Für die Ukraine mobilisieren Europas Regierungen Milliarden, für die irrsinnige Energiewende werden gigantische Summen bereitgestellt. Doch dem UN-Weltklimarat fehlen 2,3 Millionen Franken jährlich, um seine Arbeit ausreichend zu finanzieren. Donald Trump hat die USA aus der Organisation zurückgezogen, während die übrigen Mitgliedstaaten selbst den nächsten Haushalt blockieren. Offensichtlich genießt die internationale Klimabürokratie bei ihren eigenen Geldgebern längst nicht jene Priorität, die man angesichts der ständigen Klimapanik erwarten würde.
Allein Deutschland hat seit Beginn des Ukraine-Krieges mehr als 43 Milliarden Euro an ziviler Hilfe geleistet und rund 58 Milliarden Euro an militärischer Unterstützung bereitgestellt beziehungsweise zugesagt. Für den deutschen Klima- und Transformationsfonds stehen 2026 ebenfalls mehrere Dutzend Milliarden Euro bereit. Geld lässt sich also durchaus mobilisieren, wenn der politische Wille vorhanden ist. Beim UN-Weltklimarat (IPCC) hingegen scheint es daran gewaltig zu hapern.
Kein Geld für die Klima-Propagandisten
Gerade einmal 3,5 Millionen Schweizer Franken fließen dem Gremium derzeit jährlich an freiwilligen Beiträgen zu. Mindestens 5,8 Millionen wären nötig, um den laufenden Berichtszyklus abzuschließen. Das entspricht einer Finanzierungslücke von knapp 40 Prozent. Bleiben die Zahlungen auf dem bisherigen Niveau, könnten die Reserven bereits Ende 2028 erschöpft sein. Ausgerechnet jene Organisation, deren Klimawahnberichte weltweit als wissenschaftliche Grundlage für milliardenschwere politische Eingriffe dienen, kämpft wegen vergleichsweise lächerlicher Millionenbeträge ums Überleben.
Der historisch wichtigste Geldgeber hat sich bereits verabschiedet. Die USA finanzierten seit der Gründung des Weltklimarats rund 30 Prozent der freiwilligen Beiträge. Die letzte Zahlung erfolgte 2024. Am 7. Januar 2026 zog Donald Trump schließlich den politischen Schlussstrich und ordnete den Rückzug aus 66 internationalen Organisationen und Gremien an, darunter auch dem IPCC. Report24 hatte damals bereits die Frage aufgeworfen, ob nun Europas Steuerzahler als zusätzliche Zahlmeister einspringen müssten.
Dabei steht die Organisation schon seit Jahren wegen ihrer Klimaszenarien in der Kritik. Besonders das extreme Emissionsszenario SSP5-8.5 diente immer wieder als Grundlage überdramatischer Zukunftsprojektionen. Im April 2026 erklärten führende Klimamodellierer um Detlef van Vuuren in ihrer Arbeit „The Scenario Model Intercomparison Project for CMIP7 (ScenarioMIP-CMIP7)“, dass die extrem hohen Emissionsannahmen dieses Szenarios angesichts der tatsächlichen Entwicklungen inzwischen unplausibel geworden seien. Jahrelang dienten solche Katastrophenszenarien als Grundlage für radikale Maßnahmen. Nun räumen selbst die Modellierer ein, dass diese extremen Annahmen nicht realistisch sind.
Keine Einigung bei den Mitgliedern
Auch politisch fliegen beim Weltklimarat inzwischen die Fetzen. Die jüngste Vollversammlung in Addis Abeba endete am 16. Oktober ohne Einigung. Bereits zum sechsten Mal scheiterten die Mitgliedstaaten am Zeitplan für den nächsten Klimabericht. Saudi-Arabien, Indien und Russland widersprachen zudem einem vorläufigen Haushalt für 2027. Selbst vier ältere Sitzungsprotokolle warten noch auf ihre Genehmigung. Das Gremium, dessen Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger und Regierungsdelegationen Zeile für Zeile genehmigt werden, bekommt inzwischen weder seine Finanzen noch seine internen Abläufe geregelt.
Nun suchen Deutschland, die EU und weitere Staaten nach zusätzlichen Geldgebern. Ausgerechnet jene Regierungen, die Bürgern und Unternehmen gigantische Ausgaben für die sogenannte Klimarettung abverlangen, können sich bei ihrer eigenen Klimainstitution nicht einmal auf wenige Millionen Franken verständigen. So wichtig scheint diese Klimawahn-Organisation demnach nicht mehr zu sein.