EMA warnt vor nächster gefährlicher Nebenwirkung der Vektor-Impfstoffe

Bild: freepik / pressfoto

Auf Anordnung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) werden die Covid-19-Impfstoffe Vaxzevria von AstraZeneca und von Janssen (Johnson & Johnson), um einen neuen Warnhinweis ergänzt, um Geimpfte und Gesundheitspersonal auf das mögliche Auftreten von Transverser Myelitis (TM) als Nebenwirkung hinzuweisen.

Bei diesem neuen potentiellen Impfrisiko, das mit deutlicher Prävalenz infolge der Vektorimpfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson auftreten kann, handelt es sich um eine schwerwiegende neurologische Erkrankung, die zu einer Entzündung des Rückenmarks führt. Das körpereigene Immunsystem greift dabei die Myelinscheiden der Nervenzellen im Rückenmark an.

Die EMA teilt auch mit, dass TM zunächst als mögliche Nebenwirkung mit „unbekannter Häufigkeit” in die Produktinformationen aufgenommen wurde. Aufgrund mehrerer gemeldeter Fälle der Krankheit und wissenschaftlicher Forschungsergebnisse kam die Behörde zu dem Schluss, dass „zumindest eine begründete Wahrscheinlichkeit“ für einen kausalen Zusammenhang zwischen den beiden Impfstoffen und TM bestehe. Sie beharrt allerdings auf dem weiterhin bestehenden positiven Nutzen-Risiko-Verhältnis beider Impfstoffe.

Angehörige von Gesundheitsberufen werden angewiesen, bei Geimpften auf Anzeichen einer TM zu achten, um eine frühe Diagnose und Behandlung zu ermöglichen. Personen, denen einer der beiden Impfstoffe verabreicht wurde, sollen bei entsprechenden Symptomen (Gefühlsstörungen, Schmerzen, Fehlfunktionen von Darm und Blase, Lähmungen bis hin zur Querschnittslähmung) umgehend einen Arzt aufsuchen.

Bezüglich des Vaxzevria-Wirkstoffs teilt die EMA überdies mit, sie habe nach Auswertung der verfügbaren Daten festgestellt, dass die Nebenwirkung Thrombose-mit-Thrombozytopenie-Syndrom (TTS) nach der ersten Impfung häufiger aufgetreten sei als nach der zweiten. Von den 1809 weltweit dokumentierten TTS-Fällen hätten sich 1643 nach der ersten Impfdosis und 166 nach der zweiten ereignet. Somit sei der Hinweis auf eine riskantere Erstimpfung mit Vaxzevria korrekt.

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