Dr. Thoma zur impfbedingten Myokarditis: Schwerste Schäden und Tod noch nach Jahren möglich

Bild: Screenshot Dr. J. Thoma, Hintergrund via freepik / sompong_tom

Die häufig getätigte Aussage, Herzmuskelentzündungen nach Covid-Impfungen heilten meist folgenlos aus, kann dem Mediziner Dr. Josef Thoma zufolge in keiner Weise belegt werden. Denn niemand, so hält er fest, kann Jahre oder gar Jahrzehnte in die Zukunft blicken. Vor Einführung der Covid-Impfung wurde in medizinischen Fachzeitschriften noch ausdrücklich auf die Spätfolgen der Myokarditis verwiesen. Plötzlich soll diese „Erkrankung mit tausend Gesichtern“ nahezu harmlos sein?

„Vorliegende Daten lassen vermuten, dass der Verlauf von Myokarditis und Perikarditis nach der Impfung ähnlich ist wie der Verlauf von Myokarditis und Perikarditis im Allgemeinen. Ärzte und medizinisches Personal sollten auf die Zeichen und Symptome von Myokarditis und Perikarditis achten. Ärzte und medizinisches Fachpersonal sollten geimpfte Personen darauf hinweisen, im Falle von Brustschmerzen, Kurzatmigkeit oder Palpitationen sofort medizinische Beratung und Hilfe einholen.“

Quelle: Rote-Hand-Brief: BionTech und Moderna zu den Impfstoffen Comirnaty und Spikevax (19.7.2021)

Die Allgemeinmedizinerin Dr. Gitte Nenning listet zahlreiche schwerwiegende Gesundheitsschäden im Zusammenhang mit der Impfung gegen Covid-19 auf. Unter anderem konstatiert sie: „Wir sehen eine Häufung von Kreislaufproblemen, Herzrhythmusstörungen und plötzlichen Todesfällen.“ Für Dr. Sonja Reitz gehört zu einem korrekt durchgeführten Aufklärungsgespräch zur Covid-Impfung auch die Erwähnung des Umstands, dass zwanzig Prozent jener jungen Männer, die eine Myokarditis erleiden, innerhalb von fünf Jahren versterben. Dass Vorerkrankungen nicht notwendigerweise eine Rolle spielen und auch Personen in ausgezeichneter körperlicher Verfassung betroffen sein können, wurde unter anderem anhand einer Studie mit US-Soldaten gezeigt. Dr. Wolfgang Wodarg analysiert mit Verweis auf die Zahlen des Robert Koch-Instituts die Geschehnisse in der Notfallmedizin. Bei den neurologischen und kardiovaskulären Vorstellungsgründen steigt die Kurve parallel zum Covid – Durchimpfungsgrad an: „Es werden mehr Menschen eingeliefert wegen Herz – Kreislauf – Erkrankungen. Das ist deutlich zu sehen.“ Schließlich gelang den Pathologen Dr. Burkhardt und Dr. Lang im Januar 2022 erstmals der immunhistologische Nachweis des Impf–Spike-Proteins in den Gefäßen einer vier Monate nach der Impfung verstorbenen Person, bei der Gefäßläsionen und auch eine impfinduzierte Myokarditis vorlagen.

In dem Video „Die impfbedingte Entzündung des Herzens“ erläutert Dr. med. Josef Thoma die Tücken der Myokarditis. Der Herzmuskel, so gilt es zu bedenken, kann im Schadensfall durch keinen anderen Muskel ersetzt werden.

Sehen Sie das Video auf der MWGFD-Webseite oder hier im Artikel:

Nachfolgend das Video in transkribierter Form (Hervorhebungen und Zwischentitel durch Redaktion).

Myokarditis ist in jeder Hinsicht heimtückisch

Er war 68 Jahre alt. Ein Baumstamm von einem Mann. Kerngesund, durchtrainiert und nebenbei einer der begnadetsten Ärzte und Universitätslehrer in seinem Fach. Beim sonntäglichen Spaziergang auf den Tag ziemlich genau vor zehn Jahren fiel er plötzlich und aus heiterem Himmel um und war, allen Wiederbelebungsversuchen zum Trotz, mausetot.

Dem Kardiologen, dem ich Jahre später von dieser Geschichte erzählte, fragte nach der Krankengeschichte des Mannes. Da war meinerseits nicht viel zu berichten, außer dass er sechs Jahre vor seinem plötzlichen Tode an einer schweren Myokarditis, also einer Entzündung des Herzmuskels, erkrankt war. Aber das war, wie gesagt, lange her. Die Herzmuskelentzündung war offiziell längst ausgeheilt, zumindest aber ohne sicht- und fühlbare Folgen geblieben.

Der kardiologische Professor wiegte bedächtig seinen Kopf und sagte dann: „Wissen Sie, Herr Thoma, Myokarditis – das ist eine Krankheit, die ich von allen Krankheiten dieser Welt am wenigsten haben möchte.“

„Warum?“, begehrte ich zu wissen.

Die Herzmuskelentzündung, so der Kardiologe weiter, ist in jeder Hinsicht heimtückisch. Sie hat tausend Gesichter. Sie ist vielfarbig wie ein Chamäleon. Wir sagen, zeigt die verschiedensten Symptome, die mal einer schweren Herzerkrankung, mal einem bloßen grippalen Infekt ähneln. Sie ist glitschig wie ein Fisch, denn beim Versuch, sie einzufangen, das heißt, bei der Diagnostik im beschwerdefreien Intervall entgeht sie häufig auch aufwändigen diagnostischen Verfahren. Und sie ist verschwiegen wie die sizilianische Mafia, denn sie gibt nicht den geringsten Hinweis auf ihre möglichen Langzeitfolgen.

Dauerhafte feingewebliche Veränderungen können im Herzmuskel zurückbleiben

„Aber was kann denn nach so langer symptomloser Zeit denn noch geschehen?“ drängte ich weiter.

Ähnlich wie bei einem Herzinfarkt, so der Kardiologe, kann jede Herzmuskelentzündung, auch wenn sie offiziell als ausgeheilt gilt, dauerhafte feingewebliche Veränderungen im Herzmuskel zurücklassen. Narben zum Beispiel, oder krankhaft veränderte Muskelzellen, deren Funktionsfähigkeit und deren Funktion nicht abzuschätzen sind. Diese schadhaften Stellen im Herzen entziehen sich nicht selten jeder klinischen und noch so teuren apparativen Untersuchung. Selbst bei der Obduktion von Verstorbenen, welche sicher im Leben an einer Herzmuskelentzündung erkrankt waren, entgehen die dadurch entstandenen Veränderungen oft der Untersuchung durch den Pathologen. Ja, und sogar die mikroskopische Untersuchung des Herzgewebes birgt immer die Gefahr, dass diese winzigen, Myokarditis – bedingten Gewebeschäden übersehen werden.

Auch kleinste Schäden können zum Tod führen – nach vielen Jahren der Symptomfreiheit

„Gut“ warf ich ein, „aber Narben sind ja nun einmal nichts Besonderes an und in unserem Körper. Was für schwerwiegende Folgen könnte denn ausgerechnet so eine winzige Narbe bzw. schadhaftes Gewebe schon haben?“

Die Antwort: Das sind eben nicht irgendwelche Narben irgendwo. Der Herzmuskel ist nun einmal ein Muskel, der im Schadensfall von keinem anderen Muskel ersetzt werden kann. Und das Herz braucht einen regelmäßigen, genau dosierten elektrischen Impuls, der nur von ganz bestimmten Stellen im Herzen ausgeht und nur ganz bestimmte Leitungsbahnen nutzt. Geht dieser elektrische Impuls plötzlich von einer anderen als der dafür vorgesehenen Stelle, zum Beispiel einer krankhaft veränderten Muskelzelle oder einer Narbe aus und breitet er sich unkoordiniert im Muskel aus, so kommt es schlimmstenfalls zum Kammerflimmern und zum plötzlichen Herztod. Ohne Vorwarnung aus heiterem Himmel und auch bei angeblich ausgeheilter Myokarditis, und das nach vielen Jahren der Symptomfreiheit.

Das Gespräch ging mir lange Zeit nicht aus dem Kopf. Bis ich eines Tages, es war ziemlich genau vor drei Monaten, beim abendlichen Durchstöbern der Fachliteratur wieder auf das Thema Myokarditis stieß. Oder besser gestoßen wurde. Diesmal war die Rede von gehäuft auftretenden Herzmuskelentzündungen nach Corona-Impfung vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Was mich so außerordentlich verwunderte ist, dass die impfbedingten Myokarditiden angeblich gar nicht so schlimm seien. Sie wären nur leichter Natur und würden meist folgenlos ausheilen.

Covid-Impfstoffe verursachen feingewebliche Veränderungen in Vielzahl von Organen

In dieser Veröffentlichung aus dem deutschen Ärzteblatt aus dem Jahre 2015, also Jahre vor Corona, wurde ausdrücklich auf die Spätfolgen von Herzmuskelentzündungen hingewiesen. Während im Jahre der Impfung, 2021, plötzlich alles nicht so schlimm ist.

Wie so oft in der Medizin kommt die Wahrheit erst durch den Pathologen ans Licht. Das sieht man, das kann man nicht weg diskutieren und das kann man auch nicht verheimlichen. Es ist das bleibende Verdienst der Forschungsgruppe um die renommierten Pathologen Prof. Burkhardt und Prof. Lang, jetzt den unwiderlegbaren Beweis erbracht zu haben, dass die derzeit gebräuchlichen Impfstoffe gegen das Coronavirus feingewebliche Veränderungen in einer Vielzahl von Organen verursachen.

Vermutet hatte man das ja schon. Aber sie wirklich in so großer Zahl gesehen zu haben – inzwischen wurden siebzig Verstorbene untersucht, das hatte bislang noch niemand. Wagen wir einmal einen Blick auf ein paar feingewebliche Schnitte aus dem Herzmuskel von Menschen, die an den Folgen der Impfung – dieser Impfung – verstorben sind.

Das ist ein normaler Herzmuskel unter dem Mikroskop des Pathologen. Die Herzmuskelfasern sind regulär geschichtet, eng beieinanderliegend und gut als längliche Gebilde erkennbar:

Und hier ein Blick in den Herzmuskel eines an der Impfung Verstorbenen. In diesem wirklich sehr, sehr kleinen Teil des Herzmuskels findet sich, eingebettet in einem durch Ödem aufgelockerten Gewebe, eine Anzahl von Zellen, die dort nicht hingehören. Es handelte sich um sogenannte T-Lymphozyten, die eindeutig auf ein entzündliches Geschehen und nicht etwa auf eine bloße Gewebezerstörung, wie etwa nach einem Herzinfarkt, hinweisen. Eventuell auch auf ein autoimmun-entzündliches Geschehen, das wird weiteren Untersuchungen vorbehalten bleiben.

Das Erscheinungsbild dieser sogenannten Infiltrate ist außerordentlich vielgestaltig. Zum Beispiel weist dieser Herzmuskel ähnliche eingewanderte Zellen vom Typ der Lymphozyten auf – diesmal geldrollenförmig im Muskel verstreut:

Oder aber die Infiltrate können sich auch auf größere Bezirke erstrecken, wie hier gezeigt ist:

Und nicht nur der Muskel selbst, auch die Blutgefäße innerhalb des Herzmuskels weisen entzündliche Veränderungen auf. Der Pfeil in diesem Bild deutet auf eine entzündliche Infiltration der Gefäßwand eines Blutgefäßes im Herzen hin. Und ähnliche Veränderungen wurden auch in den Hauptblutleitern, den sogenannten Herzkranzgefäßen gefunden. Und auch die Herzaußenhaut und der Herzbeutel blieben nicht verschont:

Erkrankungen des Herzens bis zum Tod auch Jahre bis Jahrzehnte später

Es ist durch nichts und niemanden auszuschließen, dass diese entzündlichen Infiltrate im Herzmuskel nach Corona-Impfung, vielleicht nicht in allen, aber doch in zu vielen Fällen bleibende Veränderungen in irgendeiner Form verursachen. Veränderungen, die beim Zusammentreffen ungünstiger Umstände zu plötzlich auftretenden Störungen des Herzrhythmus bis hin zum Kammerflimmern und zum Tode führen. Oder andere schleichende, chronische Erkrankungen des Herzmuskels verursachen. Nicht am Tage der Impfung. Nicht notwendigerweise im Jahr darauf. Sondern Jahre bis Jahrzehnte später.

Insofern kann die Aussage, die man zur Zeit immer wieder liest, Herzmuskelentzündungen nach Corona-Impfungen heilten meist folgenlos aus, in keiner Weise belegt werden. Oder kennen Sie jemanden, der Jahre und Jahrzehnte in die Zukunft schauen kann?

Eigentlich ist dieser Beitrag gar nicht so sehr um ihretwillen, die Erwachsenen, gemacht. Denn: Erwachsene sind erwachsen. Sie können sich immer und überall selber informieren und letztendlich selber entscheiden, welches Risiko einzugehen sie bereit sind. Kinder sind Kinder. Sie haben noch das ganze Leben vor sich. Kalkulierte Risiken für Leib und Leben einzugehen, ist den Kindern zutiefst wesensfremd. Ihre wichtigste Informationsquelle sind die Eltern und ihr Vertrauen darauf, dass diese ihre Eltern sie vor zukünftigen Risiken und Gefahren schützen, ist grenzenlos.

Übrigens – so sieht im Tierreich das kompromisslose Einstehen für den Nachwuchs aus:

Quelle: PxHere / Public Domain
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