UN-Resolution zu Sklavenhandel als ideologische Agenda gegen Weiße

Von der islamischen Sklaverei will das westliche Establishment nichts wissen. Symbolbild: KI

Vom „schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ ist in der Resolution die Rede. Gemeint ist ausschließlich der transatlantische Sklavenhandel, denn das passt in die postkolonialistische Gehirnwäsche. Gequirlter Nonsens, der historischen Fakten nicht standhält.

von Eric Angerer

Die Vereinten Nationen haben am 25. März den transatlantischen Sklavenhandel als das „schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit” eingestuft. Postkolonialismus schlägt also mittlerweile den Holocaust. In dieser Ideologie sind ja auch Juden inzwischen als Weiße geframt und gehören damit zu den „Unterdrückern“.

123 Staaten stimmten in der UN-Generalversammlung für eine von Ghana eingebrachte Resolution. Nur die USA, Israel und Argentinien stimmten dagegen, die EU und Großbritannien enthielten sich.

Der Handel mit versklavten Menschen aus Afrika und deren rassistisch begründete Versklavung seien “aufgrund des tiefgreifenden Bruchs in der Weltgeschichte, ihres Ausmaßes, ihrer Dauer, ihres systemischen Charakters, ihrer Brutalität und ihrer bis heute fortwirkenden Folgen” als das “schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu bewerten”, hieß es im Resolutionstext.

Die Erklärung fordert unter anderem „Schritte zur Wiedergutmachung“, darunter natürlich finanzielle Entschädigungen, Schuldenerlasse und Entwicklungshilfe. Damit ist auch klar, worum es eigentlich geht.

Versklavung von Afrikanern – einige Fakten

Etwa 12 Millionen Afrikaner wurden nach Amerika verschleppt. Die große Mehrheit davon wurde nach Brasilien und in die Karibik gebracht, jeweils etwa 4 Millionen. Der Rest war auf verschiedene andere Länder verteilt. Lediglich knapp 400.000 landeten im Gebiet der heutigen USA. Damit wäre auch klar, dass sich etwaige Entschädigungen in erster Linie an die „antiimperialistische“ Linksregierung in Brasilien richten müssten – aber so ist das von der UNO natürlich nicht gemeint.

Häufige naive „antirassistische“ (in Wahrheit: exotistische) Verklärungen suggerieren, dass die verschleppten Afrikaner aus harmonischen Gesellschaften kamen, in denen die afrikanischen Völker friedlich und geschwisterlich zusammenlebten. Wer solchen Unsinn nahelegt, hat entweder keine Ahnung von afrikanischer Geschichte oder eine ideologische Agenda, die ungewünschte Realitäten lieber ausblendet.

Die Sklaverei hatte in West-, Zentral- und Ostafrika nämlich bereits eine jahrhundertelange Geschichte. Vom 8. bis 11. Jahrhundert hatten sich die subsaharischen afrikanischen Gebiete in eine regelrechte „Lieferzone“ verwandelt, aus der systematisch Menschen in die arabisch-islamischen Kerngebiete, also auf die arabische Halbinsel, in den Nahen Osten sowie nach Nordafrika, verschleppt wurden.

Afrikanische Sklavenstaaten

Ab dem 11. Jahrhundert entstanden südlich der Sahara „schwarzafrikanische“ Sultanate wie Mali, Bornu und Kanem sowie Emirate. Das waren islamisierte und von den Arabern mit Waffen und Pferden ausgerüstete Raubstaaten, deren ökonomische Existenz weitgehend darauf beruhte, benachbarte afrikanische Völker zu überfallen, junge Menschen zu verschleppen und an die Araber zu verkaufen. Auf diese Weise dürften 17 bis 20 Millionen Afrikaner in die arabischen Gebiete deportiert worden sein.

Dazu kam mindestens noch einmal dieselbe Zahl von Menschen, die bei den Sklavenrazzien ermordet wurden, weil sie Widerstand geleistet hatten oder als Kleinkinder, Alte oder Schwache unbrauchbar waren oder weil sie auf den Transporten durch die Sahara starben. Auf diese Weise wurden tausende afrikanische Ethnien vollständig ausgelöscht.

Und zu den an die Araber verkauften Menschen kam noch eine große Anzahl von Sklaven, die von benachbarten Völkern geraubt und in den schwarzafrikanischen Sultanaten selbst zur Arbeit gezwungen wurden, in 1300 Jahren insgesamt etwa 53 Millionen Menschen. Anfang des 19. Jahrhunderts lebten vermutlich allein in Westafrika an die 10 Millionen schwarze Sklaven, die islamischen schwarzen Herrschern gehörten.

Insgesamt hatte die Versklavung von Afrikanern durch arabisch-islamische Herrscher also ein deutlich größeres Ausmaß als der transatlantische Sklavenhandel. Wenn also „Postkolonialisten“ den Islam als irgendwie antiimperialistische Befreiungsbewegung hinstellen, ist eine schamlosere Verdrehung der historischen Fakten kaum möglich.

Und nebenbei war auch der Hautfarbenrassismus eine arabische Erfindung. Erst im 8./9. Jahrhundert war im arabischen Raum die Theorie aufgekommen, wonach schwarze Menschen – aus klimatheoretischen Gründen – minderwertig wären. Ebenso wurde die biblische Begründung, aus Noahs Fluch über Ham rühre die Sklaverei, erstmals im islamischen Raum systematisch auf die Schwarzen bezogen. Diese rassistische arabische Herrenmenschenarroganz wurde erst Jahrhunderte später von Europäern übernommen.

Transatlantischer Sklavenhandel

Große Teile „Schwarzafrikas“ waren also – was von den meisten heutigen historischen Darstellungen, von Wikipedia über Mainstream-Zeitungsartikel bis hin zu Schulbüchern, weitgehend verschwiegen wird – schon seit Jahrhunderten von Krieg, Raub und Sklaverei geprägt, als Briten, Portugiesen, Franzosen und Holländer begannen, sich für ihre Kolonien in Amerika für schwarze Arbeitskräfte zu interessieren.

Beim anlaufenden Sklavenhandel über den Atlantik, der zwischen 1700 und 1825 seinen Höhepunkt hatte, waren es fast nie die Europäer selbst, die afrikanische Völker überfielen und Menschen verschleppten. Sie hatten vielmehr Forts an der Küste, für die sie den afrikanischen Sklavenstaaten Pacht zahlten, und sie kauften die Sklaven von diesen durchaus selbstbewussten Sultanaten, die in der Regel die Preise bestimmten und oftmals vorgaben, welche Waren die europäischen Schiffe anzubieten hatten. Afrikaner verkauften also afrikanische Menschen, welche sie selbst oder andere Afrikaner versklavt hatten. Die Europäer beteiligten sich als zusätzliche Kundengruppe an einem längst bestehenden Markt.

Beim Transport über den Atlantik waren die Sklaven eng zusammengepfercht, und durchschnittlich 15 Prozent überlebten die Überfahrt nicht. Das empfinden wir heute klarerweise als schrecklich. Allerdings war diese Sterberate etwa gleich hoch wie bei transatlantischen Truppentransporten und sogar etwas niedriger als bei europäischen Schuldknechten, die nach Nordamerika gebracht wurden.

Haupttodesursachen waren da wie dort Krankheiten und Schiffsunglücke. Und auf den Sklavenschiffen hatten die europäischen Seeleute mit durchschnittlich 20 Prozent die höchste Sterberate, denn die gewinnbeteiligten Kapitäne waren aus finanziellen Gründen eher daran interessiert, dass die Sklaven überlebten als die Matrosen. Warum auch sollte ein (Sklaven-)Händler seine „Ware“ vor dem Verkauf absichtlich zerstören oder beschädigen?

Sklaverei in den USA

Die Sklaverei in Nordamerika entwickelte einige Besonderheiten, die sie von anderen sklavistischen Systemen unterschied. Etwa im römischen Reich, im arabisch-islamischen Herrschaftsraum oder auch in Brasilien und in der Karibik wurden die Sklaven „vernutzt“, also langsam zu Tode geschunden, und mussten ständig durch Nachschub ergänzt werden. Nachschub an Sklaven von außerhalb gab es in den USA nur bis etwa 1800, als der Sklavenhandel schrittweise verboten wurde. Das Verbot der Sklaverei selbst folgte erst mit dem Ende des Bürgerkriegs 1865. Dennoch verzehnfachte sich die Zahl der Sklaven in den USA bis 1860 auf etwa vier Millionen. Eine solche Vermehrung einer Sklavenpopulation ist historisch einzigartig.

Die Ursache dafür ist hauptsächlich eine vergleichsweise gute materielle Situation. Wohnung, Ernährung und Kleidung waren in der Regel meist besser als bei Arbeitern in europäischen oder nordamerikanischen Großstädten. Die nordamerikanischen Sklaven lebten in der Regel nicht in Baracken, sondern in oft steinernen Hütten mit kleinen Gärtchen zur Selbstversorgung, die zu einer reichhaltigen Ernährung beitrugen. Anders als in anderen sklavistischen Systemen war am Sonntag und oft auch am Samstagnachmittag tatsächlich arbeitsfrei.

Und die nordamerikanischen Plantagen waren vergleichsweise klein; 90 Prozent hatten weniger als 30 Sklaven. Die Herren waren meist auf der Plantage anwesend, was personalisierte Verhältnisse förderte. Man kannte sich von Kindesbeinen an, ein Sklave war für einen solchen Pflanzer oft kein anonymer Fremder, sondern eine Art „vertrauter Knecht“.

Auch die persönlichen Lebensverhältnisse unter den nordamerikanischen Sklaven waren besser als in den meisten anderen sklavistischen Systemen. Sie konnten zu erheblichen Teilen in familienartigen Strukturen leben, die meisten Kinder konnten bei ihren Müttern und Vätern aufwachsen. Allerdings wurden doch 17 Prozent der Partnerschaften unter Sklaven durch Verkäufe auseinandergerissen.

Nüchterne Differenzierung

Im Sinne einer Differenzierung auf diese Dinge und die Unterschiede zu anderen sklavistischen Systemen hinzuweisen, darf zu keiner Beschönigung führen. Auch die nordamerikanische Sklaverei bedeutete Unterdrückung, Unfreiheit und Ausbeutung. Selbst wenn aufgrund der personalisierten Beziehungen Körperstrafen (anders als in vielen Filmen dargestellt) nicht alltäglich, sondern seltener waren, so bestanden sie dennoch.

Dazu kamen sexuelle Übergriffe von Herren auf Sklavinnen und eine allgemeine Situation der Demütigung. Und schließlich war der Prozentsatz von Sklaven, die freigelassen wurden, in Nordamerika geringer als in anderen sklavistischen Systemen. Der Vollständigkeit wegen muss aber auch erwähnt werden, dass 1860 in den US-Südstaaten 67 Prozent der Bevölkerung Weiße waren und von denen wiederum die allermeisten keine reichen Sklavenhalter, sondern zu 75 Prozent arme Bauern.

Die obigen historischen Ausführungen stützen sich weitgehend auf Egon Flaigs Standardwerk „Weltgeschichte der Sklaverei“ (München 2009), das jedem empfohlen werden kann, der über die Sklaverei in Afrika und in Nordamerika mehr wissen will als die oberflächlichen „antirassistischen“ Phrasen des Mainstreams. Sehr interessant ist auch die Arbeit des Afro-Franzosen Olivier Pétré-Grenouilleau, der in „Les traites négrieres“ (Paris 2004) besonders die Versklavung von Afrikanern durch die Islamgläubigen aufarbeitet – und dafür vom linken Mainstream massiv angefeindet wurde.

Von Flaig zitiert und zur politischen Bewaffnung gegen die herrschende Ideologie ebenfalls empfehlenswert, ist – je nach Sprachkenntnissen – folgende Literatur: Ralph Austen: African Economic History, London 1987, Ralph Austen: The trans-saharan slave trade, New York 1979, Humphrey Fisher: Slavery in the History of Muslim Black Africa, London 2001, Robert Fogel / Stanley Engermann: Time on the Cross: The Economics of American Negro Slavery, Boston 1974, Patrick Manning: Slavery and African Life, Cambrigde 1990, Jochen Meissner / Ulrich Mücke / Klaus Weber: Schwarzes Amerika, München 2008.

Versklavung von Weißen

Die Versklavung von Menschen in die arabisch-muslimischen Gebiete beschränkte sich nicht auf Afrikaner. Auch Millionen Inder und andere Asiaten wurden verschleppt. Und 4 bis 5 Millionen Europäer wurden von den Islambefolgern gefangen und in die Sklaverei gezwungen.

Das betraf insbesondere Südrussland, wo räuberische Tataren die Sklavenjagd für die Araber und später die Osmanen besorgten, und die europäischen Mittelmeerküsten, von wo nordafrikanische Piraten (Sarazenen oder Korsaren genannt) über viele Jahrhunderte Hunderttausende verschleppten. Ein verheerendes Beispiel war 904 der Angriff auf Thessalonike, die damals zweitwichtigste Stadt des byzantinischen Reiches, bei dem über 20.000 Menschen geraubt wurden.

Die Korsarenüberfälle nahmen erst im 19. Jahrhundert ab, als insbesondere die jungen USA, deren Schiffe auch von den Korsaren überfallen wurden, den Piraten in Nordafrika den Garaus machten. Gut beschrieben wird das in dieser Doku:

Darin wird auch deutlich, dass die Raubzüge der muslimischen Sklavenjäger bis an die norddeutschen Küsten gingen, von wo auch Menschen verschleppt wurden.

Als die europäischen Mächte im 19. Jahrhundert zuerst den Sklavenhandel und später die Sklaverei überhaupt abschafften, stieß das auf erbitterten Widerstand islamischer Herrscher, von Westafrika bis in den Sudan. Dort war der radikal-islamische Mahdi-Aufstand 1881 bis 1899 ganz wesentlich ein Aufstand zur Beibehaltung der Sklaverei – ebenso wie 1888-90 die Rebellion der muslimischen Sklavenhändler in Sansibar gegen die deutschen Kolonialisten, die die Sklaverei beendeten. 

Islam und Sklaverei heute

Die islamische Sklaverei wurzelt letztlich im Religionsgründer und Kriegsherren Mohammed selbst. Er hat selbst Sklaven gehalten und da sein Leben den Mohammedanern als vollkommenes Vorbild gilt, wirkt das bis heute weiter. Wenn in Mauretanien bis heute Sklaverei existiert oder die Mörderbanden des „Islamischen Staates“ Ungläubige versklaven, beziehen sie sich auf Mohammed als Beispiel und Legitimation.

Und als die UNO 1948 mit einer Resolution die Menschenrechte ausrief und in diesem Zusammenhang auch explizit die Sklaverei verbot, enthielt sich Saudi-Arabien, weil dieses Verbot der Scharia widerspreche. 

Und bis heute haben viele islamisch geprägte Staaten die universelle Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) der UNO zwar unterzeichnet, jedoch oft unter Vorbehalt. Dieser Vorbehalt besagt, dass die Menschenrechte nur gelten, solange sie nicht im Widerspruch zur Scharia (islamisches Recht) stehen.

In vielen Mitgliedsstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) ist die Scharia ganz oder teilweise Grundlage der Gesetzgebung, oft festgehalten in der “Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam” von 1990, welche die Scharia als letzte Instanz definiert. Das gilt für Saudi-Arabien, den Iran, Pakistan, Ägypten, den Sudan, Katar, Jemen und andere.

Aber der aktuellen UN-Erklärung, die sich ausschließlich gegen den transatlantischen Sklavenhandel richtet und gegen Weiße/Europäer gerichtet ist, können all diese Länder natürlich ganz locker zustimmen. Und die europäische politische und mediale Mainstream berichtet über diese Perversion unkritisch und wohlwollend.

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