In Südfrankreich hat ein afghanischer Migrant über Monate hinweg wehrlose Weidetiere auf bestialische Weise missbraucht. Nachdem verzweifelte Landwirte Überwachungskameras installierten, um den Täter ausfindig zu machen, klickten nun endlich die Handschellen.
Schon seit Anfang des Jahres 2026 machten Halter von Schafen und Ziegen in der Region immer wieder schockierende Entdeckungen. Im Februar und März fanden sie ihre Tiere morgens schwer verletzt vor. Wie die französische Zeitung La Provence berichtet, hatte der Täter seinen Opfern zuvor die Beine zusammengebunden, um sie völlig wehrlos zu machen. Anschließend verging er sich an den gefesselten Tieren. Die Schafe und Ziegen wiesen eindeutige Spuren von brutalen Vergewaltigungen auf.
Nach den wiederholten, widerwärtigen Übergriffen sahen sich die Tierhalter gezwungen, selbst aktiv zu werden, um ihre Herden zu schützen. Sie rüsteten auf und installierten versteckte Wildkameras mit Bewegungsmeldern auf ihren Grundstücken. Diese Maßnahme brachte schließlich den Durchbruch: Die Kameras filmten im Schutz der Dunkelheit die Silhouette eines jungen Mannes, der nachts auf die Weiden schlich, um sich an dem Vieh zu vergehen.
Das erschütternde Bildmaterial wurde der Polizei übergeben, die daraufhin den afghanischen Tatverdächtigen identifizieren und festnehmen konnte. Der 19-jährige afghanische Staatsbürger wurde in der Nacht vom 9. auf den 10. April 2026 im südfranzösischen Pennes-Mirabeau, einer Gemeinde nahe Marseille, von der Anti-Kriminalitäts-Brigade (BAC) festgenommen.
Am Samstag, dem 11. April, wurde der afghanische Tier-Schänder dem Haftrichter vorgeführt und umgehend in Untersuchungshaft gesteckt. Für seine abartigen Akte der Grausamkeit gegen domestizierte Tiere drohen ihm nach französischem Recht nun bis zu drei Jahre Gefängnis sowie eine Geldstrafe in Höhe von 45.000 Euro.
Die schockierende Tatserie hat mittlerweile auch die französische Tierschutzorganisation SPA (Société Protectrice des Animaux) auf den Plan gerufen, die ankündigte, in dem Fall als Nebenklägerin aufzutreten. Die Worte der Tierschützer in Richtung des Täters fallen deutlich aus. In einer Stellungnahme erklärte die SPA: „Wir werden diesen Barbaren vor Gericht bringen. Danke an die Nationalpolizei für ihr essenzielles Eingreifen.“
