Ein alltäglicher Spaziergang mit den Hunden endete im sächsischen Sebnitz in einem Albtraum: Ein Mann soll eine Frau geschlagen und ihre Chihuahuas so schwer getreten haben, dass zwei der Tiere starben. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.
Am Montagnachmittag, dem 28. September 2026, gegen 15:20 Uhr, trafen zwei Hundebesitzer auf der Bahnhofstraße aufeinander. Nach Angaben der Polizeidirektion Dresden kam es zum „Streit“ zwischen dem 41-jährigen Mann, der mit einem Mischling unterwegs war, und der 62-jährigen Frau, die ihre drei Chihuahuas ausführte. Medienberichten zufolge soll die Frau den Mann aber nur angesprochen haben, weil sein Hund auf ihre zulief: „Nehmen Sie Ihren Hund doch bitte etwas kürzer an die Leine“, so ihre Bitte.
Dem soll der Mann zunächst nachgekommen sein. Doch dann ging er auf Halterin und Hunde los. Der Mann soll die Frau geschlagen und brutal auf ihre wehrlosen, kleinen Hunde eingetreten haben. Einen von ihnen, Bobby, traf er am Bauch. Der Horror: „Seine Gedärme traten gleich heraus“, zitierte die „Bild“ die 62-jährige Altenpflegerin. Den anderen Chihuahua, Fritz, verletzte er am Kopf. Das kleine Tier starb daraufhin in der Nacht.
Die Halterin selbst erlitt Hämatome im Gesicht und am Oberkörper und war nach eigenen Angaben auch kurz bewusstlos. Sie trauert um ihre Hunde: „Die beiden haben doch niemandem etwas getan. Es tut einfach nur weh.“
Die Polizei ermittelt gegen den Tatverdächtigen, bei dem es sich angeblich um einen Deutschen handeln soll, unter anderem wegen Körperverletzung sowie wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Die Polizei sucht Zeugen.
Sebnitz
— HeiLender™ (@Heilenderer) October 5, 2026
"Nehmen Sie Ihren Hund doch bitte etwas kürzer an die Leine."
Das war wohl ausreichend, dass ein 41 Jahre alter Mann die 62-Jährige schlug und ihre beiden Chihuahuas tottrat.
Was für ein ekelhafter Abschaum.
Ich weiß nicht, was *genau* ich in dieser Situation an… pic.twitter.com/aG1AxxoLko
In den sozialen Netzen sorgt der Fall für blankes Entsetzen. Chihuahuas wiegen oft nur wenige Kilo. Die Tiere waren völlig wehrlos. „Was für eine Bestie“, kommentiert ein Nutzer – und das ist noch eine der freundlichsten Beschreibungen für den Täter. „In was für einer Welt und unter was für Monstern leben wir bitte?“, will ein anderer wissen. Viele fragen nach dem Vornamen des Hundekillers. Etliche Tierfreunde sprechen der Besitzerin ihr Beileid aus.
Die 62-jährige Altenpflegerin hat ihre treuen Begleiter verloren und muss nun mit den Erinnerungen an diese grausame Tat leben. Die Bilder der schwer verletzten Tiere werden sie so bald wohl kaum loslassen. Wie konnte es dazu kommen?
