Großbritannien rechnet mit Todeswelle unter Geimpften in „dritter Welle“

Bild: freepik / wavebreakmedia_micro

Nicht nur in Österreich und Deutschland klammern die Regierungen sich an unhaltbare Behauptungen, um ihre restriktive Lockdown-Politik fortsetzen zu können. Auch in Großbritannien wird aktuell eine ultimativ tödliche „dritte Welle“ beschworen, die Lockerungen angeblich unmöglich machen soll. Als Beleg für diese Behauptungen wurden Modellrechnungen präsentiert, die nicht nur fernab jeder Realität zu sein scheinen – sie offenbaren zugleich auch noch eine interessante Annahme. Es wird nämlich davon ausgegangen, dass vor allem geimpfte Personen in der dritten Welle sterben werden.

Selbst der britische Telegraph geht mit den zugrundeliegenden Modellen des Imperial College, der Warwick Universität und der London School of Hygiene and Tropical Medicine hart ins Gericht. Die Rechnungen beruhen auf veralteten Daten und ignorieren wichtige Erkenntnisse: Beispielsweise wurde gerade erst im März festgestellt, dass bereits 54.7% der Engländer Antikörper gegen SARS-CoV-2 entwickelt haben. Unzählige Menschen waren bereits bewusst oder unbewusst infiziert und sind entsprechend immun. Die Berechnungen ignorieren diese Daten vollständig und berufen sich rein auf nicht nachvollziehbare Hochrechnungen zum Impfstatus der Bevölkerung: Demzufolge sollten dann im August gerade einmal 44.6% der Menschen immun sein. Ein Anteil also, der in Wahrheit schon jetzt lange überschritten wurde. Obendrein wird die Effektivität der ach so lebensnotwendigen Impfungen in den Modellen deutlich geringer angenommen als sonst angepriesen.

Besonders aufsehenerregend ist jedoch der folgende Absatz in der Zusammenfassung von Modellrechnungen, die die Scientific Pandemic Influenca Group veröffentlicht hat:

Das Steigen sowohl von Krankenhausaufenthalten als auch von Todesfällen wird von jenen dominiert, die zwei Dosen des Impfstoffs erhalten haben, die etwa 60 Prozent bzw. 70 Prozent der Welle ausmachen. Dies ist auf die hohe Aufnahme in den am stärksten gefährdeten Altersgruppen zurückzuführen.

(The resurgence in both hospitalisations and deaths is dominated by those that have received two doses of the vaccine, comprising around 60 per cent and 70 per cent of the wave respectively. This can be attributed to the high levels of uptake in the most at-risk age groups.)

Offenbar beruht diese Rechnung darauf, dass 10% der vollständig geimpften über-50-Jährigen durch die Impfung trotzdem nicht geschützt seien. Kurios ist nur: In der ersten und zweiten Welle in Großbritannien starb laut offiziellen Daten etwa einer von 200 über-50-Jährigen. Die neuen Berechnungen gehen davon aus, dass bei weiterer Durchimpfung und gleichzeitigem Lockern der Corona-Maßnahmen plötzlich einer von 70 älteren Menschen sterben wird!

Wie bei einer derartigen Modellierung noch behauptet werden kann, dass eine Covid-Impfung dem Schutz der Bevölkerung dienen soll, ist absolut nicht nachvollziehbar. Insgesamt wird das gesamte Impfprogramm auch in Großbritannien ad absurdum geführt: Egal, wie viele sich den potenziell schädlichen Schuss setzen lassen, die alte Normalität soll ohnehin nicht zurückkehren. Dass die Corona-Politik eine rein politische Entscheidung ist, wird Tag für Tag unübersehbarer.

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