Während die USA im Nahen Osten kämpfen: Kim Jong Un feuert 10 Raketen ab

(C) Report24/KI

Es ist die eiserne Regel der globalen Geopolitik: Wer Atomwaffen hat, wird nicht angegriffen. Nordkoreas Diktator Kim Jong Un weiß das ganz genau – und führt dem Westen gerade wieder einmal vor, wie angreifbar er wirklich ist.

Am Samstag ließ Pjöngjang die Muskeln spielen. Während der laufenden Frühjahrs-Militärübungen der USA und Südkoreas feuerte Nordkorea gleich zehn ballistische Raketen in Richtung des östlichen Meeres ab. Japans Verteidigungsministerium bestätigte, dass die Sprengköpfe knapp außerhalb der exklusiven Wirtschaftszone des Landes ins Wasser stürzten. In Tokio herrscht seither Alarmstufe Rot: Die japanische Regierung berief umgehend einen Krisenstab ein, um die Lage zu bewerten. Auch Südkorea hat seine Truppen in höchste Alarmbereitschaft versetzt und die Überwachung der Grenze drastisch hochgefahren.

Doch der eigentliche Skandal spielt sich im Hintergrund ab. Die nordkoreanische Provokation kommt nicht aus dem Nichts. Sie trifft auf einen Westen, der massiv abgelenkt ist. Während die USA und Südkorea mit Tausenden Soldaten an der Grenze üben, führt die Trump-Regierung parallel einen Krieg im Nahen Osten gegen den Iran. Und das hat offenbar dramatische Konsequenzen für die Sicherheit in Asien.

In Südkorea wächst die Angst vor gefährlichen Sicherheitslücken. Lokale Medien schlagen bereits Alarm: Aufnahmen von Überwachungskameras sollen zeigen, dass die USA heimlich Raketenabwehrsysteme aus Südkorea abziehen, um sie für den Krieg gegen den Iran in den Nahen Osten zu verlegen. Lässt Washington seine Verbündeten trotz der nordkoreanischen Bedrohung einfach schutzlos zurück?

Das Kim-Regime tobt wie immer über die US-Manöver vor seiner Haustür und bezeichnet sie als “Invasionsproben”. Doch jetzt, wo der Iran-Krieg seit über zwei Wochen tobt und wichtige amerikanische Abwehrsysteme offenbar in den Nahen Osten abgezogen werden, wittert der Diktator in Pjöngjang seine Chance. Er testet, wie weit er gehen kann.

Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende!

Informationen abseits des Mainstreams werden online mehr denn je bekämpft. Um schnell und zensursicher informiert zu bleiben, folgen Sie uns auf Telegram oder abonnieren Sie unseren Newsletter! Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, freuen wir uns außerdem sehr über Ihre Unterstützung.

Unterstützen Sie Report24 via Paypal: