Nigeria: Schleichender Völkermord – immer neue Massaker an Christen

Symbolbild: KI

Der schleichende Völkermord an Christen in Nigeria führt jede Woche zu barbarischen Massakern. Da die Mörder Mohammedaner sind, herrscht im westlichen proislamischen Mainstream dröhnendes Schweigen.

Ein Kommentar von Eric Angerer

In Nigerias Bundesstaat Plateau setzten sich am 8. Mai die Massaker an Christen fort. Moslemische Fulani-Hirten ermordeten 13 Christen im Bezirk Bassa. Das geschah bei einem Angriff im Morgengrauen auf die Gemeinde Ngbra Zongo im Distrikt Kwall, erklärte Joseph Chudu Yonkpa, der örtliche Sprecher.

Unter den Getöteten seien drei schwangere Frauen gewesen, sagte er. „Bei dem Angriff wurden Dutzende weitere Christen verletzt und Hunderte vertrieben“, so Yonkpa.

Ständige Überfälle

Anwohner Lawrence Zongo berichtete, dass die Christen in der Gemeinde bereits zuvor Angriffe erlitten hätten, „bei denen ein Pastor und Dutzende weitere Christen getötet wurden“. „Bewaffnete Hirten zogen von Haus zu Haus und griffen die christlichen Opfer in ihren Häusern an. Dutzende weitere Christen wurden verletzt, Hunderte vertrieben“, sagte Zongo.

Am 16. April überfielen Hirten im Dorf Riwhie-Chwo im Distrikt Miango des Bezirks Bassa einen weiteren Christen und enthaupteten ihn, so Yonkpa. Er identifizierte den Getöteten als den 30-jährigen Elisha Abbas Saku.

Eine christliche Gemeinde in der Region Riyom im Bundesstaat Plateau wurde am 5. Mai gegen Mitternacht von Fulani-Hirten angegriffen, berichteten Anwohner. „Unsere Gemeinde Rim wird derzeit massiv von bewaffneten Fulani-Hirten angegriffen“, sagte die Anwohnerin Martha Dalyop am Mittwoch (6. Mai) gegen 2 Uhr morgens telefonisch. „Das Dorf ist umzingelt, und es wird wahllos um sich geschossen.“

Bereits am 26. April griffen Hirten die Region Rim an und töteten einen Pastor und drei Familienmitglieder. Pastor Ayuba Choji, seine Frau Chundung Choji und ihre beiden Kinder Cyril und Endurance wurden getötet, als bewaffnete Hirten um Mitternacht in die Gemeinde Rim eindrangen, wie die Evangelische Kirche Winning All (ECWA) mitteilte.

In Nordostnigeria haben islamische Terroristen bei einem Angriff 29 Christen ermordet. Bewaffnete des westafrikanischen Ablegers des „Islamischen Staates“ (ISWAP) haben auf die Zuschauer eines Fußballspiels geschossen, und eine Kirche sowie fast 100 Motorräder in Brand gesetzt. 

Schleichender Völkermord

Laut dem Weltverfolgungsindex 2026 von Open Doors wurden in Nigeria zwischen dem 1. Oktober 2024 und dem 30. September 2025 mehr Christen getötet als in jedem anderen Land. Von den 4.849 Christen, die in diesem Zeitraum weltweit wegen ihres Glaubens getötet wurden, waren 3.490 – 72 Prozent – ​​Nigerianer. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber 3.100 im Vorjahr. Nigeria belegte Platz 7 auf der Liste des Weltverfolgungsindex der 50 Länder, in denen es am schwierigsten ist, Christ zu sein.

Die moslemischen Fulani-Hirten, zu denen in Nigeria und der Sahelzone Millionen von Menschen zählen, gehören Hunderten von Clans verschiedenster Abstammung an. Einige von ihnen hängen radikal-islamistischer Ideologie an. Sie verfolgen eine ähnliche Strategie wie Boko Haram und ISWAP und zeigen eine klare Absicht, Christen und wichtige Symbole christlicher Identität anzugreifen. Der religiöse Fanatismus verbindet sich mit dem materiellen Ziel, die landwirtschaftlichen Flächen der christlichen Bauern an sich zu reißen.

In der nordzentralen Zone des Landes, wo Christen häufiger vertreten sind als im Nordosten und Nordwesten, greifen islamistische Fulani-Milizen landwirtschaftliche Gemeinden an und töten systematisch Christen. Dschihadistische Gruppen wie Boko Haram und die Splittergruppe Islamischer Staat in Westafrika (ISWAP) sind ebenfalls in den nördlichen Bundesstaaten aktiv.

Dort ist die Kontrolle der Zentralregierung gering und Christen und ihre Gemeinden sind ständig Ziel von Überfällen, sexueller Gewalt und Tötungen an Straßensperren. Entführungen gegen Lösegeld haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

Und die Gewalt hat sich auch auf die südlichen Bundesstaaten ausgebreitet, und im Nordwesten ist mit Lakurawa eine neue dschihadistische Terrorgruppe entstanden, die mit modernen Waffen und einer radikal-islamistischen Agenda ausgestattet ist. Lakurawa ist mit der expansionistischen Al-Qaida-Rebellion Jama’a Nusrat ul-Islam wa al-Muslimin (JNIM) verbunden, die ihren Ursprung in Mali hat.

Komplizenschaft des westlichen Mainstream

Obwohl diese barbarischen Massaker seit Jahren und systematisch stattfinden, ist das kaum je ein Thema in den westlichen Mainstream-Medien oder im politischen Establishment der EU. Dasselbe galt für den Völkermord arabischer Nomaden an schwarzen Bauern im Sudan. Dasselbe galt für die Massaker von Islamisten an den Drusen in Syrien. Dasselbe galt für die vollständige Vertreibung der christlich-armenischen Bevölkerung von Berg-Karabach durch die moslemischen Aserbaidschaner.

All diese Untaten haben gemeinsam, dass sie von fanatischen Islambefolgern begangen werden – in der vollen Überzeugung, damit rechtschaffen für die einzig wahre Religion zu handeln. So zu handeln, wie sie es von ihrem großen Vorbild Mohammed und seinen Expansionskriegen gelernt haben. Raub, Versklavung, Tötung von widerspenstigen Ungläubigen, die „Benutzung“ ihrer Frauen und Mädchen – all das ist für diese Leute nicht nur erlaubt, sondern von Allah gewollt.

Da es das internationale Netzwerk der Muslimbruderschaft und seine westlichen Kollaborateure seit Jahren geschafft haben, sich in der westlichen Öffentlichkeit als „Religion des Friedens“ hinzustellen und jede andere Sicht als „islamophob“ zu brandmarken, muss über die beschriebenen Untaten hinweggesehen werden. Es würde ja das mühsam gestaltete Bild eines schönen Islam beschädigen.

Nebenbei gesagt ist das Schweigen über die großangelegten Massaker und Völkermorde von Islamgläubigen auch antisemitisch – weil nämlich gleichzeitig über zwei oder drei Tote im Zuge eines israelischen Angriffs auf Terrornester von Hamas oder Hisbollah haarklein berichtet wird. Wenn etwas, das man Juden anlasten kann, groß thematisiert wird, was bei anderen (in viel größerem Ausmaß) toleriert wird, dann ist genau das Antisemitismus.

Vor allem aber bedeutet das Beschweigen der mohammedanischen Völkermorde in Nigeria, im Sudan, in Berg-Karabach und gegen die Drusen, dass diese westlichen Politiker und Journalisten objektiv Komplizen sind. Aus ideologischen Gründen machen sie so den moslemischen Mördern die Mauer und begünstigen damit die Fortsetzung ihrer Taten.

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