FPÖ fordert harte Strafen für Kinderschänder und Ende von Frühsexualisierung in Wiener Kindergärten

Symbolbild: KI

Am gestrigen Mittwoch brachte die FPÖ anlässlich des Falls „Gunkl“ das Thema Kinderschutz in den Nationalrat. Es kam zur hitzigen Debatte zwischen FPÖ-Abgeordneten und SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer. FPÖ-Klubobmann-Stellvertreterin NAbg. Susanne Fürst übte scharfe Kritik und prangerte auch den Genderwahn und die Frühsexualisierung in Wiener Kindergärten an, die sie als Nährboden für Kinderschänder ansieht.

Die FPÖ forderte im Rahmen eines Dringlichen Antrags im Nationalrat den Ausbau des Kinderschutzes und betonte die Notwendigkeit härterer Strafen für Täter. Die FPÖ-Abgeordnete Ricarda Berger nahm den Kindesmissbrauchsfall rund um Günther Paal („Gunkl“) aufs Korn: Sie sprach von einem typischen Fall der linken Schickeria und prangerte eine Vorzugsbehandlung an, weil er nicht in U-Haft sitze. Sie stellte klar:  Es dürfe weder einen Prominentenbonus noch einen Staatskünstlerbonus geben.

In diesem Zusammenhang übte FPÖ-Klubobmann-Stellvertreterin NAbg. Susanne Fürst scharfe Kritik an der amtierenden SPÖ-Justizministerin Sporrer und den ideologischen Vorgaben der Stadt Wien im elementarpädagogischen Bereich. Fürst warf der Ministerin (unter anderem bekannt für ihre Behauptung, es sei „das Patriarchat“, das töte) vor, sich hinter feministischen Zitaten zu verstecken, anstatt echte Schutzmaßnahmen für die Jüngsten der Gesellschaft zu ergreifen. „Wenn die Justizministerin ernsthaft meint, traditionelle Familienstrukturen für abscheuliche Übergriffe auf Kinder verantwortlich machen zu müssen, dann beweist das nur ihre völlige Realitätsverweigerung. Die intakte, bürgerliche Familie ist und bleibt der sicherste Schutzraum für unsere Kinder. Der wahre Gefahrenherd brodelt in jenem linken Milieu, über das die Systemparteien schützend ihre Hand halten“, so Fürst.

Scharfe Kritik am Bildungsplan der Stadt Wien: Kinder als „sexuelle Wesen“

Fürst verwies auch auf den Kindergartenbildungsplan der rot-pinken Stadtregierung in Wien. Darin würden bereits Kleinkinder als sexuelle Wesen definiert. „Was SPÖ und NEOS hier in Wien veranstalten, ist ein unfassbarer Skandal. Wenn man Kindern im Alter von null bis sechs Jahren ein sexuelles Lustempfinden andichtet, dann liefert man Pädophilen die perfekte ideologische Rechtfertigung für ihre kranken Taten auf dem Silbertablett. Dieser rot-pinke Leitfaden ist der Stoff, aus dem die Träume von Kinderschändern gemacht sind“, kritisierte die FPÖ-Abgeordnete.

Kritik am Bildungsplan für Kindergärten der Stadt Wien ist dabei nicht neu. Darin wird tatsächlich postuliert, dass Kinder „sexuelle Wesen“ seien. Im Kindergarten sollten Kinder ein „unbefangenes Verhältnis zu ihrem Körper und seinen Ausdrucksweisen entwickeln können“. Obendrein heißt es dort, eine „geschlechtersensible Sexualpädagogik“ begleite die Kinder dabei, „ihre geschlechtliche Identität zu finden“. Wörtlich wird postuliert: „Was wir unter Weiblichkeit oder Männlichkeit verstehen, also das soziale Geschlecht (gender), ist gesellschaftlich konstruiert und nicht biologisch festgeschrieben, es ist erlernt und damit veränderbar.“

Screenshot: Bildungsplan, Stadt Wien, S. 46 (S. 44 im pdf)

FPÖ fordert harte Strafen

Fürst forderte ein hartes Durchgreifen des Rechtsstaates und eine kompromisslose gesellschaftliche Ächtung der Täter, insbesondere in jenen elitären Kultur- und Bobo-Kreisen, in denen Täter wie Florian Teichtmeister verkehrten. „Kinder müssen in sexueller Hinsicht ein absolutes Tabu sein. Wer das relativiert, macht sich mitschuldig. Wir Freiheitliche werden nicht ruhen, bis diese gemeingefährlichen Frühsexualisierungs-Fantasien aus unseren Kindergärten verbannt sind und Täter endlich jene drakonischen Strafen erhalten, die sie verdienen. Diese Verlierer-Koalition und ihre linken Verbündeten haben beim Kinderschutz auf ganzer Linie versagt“, konstatierte Fürst.

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