden wie die US-amerikanischen CDC berufen sich auf genau solche Auswüchse der “Wissenschaft”, um die schädliche Impfagenda bei Kleinkindern voranzutreiben: So geschehen am 17 Juni, als die Ergebnisse bei einer Diskussion zu den Kinderimpfungen vorgestellt wurden. Wie wahrscheinlich ist es wohl, dass bei den CDC niemandem die massiven methodischen Mängel der Arbeit aufgefallen sind?

Welle der Kritik zwang Hauptautor zu Korrekturen

Kelley Krohnert wandte sich mit ihrer Kritik – ebenso wie viele andere – an den Hauptautoren der Studie, Seth Flaxman. Die Masse an negativen Rückmeldungen war groß genug, dass Flaxman sie auf Twitter ansprach und eine Korrektur der Studie ankündigte.

Mittlerweile ist tatsächlich eine neue Version der Preprint-Studie online. (Ein direkter Vergleich findet sich unter diesem Link.) Jedoch: Flaxman sah nicht ein, warum er sein Fazit verändern sollte. Tatsächlich wandte man bei der “Korrektur” erneut eine fragwürdige Methodik an: Man veränderte das Zeitfenster für erhobene Covid-Tode – und zwar praktischerweise so, dass die vergleichsweise größtmögliche Menge an Fällen (also die Phase der meisten gezählten Covid-Toten bis 19 Jahre) inkludiert war. Man blieb dabei, die Daten der anderen Todesarten von 2019 zu verwenden, und nutzte die Covid-Daten von April 2021 bis März 2022. (Unter den Todesfällen könnten sich in diesem Zeitraum übrigens naturgemäß auch Impflinge befinden.) Zwischenzeitlich fand sich in der Historie der Studie der Hinweis, dass es sich bei dieser Maßnahme um eine “Vereinfachung” handele – mittlerweile wurde diese Anmerkung aus unerfindlichem Grunde entfernt. Man blieb jedenfalls dabei, Covid-Impfungen für Kinder zu fordern – neben anderen pharmazeutischen Interventionen.

Krohnert verglich die “Rankings” von Covid als Todesursache in den einzelnen Altersgruppen vor und nach der “Korrektur” auf Twitter und konstatierte:

Bedenken Sie, dass sie selbst durch die Manipulation der Daten zur Auswahl der schlimmsten Covid-Monate, Covid nicht dazu bringen konnten, in den Top 5 für Altersgruppen unter 15 zu bleiben. Ist @CDCgov enttäuscht, dass ihr großes Argument offiziell geplatzt ist? Wird @CDCDirector es jemals zugeben?

The Epoch Times berichtete kritisch über den Sachverhalt und bat Flaxman um eine Stellungnahme – erwartungsgemäß erfolglos. Die CDC und andere Behörden weltweit halten derweil weiter am Impfdruck für Kinder fest, ignorieren potenzielle Nebenwirkungen der Vakzine und geben unbeirrt vor, dass von Covid-19 ein tödliches Risiko für Babys, Kleinkinder und Jugendliche ausgehe. Dabei behaupten sie, der “Wissenschaft” zu folgen. Man erinnere sich: 1.088 junge Menschen bis zu 19 Jahren (wobei die inkludierten 19-Jährigen nicht mehr als Jugendliche gelten) in 26 Monaten – von mehr als 73 Millionen Menschen. Jeder einzelne Tote ist zweifelsfrei ein tragischer Verlust. Sie können aber keine gefährliche Massenimpfkampagne mit unklaren Folgeschäden für Kinder rechtfertigen.

Information am Rande: Einer archivierten Version der Studie ist zu entnehmen, dass eine Autorin – Elizaveta Semenova – zwischenzeitlich bei AstraZeneca gearbeitet hat. Es überrascht wohl wenig, dass dieser Hinweis eilig wieder entfernt wurde.

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