Ganz schön dreist: Rotes Kreuz behauptet, Geld ginge aus

Symbolbild: freepik @myoceanstudio

Man brauche Spenden, Spenden, Spenden, sonst könne man nicht mehr retten – so in etwa klingt das Klagelied des Wiener Roten Kreuzes nach einem Rettungseinsatz in Wien. Die Gesundheitskasse würde nur einen Bruchteil der entstehenden Kosten abdecken. Aussagen wie diese sind spannend, wenn man sich ansieht, wie viel Geld gewinnbringend bis heute durch die Migrationskrise und jetzt durch den Testwahnsinn beim Roten Kreuz verdient wird. Auch die Diskussionen über die Bezüge des Rotkreuzmanagers Gerry Foitik blieben im Gedächtnis.

Ein Kommentar von Willi Huber

Gerry Foitik kostete den Steuerzahler zu Beginn der Corona-Pandemie 100.000 Euro pro Monat. Diese Summe wurde an das Rote Kreuz überwiesen, damit sich der Staat von diesem Herren beraten lassen konnte. Später kostete diese Leistung „nur“ noch 10.000 Euro pro Monat. Dafür gab es natürlich auch genau die Nachrichten, welche die Regierung bestellt hatte. Masken, Masken, Masken, auf jeden Fall auch in Innenräumen und in der Familie. Die Menschen kamen bei den Äußerungen Foitiks nicht mehr aus dem Staunen heraus. Natürlich musste es FFP2 sein – den Masken die nur in Österreich und Deutschland verordnet wurden, ohne dass man irgendeinen Unterschied zum Rest der Welt erkennen könnte. Gut, in Deutschland werden inzwischen um die 40 Politiker der Korruption beschuldigt, sie hätten sich mit dubiosen Geschäften um die Beschaffung bereichert. In Österreich erinnert man sich um die Vorgänge rund um die Hygiene Austria – und auch um andere Fragen und Skandälchen rund um Tests und Materialbeschaffung, die ÖVP stets in nächster Nähe.

Verschiedene lukrative Geschäftszweige aus der Not heraus

Das Rote Kreuz dürfte im Maskenbusiness kräftig mitmischen. So bestellte das Rote Kreuz im April im Auftrag der Republik 20 Millionen Atemschutzmasken in China, die dann als mangelhaft und unbrauchbar galt. Weshalb die Regierung, welche mit der Bundesbeschaffungsagentur über eine eigene Institution zum Einkauf verfügt, einen solchen Auftrag fremdvergeben musste, wurde nie geklärt. Wir haben ja Pandemie, was kostet die Welt. Wie viele Millionen der Staat an das Rote Kreuz für Dienstleistungen in Teststraßen oder gleich den Gesamtbetrieb dieser fragwürdigen Einrichtungen überweist, sollte durch eine parlamentarische Anfrage geklärt werden. Schon zu Zeiten der Asylflut verdiente sich das Rote Kreuz gemeinsam mit anderen „wohltätigen“ Organisationen ein goldenes Näschen. Bis heute werden zahlreiche Asylquartiere betrieben. Wer das Geschäft kennt, weiß – da bleibt ordentlich was in der Kassa. Und da fangen wir noch gar nicht mit altbekannten Dingen wie dem guten Geschäft mit den Blutspenden an.

Geschäftsprinzip: Hilfsbereitschaft ausnutzen

Eine Organisation, die an allen Ecken und Enden gut „mitschneidet“ und Manager Foitik – hochgerechnet aus Medienberichten – ein Gehalt von fast 300.000 Euro im Jahr bezahlen kann, jammert also, dass man die für die Rettung eines verunglückten Radfahrers benötigten Einweg-Materialien nicht mehr bezahlen könne. Abgesehen davon, dass solche Managergehälter mehr als dreist sind, wenn man große Teile seines Unternehmens auf der Gratis-Arbeitsleistung zahlreicher Mitmenschen mit gutem Herz und der staatlich verordneten Sklavenarbeit der Zivildiener aufbaut. Dann noch über das Systemmedium Kronenzeitungen Meldungen hinauszulassen wie „Stellt euch eine Welt ohne Rettungssanitäter vor“ setzt der Dreistigkeit die Krone auf. Ich möchte mir eine Welt vorstellen, wo niemand die Hilfsbereitschaft seiner Mitmenschen ausnutzt und sich daran bereichert.

Um das klarzustellen, das ist keine Kritik an irgendjemandem, der sich ehrenamtlich bei einem Rettungsdienst engagiert. Es ist die dringend notwendige Kritik an „denen da oben“ die es sich wie immer und überall in diesem Land „schön gerichtet haben“.

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