Australien steckt in Sachen Sprit ohnehin schon in einer Versorgungskrise. Nun sorgt ein Brand in einer der beiden letzten verbliebenen Raffinerien des Landes für Produktionsausfälle bei Benzin, Diesel und Kerosin. Die Klimawahn-Deindustrialisierungspolitik rächt sich nun erbarmungslos.
Australien hat ein großes Problem: 13 Stunden lang wütete ein Inferno in der Raffinerie von Viva Energy in Geelong (Bundesstaat Victoria). Verletzt wurde glücklicherweise niemand, die Anlage konnte gerettet werden. Doch gleichzeitig erweist sich dieser Vorfall als Symbol des vom Klimawahn getriebenen politischen Totalversagens. Denn dieses Feuer legt die strukturelle Verwundbarkeit eines Landes offen, das eigentlich vor Rohstoffen strotzt – sich aber über Jahre systematisch von Importen abhängig gemacht hat.
BREAKING: Huge fire just broke out at one of Australia’s last two oil refineries.
— Drew Pavlou 🇦🇺🇺🇸🇺🇦🇹🇼 (@DrewPavlou) April 15, 2026
It processes 120,000 barrels a day, equivalent to 10% of consumption.
Australia has less than one month of fuel supply. Have to look at sabotage. pic.twitter.com/s1uHiEiMsN
Die betroffene Anlage in Geelong bedient rund 10 Prozent des gesamten australischen Kraftstoffbedarfs und satte 50 Prozent des Staates Victoria (120.000 Barrel am Tag). Der eigentliche Wahnsinn aber ist: Sie ist eine von nur noch zwei überhaupt verbliebenen operierenden Raffinerien im ganzen Land! Als Folge des Brandes stürzte die Benzinproduktion auf 60 Prozent ab, während die Diesel- und Kerosinproduktion auf 80 Prozent der Kapazität fielen.
Der linke Premierminister Australiens, Anthony Albanese, versuchte, die drohende Krise wegzulächeln. Es gebe „keine Notwendigkeit für Einschränkungen“, erklärte er, nur um dann die Bevölkerung gleichzeitig zum „verantwortungsvollen Verbrauch“ aufzurufen. Angesichts dessen, dass in Australien bereits die zweite Warnstufe des nationalen Notfall-Treibstoffplans gilt, werten kritische Beobachter dies als Warnung vor baldigen Rationierungsmaßnahmen.
Footage of the Corio oil refinery on fire in Geelong, Victoria (Australia).
— Tarric Brooker aka Avid Commentator 🇦🇺 (@AvidCommentator) April 15, 2026
Substantial flames billowing into the sky.
Corio supplies ~120k barrels per day of fuel and refined products, equivalent to over 10% of Australia's daily consumption.
Source: Geelong Community FB pic.twitter.com/Dr8wfOCMBJ
Der Brand ereignet sich zur denkbar schlechtesten Zeit. Die Weltmärkte spielen bereits verrückt. Wegen der bedrohlichen Eskalation im Nahen Osten ist die Straße von Hormus – das Nadelöhr, durch das 20 Prozent des weltweit gehandelten Öls fließen – praktisch dicht. Schon jetzt fließen mehrere Millionen Barrel Öl pro Tag weniger auf die Weltmärkte. Inmitten dieser weltweiten Energiekrise rächt sich jetzt die naive Globalisierungs-Politik der vergangenen Jahrzehnte. Australien importiert satte 80 Prozent seines Kraftstoffbedarfs.
Man hat veraltete heimische Raffinerien reihenweise abgewickelt, weil der Import aus Asien angeblich „wirtschaftlicher“ und bequemer war. Die verbliebenen Anlagen – Geelong und Lytton – laufen chronisch an der absoluten Kapazitätsgrenze. Nun könnte infolge dieses Feuers der Spritpreis in Australien um weitere 20 Cent pro Liter ansteigen, so erste Schätzungen.
Very bad news as a fire is reported at Geelong, in one of Australia’s last two refineries this morning.
— Pauline Hanson 🇦🇺 (@PaulineHansonOz) April 15, 2026
This can’t come at a worse time. pic.twitter.com/pkYZKD4OZA
Hinter den Kulissen herrscht offenbar längst Alarmstimmung. Canberras Beamte spielen Szenarien für den Ernstfall durch. Auf Stufe 4 des staatlichen Treibstoffplans würden Benzin und Diesel in Down Under radikal rationiert – nur noch das Gesundheitswesen, Lieferketten und das Militär würden dann verlässlich versorgt. Hastig werden jetzt Bettel-Diplomaten nach Malaysia, Brunei oder Südkorea geschickt, um irgendwo noch Rest-Kontingente zusammenzukaufen.
Nach ersten Erkenntnissen war der Brand in Geelong „nur“ ein technischer Defekt. Sabotage wird ausgeschlossen. Doch das ist völlig zweitrangig. Das Feuer von Geelong ist eine knallharte Warnung an die ganze westliche Welt: Wer seine eigene Industrie abwickelt, keine ausreichenden Notfall-Reserven anlegt und sich blindlings auf globale Lieferketten verlässt, gibt seine nationale Sicherheit auf. Australien lernt dies gerade auf die harte Tour.
