Corona-Lektionen: Sieg im Informationskrieg – Politik löscht Realität nicht aus

Symbolbild: KI

Die Corona-Jahre haben Wunden in der Gesellschaft hinterlassen, die bis heute nicht verheilt sind. Familien und Freundschaften gingen zu Bruch und langjähriges Vertrauen wurde zerstört. Die Weigerung der Politik, das eigene Fehlverhalten aufzuarbeiten und Konsequenzen zu tragen, untermauert parallel dazu den enormen Vertrauensverlust in Regierungen, Institutionen und „Experten“. Nichts davon lässt sich schönreden. Trotzdem kann man aus der Erinnerung an diese Jahre zumindest eine gewisse Hoffnung ziehen: Es hat Widerstand gegeben – und am Ende hat er gesiegt. 

Erinnern Sie sich noch, wie es sich anfühlte, als die Maßnahmen nie enden sollten? Als jede Hoffnung auf ein Ende mit einer neuen Variante, einer neuen Inzidenzzahl oder einer neuen „Warnung der Experten“ zunichtegemacht wurde?

Die Daten demontierten das Narrativ des Killervirus vor den Augen aller, die hinschauten. Omikron war für den Normalbürger noch ungefährlicher als die vorangegangenen Varianten. Die Mär des zusammenbrechenden Gesundheitssystems überlebte die Kollision mit der Realität nicht (auf dem Totenschein stand wahrscheinlich trotzdem „Covid-19“). Die fehlende Aussagekraft der Testungen war bekannt – zumindest wenn man Informationen auch außerhalb der Öffentlich-Rechtlichen suchte. Die „Experten“ wussten ohnehin um die Fakten, sie teilten sie der Öffentlichkeit lediglich nicht mit.

Und trotzdem wurde verlängert. Und nochmal verlängert. Die Impfkampagnen wurden hochgefahren. Missliebige Informationen zur fragwürdigen Wirksamkeit der neuartigen Präparate und ihren Risiken wurden als Desinformation gebrandmarkt und bekämpft. Man versuchte, eine Impfpflicht durchzusetzen. Wiederholte Lockdowns, 3G, 2G und 2G-plus, und die Politik fand immer neue Gründe, warum „noch nicht“ der Zeitpunkt für eine Rückkehr zur Normalität wäre. Die Begründung verschob sich von „Flatten the curve“ zum „Schutz der Vulnerablen“. (Ganz ähnlich, wie die Corona-Impfung ursprünglich als ultimative Rettung und Schutz vor Infektion verkauft wurde – bis daraus ein „reduziert die Gefahr schwerer Verläufe“ wurde.) 

Solange die moralische Erzählung hielt – „wir schützen die Schwachen“, „wir retten Oma und Opa“ – konnte man Grundrechtseingriffe rechtfertigen, die in normalen Zeiten undenkbar gewesen wären. Gerichte haben später etliche Regelungen kassiert oder als unverhältnismäßig eingestuft. Maßnahmen erwiesen sich im Rückblick als unwirksam und gleichzeitig hochgradig schädlich, nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch und besonders für Kinder und Jugendliche, deren Bildungs- und Sozialisationseinbußen und psychische Komplikationen bis heute nachwirken. Die politische und mediale Maschine aber lief weiter. Man hatte sich bequem eingerichtet: Jede Kritik war gleichbedeutend mit einem Angriff auf die öffentliche Gesundheit, jeder Kritiker durfte öffentlich diffamiert, delegitimiert, gar kriminalisiert werden. 

Erinnern Sie sich an die Künstler-Aktion „Alles dicht machen“? Eine Gruppe Kulturschaffender produzierte harmlose Satirevideos, in denen die Maßnahmen auf die Schippe genommen wurden – und bekam den Gefährder-Stempel aufgedrückt. In Talkshows, in Zeitungskommentaren und in den sozialen Netzwerken war die Corona-Politik sakrosankt, jede Maßnahmenkritik wurde als Angriff auf die Gemeinschaft behandelt. Und nun? Heute ist die damals so wacker delegitimierte Kritik längst die Mehrheitsmeinung. Das Sagbare hat sich massiv verschoben. Aber nicht, weil die Institutionen plötzlich von sich aus ehrlich und selbstkritisch geworden wären, sondern weil genug Menschen die Diskrepanz zwischen Rhetorik und Realität nicht mehr schluckten.

Für viele Bürger war nämlich genau dieses Unvermögen der Politik, die Maßnahmen an die Realität anzupassen, der endgültige Bruch. Eltern, die zusahen, wie ihre Kinder monatelang isoliert, maskiert und in ihrer Entwicklung gebremst wurden. Menschen, die ihre Angehörigen im Pflegeheim nicht besuchen durften – Angehörige, die dann einsam und von ihren Lieben verlassen starben, entweder allein oder im Beisein einer vollvermummten Pflegekraft im Plastikkittel. Selbständige und Arbeitnehmer, deren wirtschaftliche Existenz auf dem Spiel stand oder rundheraus den Bach runterging. Menschen, die einfach nur wieder normal leben, ihre Familie besuchen und ohne ständige Angst und Kontrolle existieren wollten. Der Widerstand formte sich nicht über Nacht und nicht in großen, heroischen Gesten. Er wuchs aus der alltäglichen Erfahrung, dass die Verlängerungen keine evidenzbasierte Notwendigkeit waren, sondern politische Beharrung, aus Machthunger, oder auch schlicht aus Angst vor dem Eingeständnis von Fehlern.

Das Establishment hat das Vertrauen der Bürger verspielt

Während das Establishment gegen die Wirklichkeit über Jahre an seinen Narrativen festhielt, wurde das Störgefühl für immer mehr Menschen unerträglich. Dafür kann man Regierenden beinahe dankbar sein. Vielleicht hat auch dies das starke AfD-Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt befördert: Sie haben es so weit getrieben, dass immer mehr Bürger buchstäblich vom Glauben abfielen. 

Zunehmend wurden sie offen für jene Informationskanäle, die als „böse“ galten – um festzustellen, dass bei den gefürchteten Alternativmedien vielfach schlichtweg reale Studien zitiert und auf offizielle Dokumente verwiesen wurde. Wo waren sie denn, die „Fake News“? Als „rechtsextrem“ oder „verschwörungstheoretisch“ verschriene Journalisten und Aktivisten klagten offizielle Protokolle und Schriftverkehre frei. War das „Desinformation“, was seitens der Politik und der ihr untergeordneten Institutionen nachweislich besprochen wurde? Und was war mit den Warnungen vor potenziellen Nebenwirkungen der gepriesenen Impfungen? Wieso traten genau solche Erkrankungen und Störungsbilder im engen zeitlichen Zusammenhang zur Impfung auf, wie sie von einstmals auch im Mainstream gefeierten, nun aber plötzlich vermeintlich unqualifizierten Fachleuten vorausgesagt worden waren? 

Menschen, die in Panik versetzt worden sind, mögen zeitweise noch so blind sein: In sehr vielen Fällen geht der Hausverstand nicht vollständig verloren. Die über Jahre aufrechterhaltenen Maßnahmen haben schwere Schäden hinterlassen und eine echte Aufarbeitung fehlt bis heute. Aber: Die Menschen haben nun die Skrupellosigkeit eines Machtapparats erlebt, der seine eigene Desinformation über Jahre gegen reale Daten verteidigt hat. Und das, während er die Dreistigkeit besaß, jene, die diese realen Informationen aller Repression zum Trotz unermüdlich verbreiteten, als Gefährder und Demokratiezerstörer zu beschimpfen. Dieses Vorgehen beschränkt sich keineswegs auf Corona. Das haben inzwischen genug Menschen verstanden.

Das wird nicht nur politisch Verantwortlichen in Zukunft immer wieder auf die Füße fallen, sondern auch dem nachgeschalteten Medienapparat, der die eigene Leser- und Zuschauerschaft allzu offensichtlich verraten hat. Es waren unabhängige Journalisten, freie Medien und eine Armee von Informationskriegern in den sozialen Netzen, die Zensur und Diffamierung trotzten und dafür sorgten, dass das, was im Verborgenen bleiben sollte, ins Licht gezerrt wurde. Dasselbe geschieht bei Themen wie dem Ukraine-Krieg oder der illegalen Massenmigration und der Islamisierung. Corona war hier ein Wegbereiter. Und jeder kann daran mitwirken, genau diese alternativen Kanäle für die Zukunft zu stärken (oder selbst einer werden).

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