Darum die Zerstörung? Migrant in Paris erklärt: Es sei „unfair“, wenn arbeitende Menschen mehr haben

Symbolbild: KI

Im Zuge migrantischer und linksextremer Krawalle in Frankreich machen die Täter auch vor den Geschäften von anderen Menschen mit Migrationshintergrund nicht halt. Aufnahmen einer verzweifelten chinesischen Ladenbesitzerin, deren Existenz zerstört wurde, gingen viral. Passend dazu kursiert nun ein Video, in dem ein afrikanischer Migrant die Abneigung gegen chinesische Einwanderer erörtert: Die für ihre harte Arbeit bekannten Chinesen seien seiner Ansicht nach „zu reich“ geworden. Das sei unfair.

Das Video eines jungen Mannes mit afrikanischem Migrationshintergrund geht aktuell auf X und anderen Plattformen viral: Er erörtert darin, dass die Chinesen in Frankreich „zu reich geworden“ seien. Das sei „nicht fair“. Sie gehörten jetzt zur Schicht mit schönen Kleidern und großen Autos.

https://twitter.com/visegrad24/status/2112455480656454005?s=20

Das Video ist echt. Es stammt jedoch aus einer älteren DW-Doku (auf YouTube erschienen im Februar 2017) und ist nicht im Kontext der aktuellen Aufstände entstanden:

Damals ging es um Übergriffe auf chinesische Migranten in Paris durch Banden (meist nordafrikanischer Herkunft). Ein Soziologe erklärte darin die Unterschiede zwischen verschiedenen Gruppen von Einwanderern in der Stadt: Chinesen arbeiten hart und fallen nicht auf – andere Gruppen dagegen sind fordernd und betrachten sich selbst als Opfer. Die Chinesen sind dieser Klientel ein Dorn im Auge.

An den Attacken auf Chinesen hat sich in Frankreich aber anscheinend nichts geändert. Ein Video einer weinenden Chinesin geht seit Tagen viral: Ihr Laden – eine Mischung aus Café und Tabak- und Spirituosengeschäft – wurde im Zuge der Krawalle zerstört. 200 bis 300 Plünderer, darunter sogar Kinder, haben ihrem Bericht nach das Metallgitter hochgerissen, drangen ins Geschäft ein und zerstörten oder stahlen alles, was sie finden konnten. Das Inhaberpaar wurde ebenfalls angegriffen und niedergeschlagen. Der Wahnsinn wurde von den Tätern lachend und johlend gefilmt. „Ein Leben voller Arbeit“, sagt die 50-Jährige im Video – zunichte gemacht.

https://twitter.com/visegrad24/status/2112476962115510500?s=20

Fragt sich: Waren diese Frau und ihr Ehemann durch ihre harte Arbeit nach Ansicht von Linken und afrikanischen Migranten auch „zu reich“ geworden?

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