Mitten im Hochsommer dreht die Münchner Stadtregierung am Rad. Angeblich gebe es zu wenig Wasser, weshalb die „Verschwendung“ mit drakonischen Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro geahndet werden soll. Doch das passt nicht zu den Grundwasser- und Verbrauchsdaten der Stadtwerke München. Will der grüne Oberbürgermeister mit der Schikane der Bürger nur die allgemeine Klimapanik befeuern?
Kaum scheint für ein paar Wochen die Sonne, üben sich die üblichen Verdächtigen wieder einmal in Klimapanik. In der bayerischen Hauptstadt München regiert nicht nur eine linke „Mango-Koalition“ (Grüne, Rosa Liste, SPD, FW und FDP), sondern auch ein grüner Oberbürgermeister – Dominik Krause. Und jetzt im Sommer bekommen die Bürger der Stadt die Rechnung für die Wahl ihrer Politiker geliefert – und zwar in Form von Klimawahn, Verboten und extremen Bußgeldern. Die neue Allgemeinverfügung der Stadt liest sich wie die Hausordnung einer Erziehungsanstalt: Verboten ist das Befüllen privater Pools, das Bewässern von Rasenflächen, das Autowaschen außerhalb von Waschanlagen und die Wasserentnahme aus Bächen oder Seen.
Wer gegen diese schikanösen Regeln verstößt, wird behandelt wie ein Schwerkrimineller: Bis zu 50.000 Euro (!) Bußgeld stehen im Raum. Zur Begründung bemüht das grün-rote Rathaus drastische Worte: Der tägliche Wasserverbrauch sei von 300 auf über 360 Millionen Liter gestiegen, die Ressourcen seien durch ein trockenes Frühjahr „stark belastet“. Das klingt dramatisch, nicht wahr? Dumm nur, dass die Fakten dieser Erzählung komplett widersprechen.
Der Blick ins Mangfalltal: Wo ist der Wassermangel?
Rund drei Viertel des Münchner Trinkwassers stammen aus dem idyllischen Mangfalltal. Ein Blick auf die dortige Messstelle Vagen/Mangfall R 35, die vom Bayerischen Landesamt für Umwelt seit nunmehr fast 50 Jahren (seit Mai 1978) betrieben wird, entlarvt die politisch und vor allem ideologisch vorangetriebene Hysterie. Wer nämlich einen dramatischen, klimabedingten Einbruch des Grundwasserspiegels erwartet, wird bitter enttäuscht.

Die jahrzehntelange Messreihe zeigt die völlig normalen, saisonalen Schwankungen, die es schon immer gab. Und der jüngste Messwert, den wir direkt aus den bereitgestellten Datenvisualisierungen entnommen haben? Am 23.06.2026 lag er bei 519,99 m ü. NN. Das ist nicht nur stabil, sondern liegt sogar leicht über dem langjährigen Mittelwert (MW: 519,92m)! Von einem „Kollaps“ oder einer „historischen Austrocknung“ kann überhaupt keine Rede sein. Da drängt sich die Frage auf, ob der Grünen-Politiker vielleicht sogar absichtlich die Unwahrheit erzählt, nur um den Bürgern weiter die Klimawahn-Propaganda um die Ohren schlagen zu können.
Das 32-Milliarden-Liter-Geheimnis der Stadtwerke
Noch wilder wird es, wenn man die eigenen Berichte der Stadtwerke München (SWM) seziert. In der aktuellen Umwelterklärung der SWM verbirgt sich eine Zahl, die die gesamte Verbots-Argumentation des grünen Oberbürgermeisters wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen lässt. Im Jahr 2024 wurden im seit Jahrzehnten wasserreichen Mangfalltal stolze 128,8 Millionen Kubikmeter Wasser gewonnen. Doch die Münchner verbrauchten davon lediglich 96,3 Millionen Kubikmeter.
Kurze Frage. In den nächsten Tage soll ja heftiger Regen in München fallen, heute Nacht über 20 Liter pro qm. Werden die Holzabdeckungen der Brunnen, die man wegen Dürre installiert hat, dann wenigstens mit Plastikfolie vor dem Starkregen geschützt?pic.twitter.com/tljFpFkjvW
— Künstliche Intelligenz (@KI_Agent) July 16, 2026
Und was passierte mit dem Rest? Halten Sie sich fest: Ganze 32,5 Millionen Kubikmeter – das sind unvorstellbare 32,5 Milliarden Liter Wasser – mussten ungenutzt wieder in die Umwelt ausgeleitet werden, weil die Stadtwerke sie gar nicht speichern konnten beziehungsweise überhaupt keinen Bedarf dafür hatten! Die SWM schreiben selbst ganz unaufgeregt, dass das wasserreiche Jahr außergewöhnlich hohe Quellschüttungen brachte. Und wie die Grundwasserstandsgrafik deutlich macht, lag der Pegel zu dieser Zeit noch nicht einmal annähernd im Spitzenbereich.
Der Sündenbock Bürger: Konsum runter trotz Bevölkerungswachstum
Auch das Argument des „stark gestiegenen Wasserverbrauchs“ entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als politisches Blendwerk. Zwar lag die Wasserabgabe laut Allgemeinverfügung mit rund 360 Millionen Litern pro Tag tatsächlich etwas im oberen Bereich, weil auch der Bewässerungsbedarf steigt. Doch das Rathaus verschweigt in seiner Panikmache den entscheidenden Faktor: Im gleichen Zeitraum (seit 2012) ist die Münchner Bevölkerung um fast 13 Prozent gewachsen! Rechnet man dieses massive Einwohnerwachstum in die Waagschale, relativiert sich der scheinbare Rekordverbrauch sofort. Der Löwenanteil des Mehrbedarfs ist einfach auch der Tatsache geschuldet, dass immer mehr Menschen in der Stadt versorgt werden müssen – und nicht der angeblichen Verschwendungssucht der Gartenbesitzer.
Was passiert, wenn man in der Wüste Sahara den Sozialismus einführt?
— Der Physiker 🇮🇱 (@DerPhysiker21) July 16, 2026
Zuerst nichts, aber nach 10 Jahren wird der Sand knapp.
Was passiert, wenn man in einer der regenreichsten Städte Deutschlands (2000 l/Jahr im Einzugsgebiet) den Grünsozialismus einführt?
10 Wochen lang…
Und hier nochmal: Die Stadt München verbraucht ganz generell bereits rund 300 bis 350 Millionen Liter pro Tag (wie die Stadtwerke München selbst schreiben). Da sind 10 Millionen Liter (rund 3 Prozent) mehr als der normale obere Bereich wohl durchaus verkraftbar. Insbesondere auch angesichts der Tatsache, dass offensichtlich nicht einmal ansatzweise irgendein Wassermangel vorhanden ist. Es geht hier längst nicht mehr um den Schutz einer wertvollen Ressource. Es geht um die schrittweise Gewöhnung der Bevölkerung an den permanenten Ausnahmezustand.
Die Methode Dauerkrise: Herrschaft durch Angst
Dieses Münchner Wasserschauspiel fügt sich nahtlos in jenes große Bild ein, welches wir nun schon seit Jahren beobachten. Die Methode ist immer dieselbe: Jede Abweichung vom statistischen Mittelwert, jeder heiße Sommertag und jede trockene Woche wird sofort zu einer existenziellen Menschheitskrise aufgeblasen. Aus Vorsorge werden drakonische Verbote, aus gut gemeinten Empfehlungen wird staatlicher Zwang.
Die Stadtwerke München SWM haben ihre Kommunkation bereits angepasst.
— Matthias (@MatthiasFMohr) July 16, 2026
Bis zum 1. Mai 2026 konnte man dort noch die folgende optimistische, beruhigende , völlig korrekte Aussage in im Hinblick auf die Trinkwasserquellen im Voralpenland lesen: "Die Wasservorkommen dort sind sehr… pic.twitter.com/ja1PUltiUh
Zuerst sollten wir wegen der künstlich herbeigeführten Energiekrise im Winter frieren, dann im Namen der Klimareligion und des bösen CO2 unsere Heizungen herausreißen, und nun sollen wir tatenlos zusehen, wie unsere Gärten versteppen, obwohl eigentlich mehr als genug Wasser vorhanden ist. Die Opposition in der bayerischen Hauptstadt könnte anhand dieser Daten die linksgrüne Stadtregierung problemlos vorführen und aufzeigen, wie die Grünen und ihre Helfershelfer in der Stadtregierung die Bürger vorsätzlich und offensichtlich völlig grundlos schikanieren.





