Immer mehr Ärzte zeigen Gesicht gegen die Covid-Impfungen bei Kindern

Bild: freepik

#wirzeigenunsergesicht, die Initiative gegen Covid-19 Impfungen an Kindern und Jugendlichen der Grazer Allgemeinmedizinerin Dr. Maria Hubmer-Mogg, nimmt Fahrt auf. Immer mehr Ärzte und Juristen schließen sich ihr an und wenden sich mit Videobotschaften an die Öffentlichkeit. Ziel ist, das Nationale Impf-Gremium davon zu überzeugen, von seinem pauschalen „Ja zur Kinderimpfung“ Abstand zu nehmen.

Die ablehnende Haltung der Ärzte gegenüber der Impfung von Kindern gegen Covid-19 resultiert aus einer Vielzahl von Gründen. Diese reichen von einem Mangel an entsprechenden Studien über die Verharmlosung von Nebenwirkungen bis hin zu rechtlichen Aspekten – Report24.news berichtete.

Wer, wenn nicht wir?

„Die Empfehlungen seitens des Gesundheitsministers sowie der Ärztekammer stimmen nicht mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft überein, dem wir als Ärzte in unserer Tätigkeit verpflichtet sind. Somit empfinden wir es als unsere moralische Pflicht, auf die Tatsachen hinzuweisen und die Gründe zu nennen, warum die Impfung nicht pauschal für alle Kinder empfohlen werden soll,“ so die Initiative auf ihrer Webseite. Aufgrund der täglichen Praxis und dem Wissen über die aktuelle wissenschaftliche Datenlage obliege es gerade den Ärzten, entsprechende Stellungnahmen abzugeben.

Unterstützt von den Rechtsanwälten für Grundrechte und dem ACU-Austria erschien nun ein weiteres Video. Auch für eine „dritte Welle“ sind bereits Ärzte und Anwälte angemeldet.

Appell einer Juristin und Mutter

Die Jurististin Mag. Angelika Zwicklhuber etwa sagt in ihrem Statement:

Ich zeige mein Gesicht, weil für mich mit der geplanten Covid-Impfung an Kindern und Jugendlichen die rote Linie ganz klar überschritten ist. Warum? Es steht zu viel Ungeklärtes im Raum. Das macht die Entscheidung für uns Eltern nicht leicht. Ich frage mich: Darf man Kinder, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben, tatsächlich mit einem Vakzin impfen, das sich aktuell in einer Studienphase befindet? Daran knüpfen sich jedenfalls folgenschwere ethische, medizinische und juristische Fragen. Diese zu beantworten erfordern daher offene und freie Debatten und vor allem Zeit.

Grundsätzlich gilt, dass bei einer klinischen Prüfung, an der Minderjährige teilnehmen – nichts anderes ist die Impfung – der Nutzen das Risiko überwiegen muss. Um das Risiko einer Impfung einschätzen zu können, muss man wissen, dass der Impfstoff einer neuen Impfstofftechnologie angehört und nur bedingt zugelassen ist. Unterschätzen Sie das Wörtchen „bedingt“, das vor der Zulassung steht, bitte nicht. Es bedeutet nämlich, dass unsere Kinder an einer klinischen Prüfung teilnehmen würden, also an nichts anderem als an einem Experiment, wenn wir Eltern der Impfung zustimmen. Aufgrund der kurzen Studiendauer und der geringen Anzahl an Probanden ist die bisherige Datenlage dünn. Langzeitdaten sind natürlich auch nicht bekannt.

Da aufgrunddessen aus heutiger Sicht nicht geklärt werden kann, ob die Impfung zu einer schweren und nachhaltigen Beeinträchtigung der körperlichen Unversehrtheit führen kann, bedarf die Impfung von Minderjährigen jedenfalls der Zustimmung ihrer Erziehungsberechtigten. Ist bei der Impfung für Kinder und Jugendliche das Risiko allerdings viel höher als ihr Nutzen, liege darin ein Verstoß gegen das Kindeswohl. Dann könnte man die Impfung einfach nicht empfehlen. Bitte bedenkt: Kinder haben keine Lobby. Ihr Wohl liegt allen voran in den Händen ihrer Eltern. Wir Eltern wollen das Beste für unser Kind, um es zu schützen.

Mein Tipp an Euch, liebe Eltern, ist daher: Informiert Euch bitte. Hört deshalb den Ärzten von #wirzeigenunserGesicht zu und informiert Euch darüber, ob es überhaupt Sinn macht, die Kinder zu impfen. Ob Ihr Euer Kind für ein Experiment zur Verfügung stellen wollt und warum überhaupt diese Eile besteht. Nur dann könnt Ihr Nutzen und Risiko der Impfung auch tatsächlich abwägen. Dazu fähig zu sein ist das, worum es hier geht.

Das niederländische Pendant

Auch in den Niederlanden wächst der Widerstand der Ärzteschaft gegen die Covid-19 Impfung an Kindern und Jugendlichen. Die aktuell über 1.550 verifizierte Ärzte und mehr als 20.000 Unterstützer umfassende Initiative Stichting Artsen Covid Collectief fordert in ihrem Brief „Don’t gamble with our kids“ an das Repräsentantenhaus, von den Kinder-Impfungen Abstand zu nehmen.

Die Chance, dass gesunde Kinder ernsthaft an Covid-19 erkranken, sei äußerst gering. Die Chance, dass sie daran sterben, beinahe Null. Zudem spielten sie im Infektionsgeschehen keine wesentliche Rolle. Ist es also gerechtfertigt, so die Frage, großflächig gesunde Kinder zu impfen, um die Gruppe der vulnerablen älteren Menschen zu schützen? Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass angedacht wird, Kinder „für jemand anderen“ zu impfen. Angesichts dessen sei es unerlässlich, die Sicherheit der Impfstoffe zweifelsfrei zu belegen. Entsprechende Sicherheitsdaten seien jedoch noch nicht verfügbar, halten die Ärzte fest.

Auch das Impfen der Kinder, um den R-Wert niedrig zu halten, sei nicht gerechtfertigt. „Spielt nicht mit unseren Kindern, um den R-Wert unter 1 zu halten,“ fordert das Ärztekollektiv. „Sie mussten die letzten eineinhalb Jahre zu vieles opfern und die Jugend ist unsere Zukunft. Wir dürfen sie nicht als Schutzschild verwenden. Wir müssen unsere Kinder beschützen, nicht ihre physische Integrität für Erwachsene opfern. Das würde die Welt auf den Kopf stellen. Lasst uns jetzt für das Wohlergehen und die Gesundheit der heranwachsenden Generation einstehen.“

Der gesamte Text ist hier im Englischen nachzulesen.

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