Florida: E-Busse für 96 Millionen Dollar verrotten auf der Mülldeponie

Symbolbild (C) Report24/KI

Sonne, Strand und ein gigantisches grünes Desaster: In Südflorida verrotten derzeit reihenweise Elektrobusse, die sagenhafte 96 Millionen Dollar gekostet haben. Die angebliche „Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs“ wurde auf einer Mülldeponie und einer Militärbasis abgestellt.

In den Bezirken Miami-Dade und Broward in Florida scheint es mit der Elektromobilität in Sachen öffentlicher Nahverkehr nicht so gut zu laufen. Seit über einem Jahr wurden Dutzende der sündhaft teuren E-Busse von den Straßen genommen. Der Grund: Sie sind entweder einfach kaputt oder fielen andauernd aus und sind mittlerweile völlig nutzlos, wie ein lokaler Bericht aufzeigt. Finanziert wird dieser Elektrifizierungswahn übrigens über einen Aufschlag von einem Prozentpunkt auf die Umsatzsteuer.

In Broward County hat man die Realität bereits akzeptiert. Die örtlichen Verkehrsbetriebe arbeiten laut eigenen Angaben mit der US-Bundesregierung daran, die Flotte einfach zu entsorgen. 31 dieser Elektro-Batteriemonster rosten derzeit auf einem abgelegenen Teil einer Mülldeponie am U.S. Highway 27 vor sich hin. Kostenpunkt: Schlappe 1,1 Millionen Dollar, pro Stück. Coree Cuff Lonergan, eine Verantwortliche der Verkehrsbetriebe, musste zugeben: Die Busse haben „kontinuierlich versagt“. Und es liegt offenbar nicht nur an einem Hersteller. Lonergan erklärte, dass man auch von einer anderen Firma Busse kaufte: „Sie funktionieren auch nicht.“

Der Großteil der Busse stammt von der Firma Proterra, die von Politikern jahrelang als leuchtender Stern am E-Mobilitäts-Himmel gefeiert wurde. Noch im Jahr 2023 ließ sich die Bürgermeisterin von Miami-Dade, Daniella Levine Cava, vor der neuen Flotte fotografieren und pries die Fahrzeuge als „Zukunft“ und finanzielle Erlösung. Kurz danach begannen die Massen-Pannen. Ersatzteile waren nicht zu bekommen. Dann meldete das angebliche grüne Vorzeige-Unternehmen Proterra einfach Insolvenz an.

Während das Steuergeld auf dem Schrottplatz vor sich hin rostet, wächst im Rathaus von Miami-Dade die Wut. Kommissionäre wie Roberto Gonzalez und Natalie Milian Orbis forderten im Januar per Resolution einen detaillierten Bericht über das ganze Desaster. „Wenn diese Busse nicht funktionieren, nicht die Umwelt retten und den Bürgern nicht dienen, dann müssen wir dieses Geld zurückholen“, so Gonzalez.

Bürgermeisterin Levine Cava hatte genau 30 Tage Zeit für die Antworten. Doch die Deadline ist längst verstrichen, ein Report wurde nie veröffentlicht. Gegenüber Reportern gab Levine Cava das Scheitern lediglich zähneknirschend zu: „Es ist sehr traurig. Natürlich wurde die falsche Wahl getroffen.“ Doch die Verantwortlichen haben aus dem 96-Millionen-Dollar-Fehler offensichtlich keine Lehren gezogen. Der Kommissar Gonzalez warnte bereits, dass E-Busse im Betrieb ohnehin „viel mehr Geld kosten als Diesel-Busse“.

Die Reaktion der Bürgermeisterin ist eine völlige Ignoranz gegenüber der Realität. Trotz der verrottenden Millionen-Flotte auf der Mülldeponie und der katastrophalen Bilanz, hält Daniella Levine Cava eiskalt an der Klima-Agenda fest: Sie erklärte, Miami-Dade werde den Weg der Elektrifizierung unerbittlich weitergehen. Elektrische Fahrzeuge seien trotz der „Rückschläge“ die Zukunft. Auch wenn die Steuerzahler dafür bluten müssen.

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