USA: Großes Misstrauen gegenüber Impfstoffen – 48% des medizinischen Personals ungeimpft

Bild: freepik / stockking

Eine aktuelle Umfrage unter medizinischen Angestellten in den Vereinigten Staaten offenbarte erneut ein starkes Misstrauen von medizinischem Fachpersonal in die Covid-Impfstoffe. Es soll die bisher größte Umfrage in diesem Bereich sein: Für Impfbefürworter sind die Ergebnisse also umso ernüchternder.

Nur 52% der 1.327 Befragten hatten demzufolge zumindest eine Dosis eines Covid-Impfstoffs erhalten – und das, obwohl das Personal im medizinischen Bereich von Tag 1 des Impfbeginnes an die Möglichkeit dazu gehabt hätte. 36% der Befragten äußerten Zweifel an der Sicherheit und der Effektivität der Impfstoffe. Viele wehren sich auch entschieden gegen Zwangsmaßnahmen: Ein Sechstel der Ungeimpften gab an, lieber zu kündigen, als sich vom Arbeitgeber zur Impfung zwingen zu lassen.

Der wegen gefährlichen Nebenwirkungen hierzulande am stärksten umstrittene Impfstoff von AstraZeneca, Vaxzevria, ist in den USA übrigens noch gar nicht zugelassen.

Zahlreiche Sicherheitsbedenken

Die größten Bedenken der amerikanischen Impf-Ablehner lauten:

  • Die Impfstoffe wurden zu schnell entwickelt und zu wenig getestet.
  • Die Zulassung der Impfstoffe ist noch immer lediglich notfallmäßig.
  • Die genauen Inhaltsstoffe der Impfstoffe sind unbekannt. Wer auf die Inhaltsstoffe allergisch reagiert, soll sich laut offizieller Empfehlung nicht impfen lassen. Woher weiß man, ob man allergisch ist, wenn man nicht alle Zusätze kennt?
  • Viele Menschen fallen nach der Impfung auf der Arbeit aus. Nicht jeder kann sich Fehltage leisten.
  • Die Impfung könnte Fehlgeburten auslösen oder das ungeborene Kind schädigen.
  • Wie sicher der Impfstoff für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch ist, ist unklar.
  • Ob die Impfung für stillende Mütter und ihren Nachwuchs sicher ist, ist unklar.
  • Mögliche Folgeschäden sind unklar: Was kann ein bis zehn Jahre nach der Impfung noch alles passieren?

Angebliche Fake News

Die Gesundheitsbehörden werten diese Bedenken übrigens schlicht als „Impfgegner“-Fehlinformationen. Auch Misstrauen in die Regierung und Pharmakonzerne als Ursachen für Impfskepsis werden als Folge von Fake News betrachtet.

Tatsächlich sind es aber Studien zufolge gerade Ärzte und Pflegepersonal, die von vielen Impfungen lieber absehen: Der Pandemrix-Impfstoff, der schließlich wegen schwerer Nebenwirkungen vom Markt genommen werden musste, wurde 2009 beispielsweise ebenfalls von medizinischem Fachpersonal gemieden. In Wahrheit wissen medizinisch ausgebildete Menschen Nutzen und Risiken von Arzneimitteln allgemein und Impfstoffen im Speziellen schlicht deutlich besser einzuschätzen.

Es bleibt allerdings zu befürchten, dass die breite Ablehnung der Impfung tatsächlich zur Einführung von Zwangsmaßnahmen führen wird: In England sollen obligatorische Covid-19-Impfungen für Mitarbeiter von Pflegeheimen beispielsweise bereits geplant sein.

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