“Unsere Geduld ist am Ende”: Pakistan erklärt den Taliban den offenen Krieg

Symbolbild (C) Report24/KI

Die Lage in Südasien eskaliert und steht kurz vor der totalen Explosion. Nach blutigen Grenzgefechten fliegen jetzt Kampfjets über der afghanischen Hauptstadt und werfen Bomben ab. Die Atommacht Pakistan macht Ernst gegen die radikalislamischen Taliban – und spricht von einem “offenen Krieg”.

Es sind Worte, die die gesamte Region in höchste Alarmbereitschaft versetzen. Pakistans Verteidigungsminister Khawaja Asif machte auf X unmissverständlich klar, dass die Zeit der Diplomatie vorbei ist: “Unsere Geduld hat ihre Grenze erreicht. Jetzt herrscht ein offener Krieg zwischen uns und euch.” Die Folge: Bomben auf Kabul.

In den frühen Morgenstunden des Freitags donnerten pakistanische Kampfjets über die afghanische Hauptstadt sowie die südlichen Provinzen Kandahar und Paktia. Augenzeugen berichten von gewaltigen Explosionen, die mehrere Ziele im Land erschütterten. Es ist die brutale Vergeltung für großangelegte, nächtliche Angriffe der Taliban auf pakistanisches Gebiet. Zwei afghanische Militärbasen sollen durch die Luftschläge bereits komplett vernichtet worden sein.

Warum eskaliert die Lage genau jetzt? Pakistan wirft den radikalen Islamisten in Kabul vor, ein sicherer Hafen für globale Extremisten zu sein. Verteidigungsminister Asif fand dafür drastische Worte: “Sie haben alle Terroristen der Welt in Afghanistan versammelt und begonnen, Terrorismus zu exportieren.” Gleichzeitig prangerte er die brutale Unterdrückung im Nachbarland an: “Sie haben ihrem eigenen Volk die grundlegenden Menschenrechte geraubt. Sie haben den Frauen die Rechte genommen, die der Islam ihnen gewährt.”

Die Zahlen, die beide Seiten aus den Kampfgebieten vermelden, zeichnen das Bild einer massiven militärischen Eskalation entlang der 2.600 Kilometer langen Grenze (Durand-Linie). Die Taliban behaupten, in einer “großangelegten Offensive” 10 pakistanische Soldaten getötet und 13 Außenposten überrannt zu haben. Islamabad schlägt hart zurück: Ein Regierungssprecher spricht von 133 getöteten und über 200 verwundeten Taliban-Kämpfern! 27 afghanische Posten sollen in Schutt und Asche gelegt worden sein.

Von dem einst durch Katar vermittelten Waffenstillstand ist absolut nichts mehr übrig. Die Grenze ist seit Monaten ein Pulverfass, allein im Oktober starben bei Gefechten über 70 Menschen. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif ließ keinen Zweifel daran, dass sein Land vor nichts zurückschrecken wird: “Es wird keine Kompromisse bei der Verteidigung unseres Heimatlandes geben. Jeder Aggression wird mit einer angemessenen Antwort begegnet.”

Während die Taliban-Führung in Kabul noch versucht, die Lage herunterzuspielen und behauptet, es gäbe “bisher keine zivilen Opfer”, donnern pakistanische Kampfjets über Afghanistan. Wir sehen hier einen Konflikt zwischen einer islamischen Atommacht und einem hochgerüsteten Terror-Staat, der jederzeit völlig außer Kontrolle geraten kann.

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