Gavi-Dokumente: Impfstoffhersteller fürchten Klagewelle bei Haftungsübernahme

Bilder: freepik / mdjaff (Impfung) / fabrikasimf (Hammer)

Die Pharma-Riesen hinter den in westlichen Ländern am häufigsten verwendeten Covid-Vakzinen halten sich konsequent schadlos, indem sie jedwede Haftung für Gesundheitsschäden durch ihre Produkte auf den jeweiligen Staat abwälzen. Impf-Fanatiker vertreten die Ansicht, dies sei vollkommen „normal“ – unter kritischen Menschen dagegen sorgt das zu Recht für großes Misstrauen gegenüber den Vakzinen. Dokumente der Impfstoffallianz Gavi verdeutlichen nun, dass die Angst vor teuren Haftungsfällen wegen Impfschäden unter den Herstellern so groß ist, dass man lieber auf die Impfung von 167 Millionen Menschen verzichtet als endlich für die eigenen Produkte geradezustehen.

Ein Kommentar von Vanessa Renner

Ziel der im Jahr 2000 beim Weltwirtschaftsforum gegründeten und unter anderem von der Bill & Melinda Gates Foundation finanzierten Stiftung „Gavi“ ist die weltweite Verteilung von Impfstoffen – auch und gerade an arme Länder sowie staatenlose Menschen und Flüchtlinge. Die Impfung letzterer wird gerade durch das Gehabe der Pharma-Giganten Pfizer und BioNTech, Moderna und AstraZeneca allerdings massiv erschwert: Diese drei Hersteller tragen mit ihren Impfstoffen den größten Teil zur COVAX-Initiative bei – möchten gleichzeitig aber keine Haftung für etwaige Schäden durch ihre Produkte übernehmen.

Bei Staatenlosen und Flüchtlingen, wo keine Regierung die Verantwortung übernimmt, ist eine Impfung mit diesen Vakzinen dann schlichtweg nicht möglich. Gegenüber Reuters bemängelte nun ein Sprecher von Gavi, dass die Zurückhaltung der Pharmafirmen, rechtliche Risiken einzugehen, eine große Hürde für die Durchimpfung von Flüchtlingen bedeute.

Interessanterweise fürchten sich wohl nicht alle Impfstoffhersteller davor, mit Haftungsfällen wegen Impfschäden überschüttet zu werden. Die chinesischen Hersteller SinoVac, Sinopharm und Clover Pharmaceuticals etwa sind laut Gavi-Dokumenten gern bereit, die Risiken zu tragen und Haftung zu übernehmen. Johnson und Johnson signalisierte ebenfalls Bereitschaft, zumindest bei Lieferungen zu humanitären Zwecken auf die Schadloshaltung zu verzichten.

„Sicherheit der Vakzine würde in Frage gestellt werden“

Die Haltung der anderen Hersteller wird seitens der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA) gegenüber Reuters damit entschuldigt, dass es schwierig sei, die Impfstoffsicherheit in Flüchtlingslagern zu überwachen. Es wird befürchtet, dass die Flüchtlinge den Impfstoffen die Schuld für Gesundheitsprobleme nach der Impfung zuschreiben – auch dann, wenn keine Verbindung zur Impfung bestehe. (Dass keine Verbindung zur Impfung bestünde, behauptet die Pharmaindustrie mit ihren Lobbyisten allerdings in beeindruckender Konsequenz auch bei bereits bekannten Impfnebenwirkungen.) „Dies könnte dann zu einer erhöhten Zahl von Rechtsstreitigkeiten führen … in denen die Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs öffentlich in Frage gestellt würden“, zeigte man sich besorgt.

Dass die Sicherheit und Wirksamkeit der Covid-Vakzine aus sehr gutem Grund öffentlich in Frage gestellt werden, ist längst belegt. Die „Wirkung“ ist nicht nur fragwürdig, sondern verfliegt obendrein nach nur wenigen Wochen bis Monaten. Dafür zeigen die mRNA-Vakzine schon jetzt ein zum Nutzen völlig unverhältnismäßiges Nebenwirkungsprofil – und Spätfolgen sind aktuell noch gar nicht absehbar. Gerade für Flüchtlinge ohne sicheren Zugang zu medizinischer Versorgung dürfte der Verzicht auf diese Impfstoffe somit in vielen Fällen lebensrettend sein. Dass Pfizer und Co. fest davon ausgehen, bei Übernahme der Haftung mit entsprechenden Klagen überschüttet zu werden, sollte allerdings auch die Bürger hierzulande endlich aufmerken lassen.

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