Ein geradezu perfektes Sinnbild sind die spektakulären Vorgänge an Bord des Fluges von Dubai nach Tel Aviv. Ein arabischer Dschihadist versucht Juden zu töten. Mithilfe eines Inders leisten Israelis heroischen Widerstand. Ihre Wehrhaftigkeit ist ein Vorbild für die Europäer, von denen viele verweichlicht und von Schuldgefühlen zerfressen sind und sich von islamgläubigen Invasoren alles gefallen lassen.
Der Co-Pilot, ein Araber aus dem Oman, sticht den indischen Kapitän Smit Machchhar nieder und bewegt die Maschine in den Sturzflug. Der Kapitän ist schwer verletzt, schafft es jedoch, die Cockpit-Tür zu öffnen. Der Passagier Yaniv Hayou, ein israelischer Klempner, stürmt nun das Cockpit, überwältigt den Terroristen und stabilisiert die Steuerung. Andere Israelis fixieren inzwischen mit Kopfhörer-Kabeln den Araber und verarzten den Inder.
Heldentaten als Symbol
Diese filmreifen Vorgänge stehen beispielhaft für das aktuelle Setting im Nahen Osten. Der jüdische Staat und seine Bürger werden Tag für Tag von fanatischen Mohammedanern, die einem Todeskult folgen, attackiert. Israel verteidigt sich aber entschlossen und einer der wichtigsten Verbündeten ist Indien, das selbst eine jahrhundertelange Geschichte von moslemischen Angriffen und Unterdrückung hat.
Schon oft waren es israelische Zivilisten, die sich – noch bevor die Polizei kam – erfolgreich gegen Terrorangriffe zur Wehr setzen. Viele von ihnen sind bewaffnet und sie schauen nicht tatenlos zu, wenn etwa ein arabischer Terrorist beginnt, bei einer Busstation auf Menschen einzustehen. Besonders Soldaten und auch Soldatinnen außer Dienst haben auch, wenn sie privat in einer Stadt unterwegs sind oder abends ausgehen, ihre Waffen dabei – wie dieses Kurzvideo schön aufzeigt.
Und obwohl die israelische Bevölkerung so stark bewaffnet ist, ist die „normale“ Kriminalität unter den jüdischen Israelis ausgesprochen gering. Lediglich unter den arabischen Israelis gibt es eine erhebliche Banden- und Clankriminalität. Dazu kommt eben der Terrorismus von „Palästinensern“.
Israel als Vorbild für Europa
Angesichts arabisch-muslimischer Expansion verordnen die westlichen Eliten ihren Völkern Selbstverleugnung und Appeasement. Dabei sollten wir von Israel lernen, wie man sich mit positiver Identität zur Wehr setzen kann.
Obwohl Israel in seinem Kampf gegen die islamfaschistische Hamas von seinen westlichen „Verbündeten“ ständig gebremst und behindert wird, geht der jüdische Staat bislang unbeirrt und konsequent vor, um die Hamas tatsächlich zu zerstören. Ein Überleben der Hamas wäre ein Sieg für die antisemitischen islamischen Extremisten, würde ihnen neues Prestige verleihen und die Grundlage für neuerliche Massaker wie am 7. Oktober legen. Das weiß Israel nur zu gut und versucht deshalb, den Kampf um den Gazastreifen zu einem eindeutigen Ergebnis zu bringen.
Israel hatte 1947 dem Teilungsplan der UNO zugestimmt, die arabische Seite hat ihn abgelehnt, den Krieg begonnen und klagt seitdem über die Niederlage und ihre Folgen. 1967 ist Israel einem angekündigten arabischen Großangriff zuvorgekommen, 1973 hat es nach anfänglichen Rückschlägen dennoch gesiegt. Dass Israel diesen ungleichen Kampf gegen die Armeen mehrerer Staaten gewinnen konnte, lag – neben der Diskrepanz zwischen martialischen Ankündigungen und tatsächlichen militärischen Fähigkeiten auf arabischer Seite – vor allem an der hohen Motivation der jüdischen Kämpfer, da sie buchstäblich mit dem Rücken zum Meer und gegen die Vernichtung kämpften.
Auch alle weiteren Kriege gingen stets von arabischen Kräften aus. Dennoch war Israel in all diesen Jahrzehnten immer wieder entgegenkommend und suchte eine Lösung mit der arabischen Seite. Nach dem Sieg 1948 wurden 156.000 Araber im neuen israelischen Staat belassen – während die arabischen Staaten mit der Vertreibung von 900.000 Menschen nahezu „judenrein“ gemacht wurden.
Entgegenkommen nicht geteilt
Als Israel 1967 die Altstadt von Jerusalem eroberte, übertrug man die Verwaltung der Al-Aqsa-Moschee der muslimischen Waqf-Behörde – wollte Israel doch als religiös tolerant erscheinen. Das geschah, obwohl diese Moschee nach der arabischen Eroberung im Jahr 692 auf den Ruinen eines jüdischen Tempels errichtet wurde. Auf diese Weise hatten die Muslime die Islamisierung Jerusalems, der heiligen Stadt der Juden und Christen, demonstriert – eine traditionelle muslimische Praxis, wie sie etwa auch in der Umwandlung der Hagia Sophia, dem großen Heiligtum der orthodoxen Christen, in eine Moschee gezeigt wurde.
2005 setzte der damalige israelische Ministerpräsident Ariel Scharon den israelischen Abzug aus dem Gazastreifen durch – verbunden mit dem erzwungenen Abbau der 21 jüdischen Siedlungen. Das war gleichzeitig ein Zugeständnis an die arabische Seite und ein Test, ob ein Palästinenserstaat der Weg in eine gedeihliche Zukunft für beide Völker könnte. Die Antwort wurde mit den Jahren immer klarer. 2007 kam nach heftigen innerpalästinensischen Kämpfen die Hamas an die Macht.
Gescheiterter Test
Schon bis 2008 waren es mehrere tausend Qassam- und Katjuscha-Raketen, die aus dem Gazastreifen auf Israel niedergingen, was erst durch Israels Gegenschlag, die „Operation Gegossenes Blei“, einigermaßen reduziert wurde. Dazu kamen aber palästinensische Terroranschläge und massenhaft Ballons mit Brandsätzen, um israelische Felder anzuzünden. Israel hat auf diese jahrelangen Praktiken, bei denen hunderte Israelis getötet und tausende verletzt wurden, lange relativ zurückhaltend reagiert.
Einen Vorgeschmack auf eine größere Eskalation lieferten dann die Jahre 2014 und 2021, als die Hamas und ihr Verbündeter, der Islamische Dschihad, 3.000 beziehungsweise 4.300 Raketen auf israelische Städte abfeuerten. Ohne Israels Luftabwehrsystem „Iron Dome“ wären die Folge wohl hunderttausende tote israelische Zivilisten gewesen. Die endgültige Antwort auf den Test, auf die arabisch-muslimische Macht im Gazastreifen, brachte dann der 7. Oktober 2023. Innerhalb weniger Stunden flogen etwa 3.000 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel – und in der Folge bis Ende Januar 2024 insgesamt 14.000. Dazu kam der großangelegte Überfall auf südisraelische Dörfer, an dem etwa 2.500 Hamas-Kämpfer und vermutlich 1.000 palästinensische Zivilisten beteiligt waren und bei dem etwa 1.200 Juden bestialisch ermordet und 240 verschleppt wurden.
Die Erfahrung des israelischen Rückzugs aus dem Gazastreifen ist also eindeutig. Er wurde nicht als Entgegenkommen, als erster Schritt in Richtung eines palästinensischen Staates und einer gedeihlichen Koexistenz gedeutet. Der israelische Abzug war vielmehr die Grundlage dafür, dass die Hamas und der Islamische Dschihad die Milliarden der internationalen Hilfe für den Bau von Tunnelsystemen und Abschussrampen und die eigene Staatlichkeit als Ausgangspunkt für systematischen Terrorismus gegen den jüdischen Staat benutzt haben.
Hamas und Islamischer Dschihad haben den Konflikt eskaliert – und es folgt die einkalkulierte harte Antwort. Kräfte wie der IS oder die Hamas verstehen nur die Sprache der Gewalt. Nur durch nachdrückliche Niederlagen werden die aktuelle Expansionswelle und die Vorherrschaftsansprüche des Islam zu brechen sein. Diese Schlussfolgerung wird Israel nun vermutlich ziehen. In der israelischen Öffentlichkeit haben die Stimmen zugenommen, die sich nach dem gescheiterten Test mit dem Gazastreifen nicht mehr auf die Etablierung eines palästinensischen Staates einlassen wollen.
Israelische Widerstandsfähigkeit
Israel verteidigt sich gegen die islamisch-arabische Auslöschungsagenda und letztlich gegen die allgemeine muslimische Expansion. Nach allen Berichten aus Israel steht die riesige Mehrheit der israelischen Bevölkerung hinter dem Kampf der Israeli Defense Forces (IDF), die viel mehr als in den allermeisten Ländern eine Armee des Volkes sind.
Die IDF bestehen nicht nur aus 173.000 aktiven Soldaten, sondern verfügen auch über 465.000 Reservisten. Diese Männer und Frauen haben 30 beziehungsweise 24 Monate Wehrdienst absolviert und waren nach dem 7. Oktober auf beeindruckend schnelle Weise aus ihrem zivilen Leben mobilisiert worden. Teilweise haben sogar im Ausland lebende Israelis alles stehen und liegen lassen und sind umgehend nach Israel geflogen, um die IDF zu unterstützen.
Die Voraussetzung für diese Konsequenz und diese Widerstandskraft des israelischen Volkes ist seine positive Identität. Obwohl die Gesellschaft des jüdischen Staates sehr pluralistisch ist und ganz unterschiedliche politische Strömungen bestehen, die stark voneinander abweichende Kulturen leben und auch zur Geschichte Israels verschiedenste Haltungen haben, besteht doch eine Gemeinsamkeit, die von nahezu allen unterstützt wird. Nach dem Massaker am 7. Oktober haben sich sogar orthodoxe Juden in den Dienst der militärischen Verteidigung gestellt, die das zuvor nicht getan haben.
Historische Erfahrungen
Die riesige Mehrheit der Israelis verfügt über einen insgesamt positiven Bezug auf die eigene Kultur und Geschichte. Dazu gehörten zwei unterschiedliche historische Erfahrungen. Da ist einerseits die der jahrhundertelangen Diaspora in europäischen Ländern, der Existenz als „Volksklasse“ in spezifischen ökonomischen Bereichen, der wiederholten Pogrome, der partiellen Emanzipation und schließlich die des Holocaust. Und da ist die Erfahrung der jahrhundertelangen Unterwerfung im muslimischen Raum, der systematischen Unterdrückung und Demütigung als Dhimmis, der ständigen gewalttätigen Übergriffe und wiederkehrenden Pogrome.
Schon der Koran und die Hadithe, also anerkannte Aussprüche aus dem Leben Mohammeds, strotzen vor Hass auf Ungläubige und insbesondere auf Juden. Mohammed hat dann auch sämtliche jüdischen Stämme der arabischen Halbinsel vertrieben oder ausgerottet. Und dementsprechend gestaltete sich die Lage der Juden unter islamischer Herrschaft seit dem 7. Jahrhundert.
Die von islamophilen Europäern oftmals behauptete harmonische Koexistenz von Juden und Muslimen in der arabischen Welt war eben immer schon ein orientalistisches Märchen. Juden waren wie Christen der Dhimma unterworfen, durften ihre Religion nur diskret ausüben, mussten eine Sondersteuer zahlen und sich gegenüber „Rechtsgläubigen“ stets ehrerbietig zeigen und besondere Kleidung tragen, die sie für die Herrschenden sofort identifizierbar machte; im islamisch beherrschten Sizilien war das ein gelber Fleck auf der Kleidung. Juden durften keine edlen Reittiere benutzen, sich gegen Muslime niemals wehren, keine Waffen besitzen und keine höheren Häuser bauen als Muslime. Ihre Aussagen waren vor Gericht nicht zugelassen und sie mussten in muslimischen Vierteln barfuß gehen, um damit ihre Nichtswürdigkeit zu bezeugen.
Staatsgründung und Umfeld
Die Formierung eines eigenen Staates ging von europäischen Juden aus, inspiriert von den Nationalstaatsgründungen in Europa und als Ausweg aus der fortgesetzten Diskriminierung als Minderheit in anderen Ländern. Und anders als die jahrhundertelang an die wehrlose Unterwerfung als Dhimmis gewöhnten orientalischen Juden traten die europäischen Zionisten selbstbewusst auf, verteidigten etwa ihre Siedlungen als bewaffnete Reiter – „nichtswürdige Juden“ mit Waffen und edlen Reittieren waren für den muslimischen Herrenmenschen-Hochmut eine Provokation.
Georges Bensoussan, ein aus einer jüdischen Familie Marokkos stammender französischer Historiker, beschrieb das so: „Was die arabische Wut auf den Zionismus noch steigert, ist die Haltung der (neu eingewanderten) Juden des neuen Jischuw, die beanspruchten, mit der althergebrachten Unterwerfung zu brechen, an die die arabische Welt gewöhnt ist.“
Beispielsweise wurden die antijüdischen Ausschreitungen in Jaffa 1908 dadurch ausgelöst, dass sich die „Russen“, wie die jüdischen Einwanderer genannt wurden, energisch gegen die üblichen Belästigungen durch arabische Jugendliche – Beschimpfungen, Bespucken, Treten, wie das über Jahrhunderte in der Dhimma gang und gäbe war – wehrten. Dieser Widerstand wurde von der arabischen Bevölkerung als unerträglich erachtet und löste die Unruhen aus.
Während die europäischen Juden die Idee des Zionismus und die Entschlossenheit mitbrachten, hatten die orientalischen Juden etwas anderes im Gepäck. In den späten 1940er Jahren wurden 260.000 von ihnen aus Marokko, 140.000 aus Algerien, 90.000 aus Tunesien, 80.000 aus Ägypten, 140.000 aus dem Irak und 60.000 aus dem Jemen vertrieben und überwiegend in Israel in Sicherheit gebracht. Sie brachten die tief in alle Familienbiografien eingeschriebene Erfahrung mit, was islamischer Judenhass konkret bedeutet und wie massiv er in den arabischen Gesellschaften verwurzelt ist.
Nüchterne Israelis und vernebelte Europäer
Die israelische Widerstandsfähigkeit gegen die totalitäre und expansive Herrschaftsideologie Islam speist sich einerseits aus diesem historischen Gedächtnis der aus dem Orient stammenden Juden. Andererseits findet der muslimische Angriff auf Israel, anders als der auf Europa, nicht schleichend und mit vorerst relativ freundlichen Ansprüchen statt, sondern mit aggressiv vorgetragenen Vernichtungsabsichten. Die geografische Lage als von Muslimen als Provokation empfundener Brückenkopf der westlichen Kultur macht die Situation für Israelis klarer und „leichter“ als für die Europäer.
Der Blick vieler Europäer hingegen ist vernebelt durch eine islamophile Tradition, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht, als Aufklärer angesichts der bedrückenden Repression des Absolutismus die muslimische Welt ahnungslos und faktenbefreit als vermeintlich positive Alternative verklärten. Die orientalistischen Beschönigungen gingen fast nahtlos über in die Begeisterung der Nazis für den Islam und ihre Kooperation mit Muslimen in Bosnien, der Sowjetunion, in Palästina und Ägypten. Und in den letzten Jahrzehnten haben globalistische Eliten, ihre Politiker, Journalisten und Schulbehörden den Islam erneut verklärt und gegen Kritik immunisiert, weil die muslimische Massenzuwanderung nach Europa ihrer Agenda der Zerstörung der Nationalstaaten dient.
Der islamische Vormarsch findet dabei langsam und schrittweise statt. Die – oft von den Muslimbrüdern beherrschten – Islamverbände setzen sich in immer mehr Institutionen und Parteien fest, geben sich zurückhaltend und umgänglich, spielen Friedfertigkeit und Toleranz vor. Das Verbot, sich mit Ungläubigen zu befreunden, und das Konzept der Taqiya, also der Täuschung von Ungläubigen, sind dabei tief im Islam verankert.
„Taqiya“, „Hudna“ und Geduld
Als Vorbild im Kampf gegen die Ungläubigen wird die Vorgehensweise Mohammeds in seinem Kampf gegen die Mekkaner im Jahr 628 empfohlen: Solange die muslimischen Glaubenskämpfer militärisch in einer zu schwachen Position sind, um den Dschihad offen führen zu können, dürfen sie „Taqiya“ üben. Mohammed schloss einen Waffenstillstand über zehn Jahre, marschierte aber schon nach zwei Jahren in Mekka ein. Nach diesem Vorbild gibt es keinen innerlich bejahten dauerhaften Friedensschluss zwischen Muslimen und den Ungläubigen. Es gibt nur notgedrungen einen vorübergehenden Waffenstillstand („Hudna“), bis die Muslime zum erneuten Kampf erstarkt sind. Da Muslime in einem ständigen Kampf mit den Ungläubigen leben, entweder im offenen oder im verdeckten, sind Lüge, Wort- und Vertragsbruch und Betrug gegenüber Ungläubigen nicht verwerflich, keine Sünde, sondern eine zulässige, bewundernswerte List.
Dieses „listige“ und geduldige Agieren ist wohlüberlegt und liegt ganz in der Tradition der islamischen Expansion. Ab dem 7. Jahrhundert hatten Muslime etwa christliche Gebiete wie Nordafrika und die Levante erobert und sie in einem geschickten Prozess islamisiert. Am Anfang geschah das jeweils vorsichtig und mit allerlei Zugeständnissen an die christliche Bevölkerung. Mit dem Anstieg des muslimischen Bevölkerungsanteils – durch die Ansiedlung von Arabern, durch Druck zum Konvertieren und durch Frauenraub – wurde die Gangart immer aggressiver, bis diese Gebiete vollständig islamisch waren.
Islamisierung
Europa in einem dritten Auflauf – nach dem maurischen Versuch über Spanien und dem osmanischen über Wien – zu islamisieren, ist das erklärte Ziel vieler mohammedanischer Akteure. Und es ist die logische Konsequenz, wenn die demografische Entwicklung weitergeht wie in den letzten 20 Jahren. Dann werden die Moslems in 20 bis 30 Jahren in vielen europäischen Staaten in der jungen Generation die Mehrheit sein – und in 40 bis 60 Jahren in der gesamten Bevölkerung. Und dann wird die Gangart der Islamverbände und ihrer Parteien gegenüber Christen, aber vor allem gegenüber Juden und Atheisten immer aggressiver werden. Der Multikulturalismus würde durch ein islamisches Regime ersetzt werden.
Immer mehr Europäer sehen durch den Nebel der Mainstream-Propaganda immer deutlicher, was auf sie zukommt. Dazu tragen neben alternativen Medien oder Büchern wie „Unterwerfung“ von Michel Houellebecq auch eigene Erfahrungen mit dem Auftreten mohammedanischer Zuwanderer in Schulen, im Gesundheitswesen und im öffentlichen Raum bei. Noch ist es weitgehend tabuisiert, all diese Dinge offen anzusprechen, und nicht alle haben den Mut, zu ihrer Wahrnehmung und ihrer Meinung zu stehen. Unter der Oberfläche aber sind wohl in allen europäischen Ländern klare Mehrheiten gegen die islamische Massenzuwanderung.
Damit diese Mehrheitsmeinung politisch wirksam werden kann, ist ein Bruch mit dem herrschenden Narrativ, der kulturellen und nationalen Selbstabschaffung durch ihre Eliten und der verordneten Wehrlosigkeit gegenüber den teils mörderischen und zunehmenden islamischen Angriffen notwendig. Eine Voraussetzung dafür ist auch ein differenzierter und teilweise positiver Bezug auf die eigene Kultur und Geschichte. Bei einem solchen Prozess kann Israel, auch aufgrund seiner Erfahrungen in der Konfrontation mit dem arabisch-islamischen Umland, ein Vorbild für Europa sein.
Selbstbewusst und wehrhaft wie Israelis
Um sich gegen den Vormarsch des Islams behaupten zu können, wird es für die europäischen Völker notwendig sein, eine differenzierte, realistische und „gesunde“ Identität zu finden. Sie wird sich sowohl von der früheren europäisch-weißen Selbstüberhöhung unterscheiden müssen als auch von der in den letzten Jahrzehnten dominant gewordenen „postkolonialistischen“ Verachtung für die eigene Kultur, die die positiven Seiten der europäischen Tradition nicht mehr zulässt. Europa wird letztlich nur überleben können, wenn es diese Seiten wiederentdeckt, wenn es ein vernünftiges Selbstbewusstsein und eine bejahende Identität in Teilen seiner Kultur findet, in der antiken und jüdisch-christlichen Tradition, in die sich keltische, germanische und slawische Elemente hineingemischt haben, und in der Aufklärung.
Sowohl die frühere Hybris (also eine extreme Form der Selbstüberschätzung und des Hochmuts) in europäischen Nationen als auch der heute von der globalistischen Elite und ihren Ideologen propagierte und vorherrschende Selbsthass vieler Weißer haben etwas Krankhaftes. Angemessen ist hingegen eine realistische und differenzierte Sicht sowohl auf die Kultur des eigenen Landes/Volkes als auch auf andere Kulturen.
Nur auf einer solchen Grundlage werden sich die europäischen Völker gegen die islamische Übernahme ihrer Länder erfolgreich zur Wehr setzen können. Nur so werden sie die 2004 abgegebene Prognose des Historikers Bernard Lewis, dass Europa Ende des Jahrhunderts muslimisch und „Teil des arabischen Westens, des Maghreb“ werden würde, abwenden können. Nur so werden sie ihre eigene antike, jüdisch-christliche und aufgeklärte Identität gegenüber dem vormodernen totalitären Islam behaupten können. Das Selbstbewusstsein, die Entschlossenheit und die Wehrhaftigkeit der Israelis können dabei ein Vorbild sein.
