Deutscher Professor: Nanomaterialien in Corona-Schnelltests sehr gefährlich

Symbolbild: Freepik @natabuena

Prof. Dr. Werner Bergholz trat schon wiederholte Male vor Ausschüssen der deutschen Bundesregierung als Experte auf. Seine Expertenmeinung schafft es leider nicht häufig in den Nachrichten-Mainstream, dabei wies er sowohl bei der Covid-Teststrategie als auch bei den Inhaltsstoffen der Tests mehrfach auf Probleme, Schwierigkeiten und Gefahren hin. Manche Nanopartikel wären in der Gefahreneinstufung mit schwach radioaktiven Materialien vergleichbar und müssten entsprechend gehandhabt werden.

Ende Mai deckte Report24 auf, dass die österreichische Bundesregierung viele Millionen „Schnelltests“ bei einer dubiosen 1-Mann-Firma in Deutschland bestellt hatte. Die Inhaltsstoffe des flüssigen Detergens waren dabei nicht deklariert, dürften aber hochgiftig sein, wie das Sicherheitsdatenblatt eines vergleichbaren Produkts von Roche belegt. Nun stellt sich auch heraus, dass die verwendeten Nanopartikel nicht so unproblematisch sein dürften, wie man der Bevölkerung Glauben macht. Prof. Bergholz beriet die deutsche Regierung dahingehend, dass es sich um einen Gefahrenstoff handelt, der in der Gefährlichkeit mit leicht strahlenden radioaktiven Stoffen vergleichbar wäre. Dazu hat er auch eine Gefährdungsanalyse erstellt.

Dagegen muss man natürlich die Risiken sehen, die von diesen Tests ausgehen. Da sag ich jetzt nichts, außer dass jedem klar sein muss, in diesen Tests sind Nanomaterialien drin. Ich arbeite in den ISO- und IEC-Institutionen mit. Nanomaterialien sind von der Gefährlichkeit her grundsätzlich so einzustufen wie schwach radioaktive Stoffe.

Prof. Werner Bergholz, Anhörung vor dem Gesundheitsausschuss, 17. Mai 2021

Verwendung nur von Fachpersonal in Labors gestattet

In seiner Gefährdungsanalyse „Durchführung von Covid-19-Schnelltests durch Laien“ führt Bergholz weiter aus: In den Schnelltests sind Gefahrenstoffe enthalten, deren Verwendung signifikante Gefahren für Gesundheit und Umwelt bedeuten:

Insbesondere ist festzuhalten, dass gemäß dem europäischen gesetzlichen Rahmen „REACH“ der Einsatz nur unter kontrollierten Bedingungen (also in einem geeignet ausgestatteten Labor), die bei wissenschaftlichen Versuchen vorliegen, mit fachkundigem Personal gestattet ist.

Gefährdungsanalyse Prof. Bergholz, 16. April 2021

Diese Tests kommen ab der Volkschule zum Einsatz!

Es wird vielleicht der Tag kommen, wo sich die Verantwortlichen vor Gericht davor rechtfertigen müssen, wie es möglich war, solche Schnelltests flächendeckend in Schulen einzusetzen, wo nicht medizinisches Fachpersonal sondern Schulkinder ab der ersten Klasse Volksschule mit diesen gefährlichen Stoffen hantieren.

Das Zitat aus der Anhörung vor dem deutschen Gesundheitsausschuss bezieht sich aber auf einen anderen Inhaltsstoff, die Gold-Nanopartikel. Denn auch von diesen können Gefährdungen für die Gesundheit ausgehen.

Ein grundsätzlicher Schädigungsmechanismus ist dabei die Zellschädigung durch Nanopartikel, die aufgrund ihrer geringen Größe in Zellen eindringen können und auch die Blut Hirnschranke überwinden können. Ein Nanopartikel in einer Zelle kann zum Zelltod oder zur Schädigung der DNA führen

Gefährdungsanalyse Prof. Bergholz, 16. April 2021

Zahlreiche gravierende Probleme mit Schnelltests

Insgesamt stellte Bergholz fest, dass die Verwendung von Schnelltests zu einer Vielzahl von Problemen führt (was sich auch mit unserem eingangs erwähnten Recherchen im Artikel von Ende Mai deckt):

  • Keine Sicherheitshinweise in den meisten Beipackzetteln
  • Keine Schutzausrüstung für die Anwendung vorgesehen
  • Keine Möglichkeit, verschüttete (giftige) Flüssigkeitsmengen zu erkennen
  • Keine Vorschrift, dass Anwender Fachkunde besitzen müssen
  • Keine kontrollierte Umgebung und damit mögliche Kontamination
  • Entsorgung im Hausmüll und damit unabschätzbare Folgen für Gewässer und Lebewesen

Die Informationen zu Sicherheitsmaßnahmen sind in keiner Weise ausreichend, eine sichere Anwendung kann nur durch geschulte Personen erfolgen. Eine Anwendung durch Kinder und Jugendliche ist grundsätzlich auszuschließen! Die Entsorgung im normalen Hausmüll verursacht gravierende Umweltschäden, da bei 16 Millionen Schnelltests nach grober Schätzung über 1000 Liter umweltschädliche Flüssigkeit anfallen.

Gefährdungsanalyse Prof. Bergholz, 16. April 2021

Nicht abzuschätzende Verseuchung der Umwelt

Österreich hat übrigens alleine bei den „Gratistests“ mit denen man sich aktuell nach der 3G-Regel „hineintesten“ kann, 25 Millionen Stück bestellt. Hinzu kommen Abermillionen Stück, die in Schulen eingesetzt werden und vom Bund unabhängige Millionen-Bestellungen der jeweiligen Bundesländer. Wir vergiften und verseuchen die Umwelt momentan in einem überhaupt nicht abzuschätzenden Ausmaß. Das scheint niemanden zu stören, da das Coronavirus ja so eine schreckliche Gefahr wäre, die jegliche Maßnahmen rechtfertigt. Speziell das Schweigen der sonst so „umweltbewussten“ Grünen ist ohrenbetäubend – und beschämend.

Eventuell strafrechtlich relevant

Außerdem weist Bergholz darauf hin, dass ein Verstoß gegen die EU REACH-Verordnung vorliegt, die möglicherweise strafrechtlich zu verfolgen wäre: „Die Anwendung für Massentests in nicht kontrollierter Laborumgebung und ohne wissenschaftliche Begleitung ist nach der REACH Vorgabe unzulässig, stellt also eine gesetzeswidrige Handlung dar! Dies ist umso mehr der Fall, wenn eine solche Handlung behördlich angeordnet wird, ohne dass vorher eine Risikoanalyse und eine Untersuchung auf Rechtmäßigkeit vorgenommen wurden.“

Fazit des Experten:

Massenhafte Testungen führen nicht zu mehr Sicherheit, sondern erhöhen nur die falsch positiven PCR Tests und führen dazu, dass das Infektionsgeschehen nicht besser, sondern schlechter verfolgt werden kann.
Die Handlungsempfehlung kann also nur lauten: Den Einsatz von massenhaften Antigentests durch Laien ist sofort zu stoppen und Tests sind nur dort durch dafür qualifiziertes Personal in Medizinlaboren durchzuführen, wo es sinnvoll ist, z.B. bei schneller Abklärung beim Vorliegen von Symptomen.
Das Testen von nicht symptomatischen Personen ist sinnlos, da in einer Studie mit 10 Millionen Personen in Wuhan Ende 2020 festgestellt wurde, dass dieser Personenkreis KEINE Infektionen verursacht.

Gefährdungsanalyse Prof. Bergholz, 16. April 2021
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