Wien: Am helllichten Tag – Syrer sticht unvermittelt auf Jogger ein

Symbolbild: KI

Ein 37-Jähriger war am Dienstagnachmittag gerade in Wien-Ottakring joggen, als er unvermittelt attackiert wurde: Ein ihm unbekannter Migrant ging mit einem Messer auf ihn los. Ein heftiger Kampf entbrannte – die Klinge des Angreifers brach dabei mehrfach ab.

Beim Opfer handelte es sich um einen Polizisten außer Dienst: Gegen 14:45 Uhr am Dienstag war der gerade zum Joggen im 16. Wiener Bezirk unterwegs. Als er sich in einer Hauszufahrt in der Hasnerstraße dehnen wollte, sah er aus dem Augenwinkel einen Mann, der rasch auf ihn zuhielt – bewaffnet mit einem Küchenmesser.

Der Täter – wie sich herausstellte ein medial als „Flüchtling“ bezeichneter, 29-jähriger Syrer – stach wortlos und unvermittelt auf den Beamten ein. Der 37-Jährige setzte sich den Berichten nach heftig zur Wehr und schrie um Hilfe. Der Kampf zwischen dem Polizisten und dem Migranten war so heftig, dass dabei die Messerklinge mehrfach brach. Dem Beamten gelang es dabei aber immerhin, schwere Verletzungen zu vermeiden. Dass ein weniger kampferprobter Normalbürger das geschafft hätte, kann wohl bezweifelt werden.

Passanten wurden im Verlauf auf die Attacke aufmerksam. Der Täter rannte daraufhin Richtung U-Bahn-Station U3 Ottakring davon.

Der alarmierte Rettungsdienst versorgte den verletzten 37-Jährigen und brachte ihn ins Krankenhaus. Die Polizei rückte an und konnte vor Ort das Küchenmesser mit der mehrfach abgebrochenen Klinge sicherstellen. Ein nahes Gebäude verfügte über eine Videoüberwachung, sodass neben der Personenbeschreibung auch Bilder des gesuchten Täters vorlagen. Laut Wiener Polizei gelang es so Polizisten der Polizeiinspektionen Wattgasse und Brunnengasse, den Tatverdächtigen auf offener Straße anzuhalten.

Der Syrer wurde vorläufig festgenommen. Bei der Einvernahme sei er geständig gewesen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er in eine Justizanstalt gebracht; die weiteren Ermittlungen hat das Landeskriminalamt Wien aufgenommen.

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