UN-Rede: Ausgerechnet “feministische” Ex-Außenministerin Baerbock beklagt “Islamophobie”

Baerbock (C) R24/KI

Sie ließ sich für ihre “feministische Außenpolitik” feiern und empört sich nun bei der UN ausgerechnet über “Islamophobie” – jenen Kampfbegriff, mit dem das unterwürfige westliche Establishment so artig Kritik am radikalen Islam delegitimiert. Die jüngste Rede von Annalena Baerbock brachte ihr wütende Reaktionen in den sozialen Netzen ein.

Ein Kommentar von Vanessa Renner

Das Mullah-Regime im Iran verdeutlicht beispielhaft, wofür der politische Islam steht – und warum Menschen weltweit dieser Religion kritisch gegenüberstehen. Dass Studien immer wieder eine hohe Radikalisierungstendenz von Mohammedanern in westlichen Ländern belegen, trägt erheblich dazu bei: Ein erheblicher Anteil von Einwanderern oder Menschen mit Migrationshintergrund aus islamischen Ländern bewertet demnach die Scharia höher als die Gesetze ihres Gast- und neuen “Heimatlandes”, was für Rechtsstaat, Demokratie und freiheitliche westliche Werte eine ernste Gefahr darstellt. Doch nach vorgegebenen Narrativen darf die einzige “Gefahr”, die angesprochen werden darf, eben nur von “rechts” kommen.

Da überrascht es kaum, dass die ehemalige ach so “feministische” Außenministerin Deutschlands, Annalena Baerbock, sich am 16. März für die Vereinten Nationen vor eine Kamera stellte, um den Internationalen Tag zum Kampf gegen Islamophobie auszurufen und zu beklagen, dass Moslems weltweit “Diskriminierung, Feindseligkeit und sogar Gewalt wegen ihres Glaubens” erleiden müssten:

Neu ist das bei Baerbock nicht. Schon 2022 verhöhnte sie ein Opfer der iranischen “Sittenpolizei”, indem sie behauptete, dass es nichts mit Religion zu tun gehabt hätte, als die junge Kurdin und Kritikerin des Mullah-Regimes Mahsa Jina Amini (22) wegen Verstoßes gegen den Kopftuchzwang in Teheran totgeprügelt wurde. Die Scharia hat nichts mit dem Islam zu tun? Linksgrüne fallen immer wieder mit kuriosen Denkprozessen auf. “Feministisch” wirken sie dabei freilich nicht.

Baerbocks UN-Rede kam in den sozialen Netzen schlecht an. In den Kommentaren zerlegt man den Kampfbegriff “Islamophobie”, spricht von Gaslighting oder konstatiert kurzerhand: “fuck the UN”. Andere posten die bekannte Fragestellung: Wenn die Welt so islamophob ist, warum werden dann nicht Moscheen vor Anschlägen geschützt statt Synagogen oder Weihnachtsmärkten?

Bald tausend Retweets und mehr als 3.000 Likes sammelte die folgende Reaktion der X-Userin “Shira S, MD”: Sie verfasste einen offenen Brief an Baerbock und gab dabei klar Kontra. “Wer bedroht religiöse Minderheiten weltweit? Nicht die Islamophobie. Sondern der politische Islam“, so die Nutzerin, die es sich nicht nehmen ließ, Baerbocks Englisch kritisch zu kommentieren.

Sehr geehrte Frau Baerbock,
Sie sitzen am Pult der Vereinten Nationen und verkünden, Muslime litten weltweit unter Diskriminierung. Ein wichtiges Anliegen – nur sprechen die Opfer islamistischen Terrors eine andere Sprache.
Doch zunächst zur Form.
Ihr Englisch ist bemerkenswert. Es reicht für vorbereitete Reden, bei denen jedes Wort geprobt werden konnte. Für wohlwollende UN-Zuhörer, die höflich nicken, während Sie “across the world” mit der Aussprache eines Menschen versehen, der diese Wörter zum ersten Mal laut liest.
Wie die London School of Economics dieses Niveau für ein Masterstudium ausreichend fand? Die Frage bleibt offen. Wir erinnern uns: Korrekturen im Lebenslauf sind bei Ihnen kein Einzelfall.
Nun zum Inhalt.
Sie sprechen von Diskriminierung, nennen aber keine Täter, keine Regionen, keine Kontexte. Sie liefern eine Universalformel, die niemandem wehtut – außer der Wahrheit. Während iranische Revolutionsgarden Frauen hinrichten, während islamistische Milizen Minderheiten auslöschen, während Gotteskrieger ganze Landstriche in Blut tauchen – Sie sprechen über Gefühle.
Das ist keine UN-Politik. Das ist moralische Beschäftigungstherapie.
Sie verschieben den Fokus von der Tat zum Begriff. Vom Täter zum Empfinden. Von realer Gewalt zur potenziellen Kränkung. Sie reden um das Problem herum, als wäre es ein heiliger Bezirk.
Die entscheidende Frage verfehlen Sie systematisch: Wer bedroht religiöse Minderheiten weltweit? Nicht die Islamophobie. Sondern der politische Islam. Die Scharia. Regime, die Frauenrechte mit Füßen treten und das mit göttlichem Auftrag legitimieren.
Diese Unterscheidung zu treffen, wäre anspruchsvoll. Es würde voraussetzen, dass Sie zwischen Kritik an Religion und Gewalt durch Religionsträger unterscheiden können. Dass Sie verstehen: “Phobie” ist eine psychologische Kategorie – keine Beschreibung für politische Herrschaft.
Daran scheitern Sie regelmäßig.
Ihre Methode ist immer dieselbe: Wo Macht brutal wird, flüchten Sie ins Begriffliche. Wo Klarheit geboten wäre, produzieren Sie Vagheit. Wo Benennung gefordert ist, liefern Sie Beschwichtigung. Keine Strategie, nur reflexhafter Vermeidungsmodus.
Die Ironie Ihrer Position:
Sie sind bei der UN – einer Institution, die diese Regime benennen, sanktionieren, isolieren sollte. Stattdessen machen Sie die Täter unsichtbar, indem Sie auf die Empfindlichkeiten ihrer Kritiker lenken.
Eine UN, die über Islamophobie spricht, während der Iran den Gottesstaat zementiert, schafft sich selbst ab. Sie, Frau Baerbock, sind die Architektin dieser Abschaffung – mit einem Englisch, das selbst beim Vorlesen ins Stocken gerät.
Mein persönliches Fazit!
Sie sagen nie das Falsche. Sie sagen nur nie das Entscheidende. Ihre Begabung: bei maximaler rhetorischer Präsenz inhaltlich vollständig abwesend zu sein – in einer Sprache, die dieses Vakuum nicht einmal präzise beschreiben könnte.
LSE hin oder her!

Quelle: Shira S, MD via X

Weniger Worte verwendete Schauspieler und Comedian John Cleese in seiner Replik an Baerbock: “Ich glaube, es sind vor allem Sachen wie die Enthauptung Andersdenkender, die unparteiische Beobachter abschrecken”, konstatierte er trocken. Nicht einmal in der Kulturszene scheint das Narrativ der “Islamophobie” noch so recht zu verfangen …

Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende!

Informationen abseits des Mainstreams werden online mehr denn je bekämpft. Um schnell und zensursicher informiert zu bleiben, folgen Sie uns auf Telegram oder abonnieren Sie unseren Newsletter! Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, freuen wir uns außerdem sehr über Ihre Unterstützung.

Unterstützen Sie Report24 via Paypal: