Die US-amerikanische Luftfahrtindustrie soll gefälligst wieder die Qualifikation von Piloten über irgendwelche Diversitätsziele stellen. Dies fordert Verkehrsminister Duffy. Eine Rückkehr zur Normalität – und zu mehr Sicherheit – soll kommen.
Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass in die Cockpits von Flugzeugen nur qualifizierte Piloten gesetzt werden. Leistung, Qualifikation und Eignung müssen zählen, nicht Hautfarbe, Geschlecht und sonstige politisch korrekte Quoten. Doch US-Verkehrsminister Sean Duffy hat Zweifel, ob diese grundlegenden Prinzipien während der Biden-Ära eingehalten wurden und ordnete entsprechende Maßnahmen an.
Denn in en vergangenen Jahren hatte sich in Teilen der US-Luftfahrtbranche eine Entwicklung breitgemacht, die man nur als ideologischen Umbau eines sicherheitskritischen Berufsfeldes bezeichnen kann. Fluggesellschaften wie United Airlines verkündeten stolz, den Anteil von Frauen und Minderheiten unter Piloten massiv erhöhen zu wollen. Leistung und Qualifikation schienen weniger zu zählen als Diversitätsziele.
Natürlich beteuerten Unternehmen stets, die Standards blieben gleich. Doch allein die Tatsache, dass Hautfarbe und Geschlecht überhaupt zu offiziellen Zielgrößen erhoben wurden, ließ tief blicken. Denn in einem strikt leistungsbasierten System spielen solche Kriterien schlicht keine Rolle. Ein Fehler genügt, und hunderte Passagiere könnten ihr Leben verlieren.
Mehr noch: Das Vertrauen der Passagiere ist extrem wichtig. Niemand möchte sich in ein Flugzeug setzen und sich fragen müssen, ob der Pilot wegen seiner Fähigkeiten und seiner Qualifikation ausgewählt wurde – oder wegen seiner Zugehörigkeit zu einer politisch gewünschten Bevölkerungsgruppe.
Mit ihrer neuen Anordnung macht die US-amerikanische Flugaufsichtsbehörde FAA nun unmissverständlich klar, dass Schluss ist mit dieser Einstellungspolitik. Fluggesellschaften müssen nachweisen können, dass ihre Auswahlverfahren frei von ideologischen Verzerrungen sind. Andernfalls drohen Ermittlungen und ernsthafte Konsequenzen. Der Branchenverband Airlines for America beeilte sich, seine Unterstützung zu erklären und die eigene Verpflichtung zur Sicherheit zu betonen. Donald Trump wirkt, auch in Sachen Flugsicherheit.
