Massaker in Äthiopien: 60 Christen brutal von Moslems abgeschlachtet

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Bewaffnete Mörderbanden ziehen durch christliche Dörfer in Äthiopien und richten ein Blutbad an. Mindestens 60 orthodoxe Christen wurden innerhalb weniger Tage ermordet, darunter auch Kinder. Die Massaker ereigneten sich in einer mehrheitlich moslemischen Region, in der religiöse Extremisten bereits zuvor blutige Angriffe auf Christen verübten. Seit Jahren werden die Gläubigen terrorisiert, während die Regierung kaum etwas dagegen unternimmt.

Bewaffnete Moslems ziehen von Haus zu Haus, erschießen oder erstechen die Bewohner. Im äthiopischen Oromia hat sich ein weiteres Massaker an orthodoxen Christen ereignet. Bei den Überfällen auf Chole und Birbo im Bezirk Shirka am 24. Oktober fielen bewaffnete Moslem-Banden über die Dorfbewohner her. Augenzeugen berichten von stundenlangen Angriffen, bei denen die Mörder mit Sturmgewehren und Messern vorgingen. Frauen, alte Menschen und Kinder wurden getötet. Ein Überlebender schilderte gegenüber BBC Amharic, wie die Angreifer das Dorf von allen Seiten einkesselten. Sein 75 Jahre alter Vater wurde ermordet. Selbst die eintreffenden Sicherheitskräfte konnten das Blutbad nicht stoppen.

Die äthiopisch-orthodoxe Tewahedo-Kirche meldete am Montag insgesamt 60 ermordete Gläubige bei zwei Angriffen. Bereits am 20. Oktober waren in Gora Silingo im Bezirk Merti 14 Christen getötet worden. Vier Tage später folgte das Massaker in Shirka mit weiteren 46 Todesopfern. Mindestens 20 Wohnhäuser wurden niedergebrannt, mehr als 20 Menschen mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Während die Angehörigen ihre Toten begruben, versteckten sich zahlreiche Überlebende aus Angst vor weiteren Überfällen. Die Moslem-Banden machen dabei nicht einmal vor Kindern Halt.

Sollen die Christen vertrieben werden?

Arsi ist eine mehrheitlich moslemische Region. Bei der Volkszählung von 2007 bekannten sich rund 58 Prozent der Einwohner zum Islam, etwa 40 Prozent zur äthiopisch-orthodoxen Kirche. Den Moslem-Banden sind das jedoch offensichtlich zu viele Christen. Die christliche Hilfsorganisation Open Doors berichtete im März über eine neue Serie von Massakern: Am 26. Februar stürmten bewaffnete Extremisten einen Markt im Osten Arsis und eröffneten das Feuer. Etwa 20 orthodoxe Christen und ein moslemischer Wachmann wurden ermordet. Augenzeugen berichteten zudem, dass Angreifer unter religiösen Parolen in eine Kirche eindrangen und dort das Feuer auf die Gläubigen eröffneten. Zwei Tage später wurden bei einem weiteren Angriff sieben Menschen innerhalb einer Kirche erschossen.

Open Doors beschreibt zudem einen zunehmenden Druck auf die christlichen Gemeinden, weil die Moslems dort wohl einfach nicht mit Andersgläubigen friedlich zusammenleben wollen. Örtliche Kirchenvertreter beklagen, dass die Behörden die Ansiedlung von Moslems begünstigten und diesen bei der Vergabe staatlicher Arbeitsplätze Vorteile gewährten. Zugleich fühlen sich orthodoxe Christen den bewaffneten Moslem-Milizen schutzlos ausgeliefert. Während die staatlichen Sicherheitskräfte versagen, werden christliche Familien aus ihren Dörfern vertrieben und Geistliche zur Zielscheibe der Mohammedaner-Gewalt.

Eine Moslem-Rebellenallianz soll dahinter stecken

Die äthiopische Menschenrechtskommission hatte bereits im März schwere Übergriffe der Oromo Liberation Army (OLA) in Arsi bestätigt und von der Regierung zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen verlangt. Bei diesen Angriffen waren Menschen ermordet, verschleppt und aus ihren Häusern vertrieben worden. Für die jüngsten Massaker beschuldigt die Regionalregierung nun eine Rebellenallianz, zu der auch die OLA gehört. Deren Verantwortung für die Oktober-Morde ist bislang nicht nachgewiesen. Die politisch-militärischen Schuldzuweisungen liefern den Familien der Opfer jedenfalls keinen Schutz.

Die Kirche hatte die Behörden mehrfach vor der eskalierenden Gewalt gewarnt. Selbst unmittelbar vor den jüngsten Angriffen schlugen örtliche Kirchenvertreter Alarm, weil sich bewaffnete Männer den Gemeinden näherten. Die Warnungen blieben ohne ausreichende Konsequenzen. Nun sind wieder Dutzende Christen tot, ihre Häuser zerstört und ihre Familien auf der Flucht. Die Kirchenführung verlangt endlich Sicherheit und eine Bestrafung der Mörder. Nach Hunderten Todesopfern und jahrelangen Hilferufen sollte man meinen, dass die Regierung die Gefahr inzwischen erkannt hat.

Doch egal wo – ob nun in Afrika oder auch in Europa – scheinen die Regierungen auf dem Moslem-Auge blind zu sein. All der Hass und die Gewalt, die immer und immer wieder von den radikalen Koranbefolgern verbreitet werden, führen weltweit zu Leid, Unterdrückung, Elend und Tod. Während man im Wertewesten zum „interreligiösen Dialog“ aufruft, lassen die Moslem-Extremisten lieber ihre Waffen sprechen.

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