Eine Gruppe von Freunden war am 31. Oktober gegen 22:30 Uhr im französischen Rouen gerade auf dem Weg zur Foire Saint-Romain. Sie sangen unter anderem katholische Lieder wie „Resucitó“, als sie in der Nähe der Docks 76 umzingelt und brutal angegriffen wurden: Dutzende Migranten stürzten sich auf die Freunde und prügelten sie zusammen. Der Angriff wird von der Polizei als rassistisch motiviert eingestuft.
Laut den von „Boulevard Voltaire“ gesammelten Zeugenaussagen stiegen die Freunde, 13 junge Männer, mehrheitlich Katholiken, gegen 23 Uhr am Haltepunkt Mont-Riboudet aus einem Bus. Sie feierten zusammen zwei Geburtstage, waren ausgelassen, sangen verschiedene Lieder – neben französischem Pop auch katholische Kirchenlieder. Auch optisch dürften sie einer gewissen Klientel ins Auge gesprungen sein: Sie trugen Hemden, beige Chinos und Lederschuhe, manche von ihnen auch französische Schirmmützen.
Dann begann der Horror: Jemand rief plötzlich „Da sind Faschisten!“ („Il y a des fachos!“). Innerhalb von Sekunden wurden die Männer daraufhin von mehreren Dutzend jungen Migranten – von den Opfern als „nordafrikanischen“ oder „maghrebinischen Typs“ beschrieben, also offenkundig überwiegend aus dem islamischen Kulturraum, 16 bis 18 Jahre alt, mehrheitlich in schwarzen Jogginghosen – eingekesselt. Die Angaben zur Anzahl der Täter variieren von 20 bis zu 100; die Opfer dürften in ihrer misslichen Lage keinen Überblick über die Lage gehabt haben.
Beleidigungen und Drohungen folgten: Als „dreckige Weiße“ wurden die Männer beschimpft, „wir ficken eure Mütter“ und „wir werden euch umbringen“, krakeelten die Angreifer. „Dreckige Gwers“ (ein abwertender Slangausdruck für Weiße) soll ebenfalls gefallen sein. Einer der Migranten soll einem der jungen Männer zugerufen haben: „Ich bin Muslim, ich bin 16 Jahre alt und ich ficke deine Mutter.“
Die Opfer wurden angespuckt, es flogen Gegenstände. Dann eskalierte die Gewalt vollends: Sie wurden zu Boden geworfen und Schläge und Tritte prasselten auf sie nieder, vor allem auf ihre Köpfe. Die Attacke habe „etwas sehr Instinktives“ an sich gehabt, beschrieb einer der jungen Männer. Und: „Sie wussten genau, wo sie zuschlagen mussten.“
„Valeurs actuelles“ sah mehrere Anzeigen und einen ärztlichen Bericht ein und bestätigte die Angaben. Einer der Verletzten, Hubert, erlitt eine Fraktur der linken Augenhöhle, laut Arztbericht mit Blutung in der Kieferhöhle und einigen Luftblasen in der Orbita, sowie ein Hämatom unter dem linken Augenlid. Andere hatten Hämatome, blutig geschlagene Nasen und Prellungen. Mindestens drei bis vier junge Männer wurden den Berichten nach ins Krankenhaus gebracht.
Another racist attack against young French people.
— Visegrád 24 (@visegrad24) November 2, 2026
Around 15 French men in their early 20s were out in Rouen celebrating a birthday.
They were singing Catholic songs such as “Ressuscito, Alleluia”while drinking and laughing.
Near the entrance to a fair, someone pointed at them… pic.twitter.com/vOx3zeFQIl
In ihren Aussagen lassen die Opfer keinen Zweifel am gezielten Charakter des Angriffs. Einer der jungen Katholiken versuchte, die Lage zu entschärfen, indem er rief, sie seien „keine Faschisten, sondern Katholiken“. Das half nichts – wohl eher im Gegenteil.
Eine junge Frau vor Ort soll später angegeben haben, einige der Täter zu kennen; sie kämen aus Canteleu in der westlichen Vorstadt von Rouen.
Mindestens drei Anzeigen gegen Unbekannt wurden am 1. und 2. November beim Kommissariat Bois-Guillaume und beim örtlichen Polizeidienst in Rouen erstattet. Sie lauten auf Gruppengewalt, erschwert durch ein rassistisches, ethnisches, nationales oder religiöses Motiv. In den Polizeiberichten wurde als Motiv „rassistisch“ vermerkt. Das ist bemerkenswert, wo Linke doch darauf bestehen, dass es gegen Weiße keinen Rassismus geben könne. Die Ermittlungen liegen beim Parquet de Rouen. Die AGRIF (Alliance Générale contre le Racisme et pour le respect de l’Identité Française et chrétienne – Allgemeine Allianz gegen Rassismus und für die Achtung der französischen und christlichen Identität) hat angekündigt, sich als Nebenklägerin anschließen zu wollen.
Offensichtlich lebt man in Frankreich inzwischen gefährlich, wenn man sich durch Gesang öffentlich als Christ zu erkennen gibt (und sich nicht „asi“ genug kleidet). Dass das rassistische Motiv der migrantischen Angreifer in den Polizeiberichten festgehalten wird, ist aussagekräftig. Ob man in Deutschland auch so ehrlich wäre? Oder würde man hier vielleicht lieber den Opfern Rassismus vorwerfen?