Trittin-Forderung sorgt für Spott: Bunte Bundeswehr soll Trump von Grönland fernhalten

Symbolbild: KI

Über Spanien lacht die Sonne, über Deutschland die ganze Welt: Für den Grünen Jürgen Trittin, unter anderem bekannt für seine treffsicheren Prognosen zu den Kosten der deutschen Energiewende (“eine Kugel Eis”), ist das kein Hindernis, um Grönland vor dem bösen Donald Trump zu retten. Trittin findet: Die deutsche Bundeswehr solle die USA mit einem abschreckenden Militärmanöver ein für alle Mal in die Flucht schlagen!

Schon die Schlagzeile in der “Bild” rief in den sozialen Netzen Lachkrämpfe hervor: “Grünen-Legende fordert Bundeswehrmanöver in Grönland – Jürgen Trittin will US-Präsident ‘abschrecken'”!

Die grüne Logik: Die deutsche Bundeswehr wäre bestimmt ehrfurchtgebietend genug, um eine Übernahme Grönlands durch die USA zu erschweren. Wenn die Bundeswehr sich an Militärmanövern in und um Grönland beteilige, würde das Trump ganz sicher in die Flucht schlagen. Deutschland braucht ja auch nur fünf Tage, um nach einem Anschlag durch die linksextremistische Lieblingsklientel die eigene Stromversorgung wiederherzustellen!

„Es geht darum, den Preis hochzutreiben, dass das nicht einfach handstreichartig über die Bühne geht.“ Abschreckung brauche „auch eine militärische Komponente“, so Trittin im Podcast mit Paul Ronzheimer. Ob Buntlands Bundeswehr auch die Chinesen und die Russen in Schach halten können wird, die Trump von Grönland fernhalten will? Nach Ansicht von Khakigrünen ganz bestimmt.

In einem ersten Schritt solle man laut Trittin “jetzt mal anfangen, Militärmanöver in und um Grönland zu machen”. Frankreich habe ja schon “ein Schiff vorbeigeschickt”, jetzt könne dann auch Deutschland mit den Franzosen „gemeinsam solche Dinge auf den Weg bringen“. Die Wortwahl lässt dabei bereits auf ganz viel Expertise schließen. Wenn die Deutschen mit ihren Regenbogenflaggen kommen, wird vom MAGA-Trump bestimmt nur mehr eine Staubwolke zu sehen sein!

In der Bevölkerung sorgt der Größenwahn der grünen Abwracker der Buntenrepublik verständlicherweise für Häme. Das Land gezielt einer Ideologie opfern und dann vor Großmächten mit dem erhobenen Zeigefinger wackeln? Das können die Grünen, doch die von ihnen erwartete Abschreckungswirkung hat das nicht. Dennoch: Inzwischen fordert auch der Präsident des Bundeswehr-Reservistenverbands, Patrick Sensburg, die Stationierung deutscher Soldaten auf der Insel.

“Wir müssen davon ausgehen, dass US-Präsident Trump mit Grönland Ernst macht”, befand Sensburg. Man müsse darum “in kurzer Zeit mindestens eine europäische Brigade unter der Führung von Dänemark” dorthin verlegen. Deutschland werde hier “besonders in der Pflicht stehen”, so Sensburg.

Friedrich Merz und Außenminister Johann Wadephul zeigen derweil noch kein Interesse an derlei Provokationen und betonen bislang lieber Gemeinsamkeiten: Man teile “die amerikanischen Besorgnisse, dass dieser Teil Dänemarks besser geschützt werden muss” und hoffe auf eine einvernehmliche Lösung innerhalb der NATO, so Merz. Anhaltspunkte für ein ernsthaftes Erwägen einer US-Militäraktion zur Annexion Grönlands habe er nicht, so Wadephul: Er denke, “dass es ein gemeinsames Interesse gibt, dass wir uns um die Sicherheitsfragen, die im arktischen Raum auftreten, kümmern sollten und kümmern werden”.

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