Öl-Schock am Golf: Kuwait dreht den Hahn zu – Katar warnt vor 150-Dollar-Horror!

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Es ist ein Albtraum für jeden Autofahrer und die gesamte Wirtschaft: Die wichtigste Öl-Schlagader der Welt ist faktisch tot – jetzt droht an der Zapfsäule der absolute Preis-Wahnsinn. Drei Euro pro Liter Benzin sind durchaus möglich.

Der Ölpreis könnte schon in den nächsten zwei bis drei Wochen auf unfassbare 150 Dollar pro Barrel hochschießen. Schon jetzt liegen die Preise bei über 100 Dollar. Diese Horror-Prognose kommt nicht von irgendwem, sondern von Katars Energieminister Saad al-Kaabi. Der Grund für die drohende Preis-Explosion: Die Straße von Hormus, das Nadelöhr des globalen Ölhandels, ist für Tanker komplett gesperrt. Nichts geht mehr!

Wie dramatisch die Lage wirklich ist, zeigt sich in Kuwait. Das OPEC-Gründungsmitglied hat in einer Verzweiflungstat bereits begonnen, die Ölproduktion an einigen Feldern komplett abzuschalten. Die Lager sind inzwischen randvoll. Da kein Tropfen Öl mehr durch die Straße von Hormus abtransportiert werden kann, weiß das Land nicht mehr, wohin mit dem schwarzen Gold. Insidern zufolge wird sogar diskutiert, die Produktion nur noch auf den eigenen Inlandsbedarf herunterzufahren. Ein historischer Vorgang!

Auch beim Flüssiggas (LNG), auf das Deutschland seit dem Wegfall des Russen-Gases so dringend angewiesen ist, droht der totale Kollaps. Katar hat die Produktion in seinem riesigen Ras-Laffan-Komplex – der größten LNG-Anlage der Welt – gestoppt. Vorausgegangen war ein Drohnenangriff. Die Folge: Katar hat gegenüber seinen Käufern “Höhere Gewalt” (Force Majeure) ausgerufen. Verträge sind plötzlich nichts mehr wert, Lieferungen fallen aus.

Die nackten Zahlen zeigen das ganze Ausmaß der Mega-Krise: Normalerweise passieren 138 Schiffe pro Tag die Straße von Hormus. Und jetzt? Ganze ZWEI Schiffe in 24 Stunden – und keines davon war ein Öltanker! Dutzende riesige Tanker stecken in der Region fest und sind zur Zielscheibe von iranischen Angriffen geworden. Aus Panik haben die Versicherer den Schutz für die Schiffe gestrichen. Der globale Energiehandel ist gelähmt. Selbst Versprechungen des US-Präsidenten, die amerikanische Regierung würde bei den Versicherungen einspringen, verpuffen bislang völlig wirkungslos.

Katars Energieminister al-Kaabi warnt in der Financial Times unmissverständlich: “Wir gehen davon aus, dass jeder, der noch keine Höhere Gewalt angemeldet hat, dies in den nächsten Tagen tun wird. Alle Exporteure in der Golfregion werden dazu gezwungen sein.” Die globale Wirtschaft steht vor einem massiven Einbruch. Und die bittere Wahrheit ist: Selbst wenn der Krieg heute auf die Sekunde enden würde, bräuchte es laut al-Kaabi “Wochen bis Monate”, um das extreme Liefer-Chaos zu beseitigen.

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