Über Roblox Kindesmissbrauch angebahnt: Afghane muss 35 Jahre ins Gefängnis

Symbolbild, Report24 KI

Ein 21-jähriger Afghane, der 2021 im Zuge der überstürzten Biden-Evakuierung aus Afghanistan ohne ausreichende Sicherheitsüberprüfung in die USA gelangte, wurde zu 35 Jahren Bundeshaft verurteilt. Badshah Sahi hatte mehrere Minderjährige sexuell missbraucht und entsprechende Aufnahmen angefertigt. Unter anderem brachte er ein zehnjähriges Kind über die Spieleplattform Roblox dazu, sexuelle Aufnahmen anzufertigen. Die US-Heimatschutzbehörde kritisiert die damalige Einreisepraxis mit deutlichen Worten.

Die Einzelheiten des Falles wurden am 1. Oktober vom US-Justizministerium veröffentlicht. Demnach lebte der afghanische Staatsbürger im texanischen Arlington, einer Großstadt zwischen Dallas und Fort Worth. Seine Verhaftung erfolgte bereits am 28. Februar 2025 durch die Polizei von Forney. Ausgangspunkt waren Ermittlungen wegen sexueller Übergriffe auf ein 14-jähriges Mädchen.

Nach den Erkenntnissen der Ermittler hatte Sahi das Mädchen wiederholt in der Nähe seines Elternhauses abgeholt und an verschiedene Orte gebracht, wo er es sexuell missbrauchte. Bei der anschließenden Untersuchung seines Mobiltelefons stießen die Beamten auf zahlreiche Bilder und Videos, die ein vorpubertäres Kind zeigten. Außerdem fanden sie Hinweise auf Kontakte zu weiteren Minderjährigen.

Zehnjähriges Kind über Roblox zur Herstellung von Missbrauchsvideos gebracht

Besonders erschütternd ist ein weiterer Tatkomplex, der ein erst zehnjähriges Kind aus dem Bundesstaat Indiana betrifft. Der Afghane hatte über die bei Kindern und Jugendlichen beliebte Online-Spieleplattform Roblox Kontakt zu seinem Opfer aufgenommen. Anschließend brachte er das Kind dazu, auf seine Anweisungen hin sexuell explizite Videos anzufertigen und ihm zu übermitteln.

Dass sein Opfer erst zehn Jahre alt war, wusste Sahi nach Angaben der Staatsanwaltschaft ausdrücklich. Das Alter war während der Kommunikation zur Sprache gekommen.

Die Auswertung weiterer digitaler Beweismittel führte die Ermittler schließlich zu einem 15-jährigen Mädchen aus San Marcos in Texas. Auch mit diesem Opfer hatte der Täter zunächst Kontakt aufgenommen. Anschließend fuhr er persönlich zu dem Mädchen und zeichnete einen sexuellen Übergriff mit der Kamera auf.

Damit beschränkten sich seine Taten keineswegs auf den Besitz illegaler Aufnahmen. Der junge Mann hatte selbst Kinder sexuell missbraucht und entsprechendes Material hergestellt.

US-Heimatschutzbehörde erhebt schwere Vorwürfe gegen Einreisepraxis

Politische Brisanz erhält der Fall durch die Umstände der Einreise. Sahi war während der chaotischen Afghanistan-Evakuierung im Jahr 2021 in die Vereinigten Staaten gelangt. Damals ließ die Regierung von Präsident Joe Biden nach dem überstürzten Abzug der amerikanischen Streitkräfte zahlreiche Afghanen ins Land bringen.

Antwoine Jones, kommissarischer Leiter der Ermittlungsabteilung Homeland Security Investigations (HSI) in Dallas, fand in seiner Stellungnahme deutliche Worte. Der gefährliche Sexualstraftäter sei während des Afghanistan-Abzugs 2021 leichtfertig und ohne ordnungsgemäße Sicherheitsüberprüfung in die Vereinigten Staaten gelassen worden. Anschließend habe er unschuldige Kinder sowohl im Norden von Texas als auch im Internet zu Opfern gemacht.

Die Behörde kritisiert damit ausdrücklich die damalige Aufnahme- und Überprüfungspraxis. Der Fall zeigt, welche schwerwiegenden Folgen Sicherheitsversäumnisse bei der Einreise haben können.

420 Monate Bundesgefängnis – weitere Strafen möglich

Am 1. April 2026 bekannte sich Sahi vor einem amerikanischen Bundesgericht der Herstellung und des Besitzes von Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs schuldig. Am 29. September verkündete Bundesrichter Terry R. Means schließlich das Urteil: 420 Monate Freiheitsstrafe, entsprechend 35 Jahren.

Damit ist die strafrechtliche Aufarbeitung noch nicht abgeschlossen. Das Bundesgericht ordnete an, dass die verhängte Strafe zusätzlich zu möglichen Haftstrafen aus noch anhängigen Verfahren auf Ebene des Bundesstaates Texas zu verbüßen ist.

Der zuständige Bundesstaatsanwalt Ryan Raybould erklärte, das Urteil sende eine unmissverständliche Botschaft an Sexualstraftäter. Wer Kinder ausbeute, müsse damit rechnen, mit der ganzen Härte des Bundesstrafrechts verfolgt zu werden. An den Ermittlungen waren neben HSI mehrere örtliche Polizeidienststellen und Sheriffbüros beteiligt. Die Anklage auf Bundesebene führte Staatsanwältin Allyson Monte aus Fort Worth.

Für Sahi bedeutet das Urteil, dass er voraussichtlich einen Großteil seines verbleibenden Lebens hinter Gittern verbringen wird. In den USA sind Kuschelurteile gegen Missbrauchstäter zum Glück eher selten. Es bleibt zu hoffen, dass die linksliberalen „Demokraten“ noch sehr lange von der Macht ferngehalten werden, damit diese Praxis nicht ausgehöhlt wird.

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