Tommy Robinson in den USA – Vernetzung und Mobilisierung

By Shayan Barjesteh van Waalwijk van Doorn, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73918328


Wegen eines Mordaufrufs der islamistischen Terrororganisation IS musste der Islamkritiker England verlassen. Er befindet sich nun in den USA und nutzt die Situation für Kontakte und die Vorbereitung der Großdemo am 16. Mai.

Von Eric Angerer

Robinson war am 11. Februar von der britischen Polizei informiert worden, dass ein IS-nahes Magazin „andere dazu aufruft, Gewalt gegen ihn zu verüben“ (wir haben berichtet). Angesichts der großen islamischen Extremistenszene in Großbritannien hat Robinson daraufhin seine Familie im Ausland in Sicherheit gebracht.
 
Nachdem in den Tagen darauf etliche Gleichgesinnte aus den USA und Israel vorgeschlagen haben, er solle politisches Asyl in einem der beiden Länder bekommen, ist Robinson nun tatsächlich in den USA eingetroffen. Unter der Administration von Joe Biden konnte er nach Interventionen der britischen Regierung nicht in die USA einreisen. Unter der neuen US-Regierung ist das anders.

Robinson hatte ja schon im letzten Jahr die Unterstützung insbesondere von Elon Musk. Der Milliardär hat über X dafür gesorgt, dass die jahrzehntelang unterdrückten Berichte über die pakistanischen Vergewaltigungsbanden endlich eine breite Öffentlich bekamen. Und Musk sprach auch auf der von Robinson organisierten Großdemo im September.
 
Mit der riesigen Protestdemo gegen Islamisierung am 13. September 2025, unter dem Slogan „Unite the Kingdom“, wurde Robinson zu einem echten politischen Faktor im Lande. Während der Mainstream die Kundgebung auf 110.000 Menschen kleinzureden versuchte, zeigten unabhängige Aufnahmen und Einschätzungen, dass es vermutlich zwischen einer und zwei Millionen Menschen waren.
 
Seitdem bereitet Robinson mit seinem Team für den 16. Mai eine neue Massendemonstration in London vor. Sie soll diesmal unter dem Motto “Unite the West” gegen die Islamisierung stehen – und deshalb eben eine verstärkt internationale Komponente haben. In diesem Sinne führt Robinson entsprechende Gespräche mit Gesinnungsfreunden in den USA.
 
Die Vernetzung in den USA ist kein isolierter Akt, weil er aus England flüchten musste. Sie steht vielmehr in einer Reihe mit etlichen anderen Reisen, bei denen Robinson politische Freunde und Verbündte traf, um gemeinsames Vorgehen fördern – auch in Bezug auf die Demonstration am 16. Mai.
 
Bereits im Oktober 2025 war der englische Islamkritiker auf Einladung eines Ministers zu Gast in Israel. Er besuchte die Nova-Festival-Gedenkstätte, traf den Parlamentspräsidenten, gab Interviews und sprach auf einer Veranstaltung (Bericht über den mehrtägigen Besuch). 
 
Im November war Robinson dann auf Einladung des Europaabgeordneten Dominik Tarczyński (von der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit, PiS) in Polen. Am 11. November nahm er in Warschau am “Marsz Niepodległości” (Unabhängigkeitsmarsch) teil, bei dem es stark um die Bedrohung Europas durch die außereuropäische Zuwanderung ging.
 
Ende Januar 2026 besuchte Robinson gemeinsam der niederländischen Aktivistin Eva Vlaardingerbroek Italien und traf unter anderen den stellvetretenden Ministerpräsidenten Mateo Salvini. Anfang Februar waren die beiden dann in Frankreich, wo sie unter anderen Eric Zemmour, einen bekannten islamkritischen Autor und politischen Aktivisten, trafen.

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