Eine neue Untersuchung uralter Eisbohrkerne weist darauf hin, dass vor rund 2,7 Millionen Jahren die Welt in eine Eiszeit stürzte, obwohl die CO2-Werte völlig stabil blieben. Die angebliche Korrelation zwischen dem lebenswichtigen Spurengas und der globalen Temperatur entpuppt sich einmal mehr als pseudowissenschaftlicher Mythos.
Die Welt der “etablierten” Klimawissenschaft (jene Abteilung, die behauptet, die Wissenschaft sei “settled”) steht Kopf. Neue Daten zeigen, dass die CO2-Werte vor fast drei Millionen Jahren bei etwa 250 parts per million (ppm) lagen – und damit deutlich niedriger als die bisher für diese Epoche postulierten 400 ppm. Mehr noch: Über einen Zeitraum von fast drei Millionen Jahren schwankte dieser Wert um lächerliche 20 ppm. Auch die Methanwerte zeigten sich völlig unbeeindruckt. Massive Temperaturstürze und gelegentliche interglaziale Erwärmungen fanden statt, ohne dass sich die sogenannte “Treibhausgaskonzentration” in einem größeren Maße verändert hat.
Bislang nutzte man die offensichtlich fiktiven 400 ppm aus der Zeit vor drei Millionen Jahren als bequeme Erklärung für die darauffolgende Eiszeit (als der Wert angeblich auf einen Wert von 250 ppm fiel). Dank der nun unter dem Titel “Broadly stable atmospheric CO2 and CH4 levels over the past 3 million years” in Nature veröffentlichten Studie von 17 US-Wissenschaftlern ist diese Ausrede Geschichte. Plötzlich muss man zugeben, dass natürliche Klimaschwankungen die wahren Treiber der unzähligen und teils auch sehr gravierenden Temperaturveränderungen waren. Doch wenn es um den heutigen, völlig natürlichen Klimawandel geht, werden exakt diese natürlichen Faktoren im Interesse der grün-globalistischen “Net Zero”-Fantasie geflissentlich ignoriert.
Die Klima-Lobby reagiert auf diesen Schlag ins Gesicht damit, dass man sich verzweifelt weiter an die CO2-Doktrin klammert. Eine Mitautorin der Studie behauptet allen Ernstes, die Ergebnisse würden darauf hindeuten, dass das Klima noch empfindlicher auf die wärmende Wirkung von CO2 reagiere. Was nicht passt, wird eben passend ausgelegt. Und das, obwohl die Daten eigentlich genau diesen Annahmen widersprechen.
Carrie Lear, Professorin an der Universität Cardiff, setzte dem Ganzen die Krone auf, als sie behauptete, die Papiere würden die Rolle von CO2 nicht umschreiben, sondern unterstreichen, wie empfindlich das Klimasystem sei – und genau deshalb sei der heutige CO2-Anstieg “so alarmierend”. Ah ja. Selbst wenn sich das CO2-Niveau kaum bewegt, ist es trotzdem an allem schuld. Die Gesetze der Klima-Sekte sind eben unantastbar: Egal ob das Spurengas steigt, fällt oder stabil bleibt – es ist immer für alles verantwortlich. Und basierend auf dieser wackeligen, unwissenschaftlichen Annahme soll die Menschheit nun aufhören, Kohlenwasserstoffe zu nutzen, und sich in ein vorindustrielles Zeitalter zurückkatapultieren lassen.
Tim Naish, Professor an der Victoria University in Neuseeland, warnte im New Scientist davor, “das Kind mit dem Bade auszuschütten”. Gott bewahre, dass man die 40-jährige, wissenschaftsfeindliche Dämonisierung von CO2 beendet! Kritiker versuchen oft, Eisbohrkerndaten herunterzuspielen, wenn sie nicht ins Narrativ passen. Doch sie bleiben bislang die beste Quelle für das Klima der Vergangenheit. Und egal, welche Daten man heranzieht: Es ist schlichtweg unmöglich, eine offensichtliche und kontinuierliche Verbindung zwischen CO2 und der Temperatur über die gesamte geologische Aufzeichnung der letzten 600 Millionen Jahre zu finden. Es gibt absolut nichts, was die politische Wahnvorstellung rechtfertigt, der Mensch könne das globale Klima-Thermostat durch den Verzicht auf fossile Brennstoffe steuern.
Die Beweislage für die menschengemachte Klima-Apokalypse ist so dünn, dass Les Hatton, emeritierter Professor an der Kingston University, kürzlich anhand von Eisbohrkernen nachwies: Temperaturanstiege von 1,1°C pro Jahrhundert traten in der aktuellen Zwischeneiszeit (die vor 20.000 Jahren begann) in jedem sechsten Jahrhundert auf. Geht man 150.000 Jahre zurück, passierte dies alle sechs bis zwanzig Jahrhunderte. Nichts an der aktuellen Erwärmung ist ungewöhnlich. Nichts daran ist primär menschengemacht. Aber das werden Sie in den Klima-Narrativ-süchtigen Mainstream-Medien natürlich niemals lesen.
