Explosion in Rom: Zwei Linksextreme sterben beim Bombenbau

Symbolbild: KI

In Rom sind zwei Angehörige der anarchistischen Szene ums Leben gekommen, als ein selbstgebauter Sprengsatz detonierte. Nach bisherigen Ermittlungen geschah die Explosion während der Herstellung der Bombe. Die Behörden führen den Fall als sicherheitsrelevanten Vorfall im linksextremistischen Umfeld.

Die Explosion ereignete sich im Parco degli Acquedotti in der Nacht vom 19. auf den 20. März in einem verlassenen Gebäude. Dort wurden die Leichen einer 35-jährigen Frau und eines 53-jährigen Mannes entdeckt. Später identifizierten die Behörden sie als Sara Ardizzone und Alessandro Mercogliano. Beide waren seit Jahren Teil der anarchistischen Szene und den Sicherheitsbehörden bekannt.

Ermittler gehen davon aus, dass die Detonation beim Umgang mit einem improvisierten Sprengsatz ausgelöst wurde. Die Verletzungen der Opfer sprechen für eine Explosion aus unmittelbarer Nähe. Auch die Nachrichtenagentur ANSA berichtet, dass die beiden mit dem Bau einer Bombe beschäftigt waren.

Nähe zu verurteiltem Anarchisten

Ardizzone und Mercogliano bewegten sich im Umfeld von Alfredo Cospito. Dieser wurde bereits wegen Sprengstoffanschlägen verurteilt und sitzt unter dem 41-bis-Regime, einer besonders strengen Haftform, im Gefängnis. Cospito gilt als zentrale Figur innerhalb des militanten anarchistischen Spektrums in Italien. Die strengen Haftbedingungen werden für führende Köpfe der Mafia und Terroristen angewandt, damit will man verhindern, dass aus dem Gefängnis Anweisungen an Organisationen gegeben werden.

Aus diesem Umfeld kam es in den vergangenen Jahren zu wiederholten Anschlägen und Sabotageaktionen gegen staatliche Einrichtungen und Infrastruktur. Die Ermittler prüfen einen Zusammenhang mit der aktuellen Explosion.

Mögliche Ziele im Fokus

Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um eine bewusst vorbereitete und organisierte Handlung handelte. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde der Sprengsatz nicht spontan hergestellt, sondern unter gezielten Bedingungen in einem abgeschiedenen Gebäude zusammengebaut. Die Wahl des Ortes, die Art des verwendeten Materials und die Umstände der Explosion sprechen aus Sicht der Behörden dafür, dass eine konkrete Aktion vorbereitet wurde.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht daher die Frage, welchem Zweck der Sprengsatz dienen sollte und ob bereits ein Ziel festgelegt war. Die Behörden prüfen, ob die beiden Personen im Rahmen einer geplanten Aktion handelten, wie sie aus dem anarchistischen Milieu in Italien bekannt ist. Entsprechend wird der Vorfall nicht als isoliertes Ereignis bewertet, sondern als Teil einer vorbereiteten Operation eingeordnet.

Es zeigt sich einmal mehr, dass Linksextreme eine tödliche Gefahr für die Gesellschaft darstellen, Gewalt und Terror als zentrale Mittel ihrer “politischen” Anstrengungen verstehen. Im Zuge dessen schrecken sie nicht davor zurück, massive Schäden an der Infrastruktur anzurichten und Menschen zu ermorden. Das Ziel der Linksextremen ist eine kommunistische Gesellschaft, in der Menschen keine Freiheit mehr genießen. Zynische Stimmen behaupten, sie erfüllen damit auf der Straße die Träume mancher Politiker aus Brüssel.

Der Vorfall erinnert an den geplanten Terroranschlag von Ebergassing in Österreich, als Linksextreme die Energieversorgung nach Wien kappen wollten – und dabei selbst ums Leben kamen.

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