In der schwedischen Migrationsbehörde liegen die Loyalitäten offensichtlich weniger beim Staat, sondern vielmehr bei Freunden, Familie und Clans. Denn die Mehrheit der Mitarbeiter sind keine Schweden. Das ist ein Problem – und es betrifft keineswegs nur Schweden.
Rund 6.000 Mitarbeiter hat die schwedische Migrationsbehörde. Die Mehrheit davon sind schwedische Staatsbürger mit Migrationshintergrund oder gleich Ausländer. Während die Linken darin einen Vorteil sehen, weil dies die Kommunikation mit den Zuwanderern erleichtere, kommen damit jedoch einige andere Probleme auf. Denn, so ein Bericht der schwedischen Zeitung Samnytt, die Loyalitäten liegen weniger beim Arbeitgeber – dem Staat -, sondern bei Freunden, Familie und Clans.
Mehr noch berichtet das Blatt beschönigend von einem “komplexen Umfeld”, welches von Sprachgruppen, Clan-Zugehörigkeiten und internen Loyalitäten geprägt sei. Eine Quelle sagte der Zeitung: “Was am meisten Einfluss hat, ist, dass jeder seine eigene Sprache spricht, sodass man nicht versteht, was zwischen den Gruppen und Kollegen gesagt wird.” Diese Dynamik, kombiniert mit langjährigen Clan-Netzwerken, habe eine Mentalität aus dem Nahen Osten in den Arbeitsalltag eingeführt.
Die Quelle beschrieb, wie Gruppenzugehörigkeiten Entscheidungen über Aufenthaltsgenehmigungen, Arbeitserlaubnisse und andere Verwaltungsangelegenheiten beeinflussen, wobei manchmal Verwandte oder Clanmitglieder bevorzugt werden. Dieses Verhalten sei so normalisiert worden, dass es offen und ohne Angst vor internen Konsequenzen geschehe. Zudem seien in der Teeküche der Behörde Sprechchöre und Lieder wie “from the river to the sea” zu hören gewesen. Dem antiisraelischen Slogan moslemischer Judenhasser. Die Interessen des schwedischen Staates und des schwedischen Volkes spielen zusehends keine Rolle mehr.
Die Migrationsbehörde ist für zentrale Entscheidungen zu Asyl, Staatsbürgerschaft und Aufenthalt in Schweden zuständig. Den Berichten zufolge hat sich die Situation in der Behörde seit der Migrationskrise 2015 immer weiter verschlechtert. Ein Umstand, der sich auch in der steigenden Kriminalität und dem wachsenden Unsicherheitsgefühl der Bevölkerung widerspiegelt.
Auch in Deutschland haben zuletzt immer wieder Fälle von Korruption in den Ausländerbehörden für Schlagzeilen gesorgt. In wie vielen davon sind die Hintergründe wohl ganz ähnlich gelagert wie in Schweden? Wie viele MiHiGrus sichern ihren eigenen Genossen den Verbleib im Land und agieren gegen das Wohl der allgemeinen Bevölkerung?
