Wissenschaftler empört: Patienten wollen keine Blutspenden von Impflingen

Symbolbild Blutkonserve: (C) Freepik @Nawoot

Die britische “Mail” schlägt aktuell Alarm: Immer mehr Amerikaner würden lebensrettende Bluttransfusionen verweigern, weil sie von geimpften Spendern stammen. Tatsächlich monieren Wissenschaftler in einer aktuellen Studie zu einer Fallserie, dass Patienten direkte Spenden von ausgewählten Personen forderten. Ihre “Lösung”: Das sollte verboten werden!

Blutspenden gelten ohnehin als rar – und die Corona-Jahre haben das Vertrauen der Menschen in medizinische Behörden nachhaltig erschüttert. Da Erzählungen zur angeblichen “Nebenwirkungsfreiheit” und Sicherheit der Covid-Gentherapeutika inzwischen vielfach widerlegt wurden und mehrfach Nachweise eines Überdauerns der Impf-mRNA (und somit der Spike-Protein-Produktion) im menschlichen Körper erbracht wurden, sehen einige Menschen Bluttransfusionen von geimpften Spendern kritisch.

Der Impfstatus von Blutspendern wird nicht vermerkt, was dazu führt, dass normale Blutspenden allgemein als potenziell “kontaminiert” wahrgenommen werden können. Wer sich um gesundheitliche Konsequenzen durch eine solche Transfusion sorgt, kann gegensteuern, indem er eine ungeimpfte, gesunde Person als Spender auswählt. Damit weicht man von den üblichen Abläufen in medizinischen Einrichtungen ab und verursacht unliebsamen Aufwand.

Ein Forscherteam hat im Rahmen einer im März in “Transfusion” publizierten Studie die Alarmglocken geschrillt: Gezielte Spenden für ungeimpftes Blut wären eine “Abkehr von der evidenzbasierten Medizin, die mit klinischen Schäden, Ressourcenverschwendung und Aufsichtslücken” einhergingen. Zugrunde liegen Daten aus dem Vanderbilt University Medical Center, gesammelt zwischen Januar 2024 und Dezember 2025. 15 Patienten (oder deren Familien) forderten in dieser Zeit gezielte Spenden spezifischer Personen. Das Medianalter der Patienten lag bei 17 Jahren, neun Patienten waren unter 18 Jahre alt.

Als Stein des Anstoßes bringen die Wissenschaftler insbesondere vor, dass zwei der Verweigerer sich klinisch verschlechterten, nachdem sie die Standardspende abgelehnt hatten, und bei zwei weiteren Patienten kam es durch die Ablehnung zu Verzögerungen von Eingriffen. Nach Ansicht der Studienautoren könnten direkte Spenden Risiken sogar erhöhen: Marker für Infektionskrankheiten könnten höher sein; bei biologischen Verwandten bestehe zudem ein Risiko gewisser Komplikationen und immunologischer Konsequenzen. Obendrein stelle sich die Frage, was mit direkten Blutspenden passiere, die dann doch nicht verwendet werden: Sie wegzuwerfen, wäre Verschwendung, doch sie wie normale Blutspenden zu in den Bestand aufzunehmen, könnte Richtlinien und Standards unterlaufen.

In der Studie werden daher auch Maßnahmen vorgeschlagen, wie diese Problematik verhindert werden kann. Vorgeschlagen werden obligatorische Beratungen, der Einsatz von Experten (wohl, um den Patienten ihren Wunsch auszureden), spezielle Prozesse, die in dringenden Fällen greifen – und:

explizite institutionelle Richtlinien, die gezielte Spenden allein aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Impfung des Spenders oder anderer für die Transfusionssicherheit irrelevanter Spendermerkmale (z. B. Rasse, ethnische Zugehörigkeit) verbieten

Im Zweifelsfall verhängt man ein Verbot. Das wird das verlorene Vertrauen sicherlich prompt wiederherstellen!

Die Wissenschaftler machen in der Studie deutlich, dass sie die Bedenken der Patienten vollumfänglich ablehnen. So liest man dort:

In Informationsmaterialien sollte ausdrücklich auf die falsche Annahme eingegangen werden, dass gezielte Spenden sicherer seien als Standardspenden. Dabei sollte betont werden, dass der COVID-19-Impfstatus kein medizinisch relevantes Sicherheitsmerkmal von Blutprodukten darstellt und dass gezielte Spenden, die auf solchen Merkmalen basieren, keine wissenschaftliche Grundlage haben, aber unnötige Risiken bergen.

Geht es nach “der Wissenschaft” aus den früheren Corona-Jahren, so sind die Impfungen sicher und wirksam. Manch ein Gesundheitsminister ließ sich entsprechend zu der Aussage hinreißen, sie wären quasi “nebenwirkungsfrei”. Sichtet man wissenschaftliche Arbeiten der letzten Monate und Jahre, so stößt man aber plötzlich doch auf einige Erkenntnisse zu schwerwiegenden Nebenwirkungen und langfristigen Schädigungen. Mehr noch: Behauptete man anfangs konsequent, Impf-mRNA und Spike-Proteine wären binnen kürzester Zeit abgebaut, so weiß man heute, dass teilweise noch Monate und Jahre nach der letzten Impfung Nachweise für die Persistenz von beidem im menschlichen Körper erbracht werden können. Damit sind Behauptungen von fehlender “wissenschaftlicher Grundlage” und Beteuerungen zur angeblichen Sicherheit der Blutspenden von Impflingen schlicht wertlos. Wo sind die unabhängigen Studien, die die Sorgen von Impfkritikern ausräumen könnten?

Das ändert nichts an potenziellen Risiken durch direkte Spenden von ausgewählten Personen oder an gesundheitlichen Negativfolgen durch Verzögerungen. Doch am Ende muss man auch in diesem Kontext abwägen, welches Risiko man eher bereit ist, einzugehen – die meisten Menschen dürften dabei wohl eine möglicherweise “geimpfte” Spende durchaus einem drohenden Tod durch massiven Blutverlust vorziehen. Den pikierten Ärzten und Wissenschaftlern kann man nur sagen: Ihr seid selbst schuld! Den massiven Vertrauensverlust habt ihr durch eure wackere Tätigkeit als “Impfluencer” selbst zu verantworten.

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