Erste Klinik für Impfgeschädigte in den USA eröffnet: Europa muss nachziehen!

Symbolbild: KI

„Make America Healthy Again“ soll kein markiger Spruch bleiben: In den USA wagt man es nun unter Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., mögliche Schadwirkungen von Impfungen genau zu untersuchen. Am 5. Oktober eröffnete die erste Klinik für Impfgeschädigte in Maryland. Ein Schock für die Pharma-Lobby. Aber ein Vorbild für Europa, findet der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser, der hier ähnliche Maßnahmen einfordert.

Ein potenzieller Meilenstein für die Aufarbeitung der Corona-Jahre und für die Impfstoffsicherheit generell: Die erste Klinik für Impfgeschädigte wurde am 5. Oktober an den National Institutes of Health (NIH) in Bethesda, Maryland, eröffnet. Sie soll sich der Untersuchung von Patienten mit gesundheitlichen Problemen nach einer Impfung widmen. Dabei geht es nicht nur um Hilfe im konkreten Fall, sondern auch um die Gewinnung fundierterer wissenschaftlicher Erkenntnisse über Impfschäden. Die NIH sind die renommierteste Institution für biomedizinische Forschung weltweit und verfügten im Jahr 2026 über ein Jahresbudget von rund 48 Milliarden US-Dollar.

„Wir müssen den Patienten und Angehörigen, die über Impfschäden berichten, zuhören – statt sie abzuweisen oder zu verleumden“, erklärte HHS-Minister Robert F. Kennedy Jr. in einer Stellungnahme. „Präsident Trump und ich bauen ein Gesundheitssystem auf, das sie ernst nimmt, sich an den Fakten orientiert und die gewonnenen Erkenntnisse nutzt, um Impfstoffe sicherer zu machen. So gewinnen wir das Vertrauen in unsere Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens zurück.“

Die Klinik ist Teil eines größeren Maßnahmenpakets, das die Erforschung von Impfschäden und die Verbesserung der Impfstoffsicherheit voranbringen soll. In der Pharma-Lobby bangt man bereits um das Narrativ der ultimativ wirksamen Impfstoffe, immerhin hängen davon Profite ab. Kritischere Wissenschaftler sehen hier aber eine Chance, durch bessere Daten wirksamere und sichere Vakzine entwickeln zu können – und Präparate mit fragwürdigem Nutzen-Risiko-Verhältnis aus dem Verkehr zu ziehen.

Hauser lobt Schritte der USA

So sieht das auch der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser, der die schwierige Lage von Impfgeschädigten kennt. „Menschen mit vermuteten Impfschäden kämpfen darum, Ärzte zu finden, die ihre Symptome ernst nehmen und sie behandeln. Die Einheitspartei aus Volkspartei, Sozialisten, Grünen und Liberalen sowie die Mainstream-Medien bestreiten nach wie vor, dass Menschen durch die COVID-19-Impfungen geschädigt wurden. Doch die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: In den Meldesystemen der EU, der USA und der WHO wurden um ein Vielfaches mehr COVID-19-Impfschäden gemeldet als bei allen anderen Impfungen zusammen“, so Hauser in einem Statement.

Seiner Ansicht nach gehen die USA hier mit gutem Beispiel voran. Doch leider fehle eine ähnliche Einrichtung wie in Maryland in Europa: „NIH-Direktor Jay Bhattacharya beschrieb die Einrichtung als einen Ort, an dem die Forschung zur Verhinderung von Impfschäden vorangetrieben, Impfstoffe sicherer gemacht und vor allem die Stimmen der Betroffenen gehört werden sollen. Wir müssen Patienten, Familien und Ärzten, die Impfschäden melden, endlich zuhören – statt sie abzuweisen, zu ignorieren oder ihre Erfahrungen infrage zu stellen. Wir brauchen ein Gesundheitssystem, das Impfschäden ernst nimmt, sich an der wissenschaftlichen Evidenz orientiert und daraus Konsequenzen zieht, um Impfstoffe sicherer zu machen oder unsichere Impfstoffe unverzüglich vom Markt zu nehmen. Das ist der einzige Weg, um das Vertrauen in das Gesundheitssystem und die öffentlichen Institutionen zurückzugewinnen“, konstatiert Hauser.

Er befürwortet auch weitere Maßnahmen: So sollen Ärzte künftig für die Meldung vermuteter Impfnebenwirkungen an das Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) vergütet werden – etwas, das auch hierzulande von Fachleuten immer wieder gefordert wurde, weil die Meldungen viel Zeit in Anspruch nehmen. Mit der Konsequenz, dass viele Impfschäden und -nebenwirkungen nicht gemeldet wurden. Hauser erörtert: „VAERS soll modernisiert und die Meldung möglicher Schäden erleichtert werden. Die neue Klinik soll Versorgung und Forschung miteinander verbinden. Ärzte und Wissenschaftler sollen Patienten untersuchen, ihre Krankheitsverläufe dokumentieren, mögliche Ursachen prüfen und bessere Behandlungsansätze entwickeln.“ Genau das wünscht er sich auch in der EU.

Doch hier sind derartige Schritte noch Wunschträume. „Die EU-Kommission hat die COVID-19-Impfstoffverträge mit den Pharmaunternehmen verhandelt und unterzeichnet, obwohl keine ausreichende Datenlage und keine ausreichenden Testungen vorlagen, und trägt dafür die volle Verantwortung. Ich werde daher die EU-Kommission fragen, warum sie bislang kein Interesse an der lückenlosen Erfassung, Dokumentation, Erforschung und Behandlung möglicher Impfschäden zeigt. Warum finanziert die EU, die über ein Billionenbudget verfügt, nicht ebenfalls eine solche Klinik? Und warum verbessert die EU nicht – wie in den USA angekündigt – die Arbeit des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) sowie die Datenbank der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) für vermutete Nebenwirkungen?“, will Hauser wissen.

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