Bürger leiden unter Teuerung – ÖVP-Staatssekretär lässt sich von ihnen USA-Rundreise bezahlen

Luxusreise auf Steuerzahlerkosten? Symbolbild: KI

Digitalisierungs-Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) gönnte sich im Jänner eine Rundreise quer durch die USA: New York City, Washington D.C., Las Vegas, San Francisco und Los Angeles klapperte er dabei ab. Der Nutzen für den Steuerzahler bleibt unklar. Aber 22.000 Euro Steuergeld hat der Trip gekostet. „Verarmung für die Österreicher, Luxus für sich selbst – das ist das verkommene Sittenbild von Schwarz-Rot-Pink“, prangert FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz an.

Mehr als 22.000 Euro ließ ÖVP-Staatssekretär Pröll die Steuerzahler seine USA-Reise zwischen 4. und 10. Jänner 2026 kosten. Das ist einer Anfragebeantwortung von Christian Stocker zu entnehmen (Prölls Staatssekretariat ist im Kanzleramt angesiedelt).

Pröll besuchte mit seiner Delegation u.a. die CES-Messe in Las Vegas, traf Google-Manager David Weller und sah bei Salesforce und Nvidia vorbei. Der Mehrwert für die Österreicher bleibt unklar. Schnedlitz prangert an: „Auf der einen Seite lässt die Verlierer-Ampel die eigene Bevölkerung unter der Teuerung leiden und hängt ihr dazu noch ein Belastungspaket nach dem anderen um, während die Regierungsvertreter selbst auf sündteuren Rundreisen auf Steuerzahlerkosten ohne jeglichen Mehrwert gehen. Verarmung für die Österreicher, Luxus für sich selbst – das ist das verkommene Sittenbild von Schwarz-Rot-Pink und ein handfester Skandal!“

Es könne nach Schnedlitz‘ Ansicht nicht sein, dass sich Regierungsvertreter wie Pröll in Zeiten des Budgetchaos und Sparzwangs „Rundreisen über einen ganzen Kontinent von den Steuerzahlern finanzieren lassen, die noch dazu den Anschein einer Urlaubsreise haben“.

Viele Meetings hätten bekanntlich eine E-Mail sein können – und für Präsentationen gibt es Videokonferenzen. Ergebnisse von Prölls USA-Reise habe der bis heute (mehr als drei Monate später) nicht präsentiert, kritisiert der Freiheitliche und spricht von „Spaßreisen der Verlierer-Ampel-Darsteller“. Das Resultat: „Außer Spesen nichts gewesen.“

Die Menschen würden von Stocker, Babler, Meinl-Reisinger und Co. tagtäglich geschröpft, „während diese schlechteste Bundesregierung aller Zeiten selbst mit ihrem hart erarbeiteten Steuergeld in der Welt herumjettet“, so Schnedlitz. Er ist sicher: Die Bürger haben dafür keinerlei Verständnis. „Was die Verlierer-Ampel macht, ist nicht nur bürgerfern, sondern regelrecht bürgerfeindlich. Die einzige Reise, die sich die Menschen von dieser Regierung erwarten würden, wäre jene zur sofortigen Rücktrittserklärung!“ Dann wäre nämlich der Weg für Neuwahlen offen, die der Freiheitliche als überfällig betrachtet. Mit der FPÖ könne dann eine Regierung gewählt werden, „die auf die Österreicher und ihre Interessen schaut“.

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