Ex-Stiko-Geschäftsführer Zastrow: Keine Überlastung der Intensivstationen durch Covid

Symbolbild: freepik / rantaimages

Der ehemalige Geschäftsführer der Ständigen Impfkommission (Stiko) in Deutschland, Professor Dr. Klaus-Dieter Zastrow, einer der renommiertesten Hygieniker Europas, hat sich vergangene Woche in einem aufsehenerregenden und ausführlichen Interview mit Epoch-Times überaus kritisch zur deutschen Covid-Politik geäußert. Im Lichte der aktuellen Panikmache insbesondere der letzten Tage erscheinen seine Äußerungen umso brisanter.

Durch Erkundigungen bei mehreren Kliniken, mit denen er seit zwanzig Jahren zusammenarbeite, sei, so Zastrow, offensichtlich geworden, dass die alarmistischen Meldungen von überlasteten Intensivstationen schlicht falsch seien. Erstens gebe es grundsätzlich ausreichend Intensivbetten, und zweitens würden dort Patienten untergebracht, bei denen dies überhaupt nicht geboten sei. Zudem sei die Behauptung, dass die Intensivstationen mit Covid-Patienten überladen seien, „glatt frei erfunden.“ Der Anteil an Covid-Patienten sei „relativ gering.“

In Wahrheit seien viele Intensivbetten einfach deshalb geschlossen worden, weil es an Pflegepersonal fehle.
Auch die in der Bevölkerung verbreitete Vorstellung, 30.000 Neuinfektionen würden bedeuten, dass 30.000 Menschen in die Krankenhäuser strömten, sei „natürlich Blödsinn.“ Zastrow erläutert:

„Bei diesen 30.000 Leuten handelt es sich einfach nur um Menschen, die positiv auf Corona getestet wurden. Das können Kontaktpersonen sein, die nicht einmal Husten haben, sondern quietschfidel sind. Das sind Fälle, die dem Gesundheitsamt gemeldet wurden, weil diese Personen positiv getestet wurden. Ob die Krankheitssymptome haben, spielt dabei gar keine Rolle. Ein positiver Test bedeutet lediglich, dass Coronaviren im Rachenraum festgestellt wurden. Das können lebende, also ansteckungsfähige Viruspartikel sein, aber sie können genauso gut längst abgestorben/inaktiviert sein, sodass die Person gar nicht mehr ansteckend ist. Letzteres trifft auf die Geimpften und Genesenen (Infektion überstanden) zu.“

Die Daten zur Covid-Pandemie seien von Anfang an unzureichend gewesen. Nach Zastrows Ansicht würden sie „in der Grauzone gehalten, damit man vielleicht doch noch einen Lockdown durch die Hintertür einführen kann. Jedenfalls werden wir nicht von Heerscharen an Corona-Patienten überschwemmt, wie die Medien berichten.“
Ein großes Problem seien auch die öffentlich auftretenden Wissenschaftler: Viele hätten „kaum Ahnung von Impfstoffen und Impfungen, das sind überwiegend nicht einmal Ärzte. Physiker, Mathematiker, Statistiker und Biologen, die noch nie einen Menschen behandelt haben, lassen sich gern als Virologen vorstellen. Das sind dann Leute, die in den Talkshows sitzen und irgendwelchen Quark fabulieren, der die Leute dann vollständig verwirrt. Von Humanmedizin und Impfen haben die keine Ahnung.“

Flammender Impfbefürworter

Bei aller Kritik bleibt Zastrow vehementer Befürworter der Covid-Impfung. Die Behauptung, das Geimpfte ansteckend seien, sei „frei erfunden.“ Ein positiver PCR-Test bei einem Geimpften könne „nur bedeuten, dass abgestorbene Viren nachgewiesen wurden, weil unser Immunsystem die Erreger inaktiviert hat.“ Der Test unterscheide nicht zwischen abgestorbenen und aktiven Viren.

Das eigentliche Problem sei: „Wenn Politiker einmal Unsinn erzählt haben, kommen sie da nicht mehr so leicht raus. Ich weiß auch gar nicht, warum man solchen Unsinn verbreitet. Zuerst erzählt man allen, sie sollen sich impfen lassen. Jetzt heißt es, dass auch Geimpfte das Virus verbreiten können. Wozu sollen sich die Leute dann impfen lassen? Dann braucht sich die Politik auch nicht zu wundern, dass Impfskeptiker sich erst recht nicht impfen lassen.“
Geimpfte, die dennoch mit schweren Covid-Verläufen auf Intensivstationen behandelt würden, hält Zastrow für „Einzelfälle, bei denen die Impfung vielleicht nicht ausreichend angeschlagen hat. Diese Menschen werden keine schweren Verläufe erleben und müssen auch nicht beatmet werden. Damit sind Sie auch nicht intensivpflichtig! Oder das sind sogenannte Impfversager. Das gibt es übrigens bei allen Impfungen. Sie werden auch Leute finden, die an Masern erkranken, obwohl sie dagegen geimpft sind.“

Dies sei möglicherweise auf eine zu geringe Impfdosis in einigen Fällen zurückzuführen. Dass Genesene sich impfen lassen sollen, sie jedoch „ein Witz.“ „Wer einmal eine Krankheit durchgemacht hat, hat lebenslange Immunität.“ Die Booster-Impfung sei überflüssig, aber ungefährlich.

Zastrow erklärt sogar, er würde sein Kind impfen lassen; dies bleibe jedoch eine Einzelfallentscheidung. Im Gegensatz dazu hatte der aktuelle Stiko-Chef Thomas Mertens am Wochenende erklärt, er werde sein Kind nicht impfen lassen – wofür er derzeit gerade medial gegrillt wird.

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