Mexikos Präsident Obrador lebt gefährlich: Unverblümte Kritik an Impfungen und Big Pharma

Bild: EneasMx, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

Setzt hier womöglich der nächste politische Führer sein Leben aufs Spiel, der aus dem globalen Corona-Gleichschritt ausschert und das große Pandemie-Narrativ in Frage stellt? Seit der strikten Ablehnung von Covid-Impfungen für Kinder durch Mexikos Präsident Andres Manuel Lopez Obrador und seiner Ankündigung, er werde sein 130-Millionen-Volk „nicht zu einer Geisel der Pharmaindustrie machen“, schießen im Netz die Spekulationen ins Kraut, ob der Staatschef womöglich bald „zufällig“ zu Tode kommen könnte – durch einen plötzlichen Herzinfarkt oder Unfall vielleicht.

Sie beziehen sich damit auf den Tod mehrerer Staatschefs von Entwicklungs- und Schwellenländern seit Beginn der Corona-Krise inmitten ihrer Amtszeit, die sich zuvor als „Corona-Leugner“ profiliert hatten: Im Juni 2020 war der langjährige Präsident Pierre Nkurunziza plötzlich an einem angeblichen Herzinfarkt gestorben (Report24 berichtete); im März dieses Jahres erwischte es dann den tansanischen Präsidenten John Magufuli, der sich als einer der profiliertesten „Corona-Leugner“ früh der WHO und dem internationalen Wissenschaftskartell widersetzt hatte, und für sein Land weder Maßnahmen noch Impfkampagnen zulassen wollte. Angeblich soll Magufuli selbst an Corona verstorben sein, was skeptische Beobachter stets anzweifelten.

Volle Breitseite gegen WHO und Impfhersteller

Ob es im Fall Mexikos auch so kommen wird, mag dahinstehen; Tatsache ist, dass Big Pharma und die Impflobby mit dem bevölkerungsstärksten und größten mittelamerikanischen Land ein wichtiger Verbündeter fehlt zur Durchsetzung ihrer weltweiten Impfagenda; den Patenthaltern des wirtschaftlich-politischen Trusts der Pandemie-Profiteure dürfte Obrador jedenfalls ein Dorn im Auge sein. Die kategorische Weigerung des Präsidenten, Covid-Impfstoffe für Kinder zu beschaffen, und dass er sich der Einflussnahme von WHO und Impf-Agitatoren widersetzt, bis „schlüssige Beweise“ für deren Wirksamkeit auf dem Tisch liegen, gefährdet ihr Geschäftsmodell.

Ketzerisch und nach hiesigen Maßstäben lupenrein „querdenker-affin“ klingen auch sonstige Äußerungen Obradors, die er gegenüber mexikanischen Medienvertretern tätigte: Die Pharmaunternehmen sollten sich gefälligst „weniger auf die Erzielung von Gewinnen als auf die Sicherstellung der medizinischen Notwendigkeit konzentrieren“. Es sei „problematisch“, dass sie mit Covid-19-Impfstoffen Rekordumsätze erzielten, die ihnen von den Regierungen abgekauft werden, die zugleich für deren großflächige Verabreichung sorgten. Deshalb müsse man auch den Sinn von Auffrischungsspritzen, von dritten oder sogar vierten Impfdosen hinterfragen. Womöglich könnten die Impfungen sogar komplett „überflüssig“ sein. Aus Sicht der Impfbefürworter dürfte Obrador damit anderen Hassfiguren der politischen Linken wie Donald Trump oder Jair Bolsonaro in nichts nachstehen.

Sollte Obrador plötzlich etwas zustoßen, durch eine „Affäre“ oder andere unvorhersehbare Umstände sein Amt verlieren, dann war es sicherlich nur Zufall und hat nichts mit seiner Corona-Renitenz zu tun. Obwohl sein Nachfolger vermutlich schnell in den konformistischen Kanon der Staatengemeinschaft zurückkehren dürfte…

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