Terror-Rap am Altar! Jugendliche schänden Kirche und feiern Islamisten-Mörder

(C) Report24/KI

In Frankreich grölen jugendliche Moslems in einer katholischen Kirche die Namen islamistischer Massenmörder, tanzen auf Kirchenbänken und verwüsten den Altarbereich. Ihre Helden: Terroristen wie Mohamed Merah, der drei jüdische Kinder ermordete, und Salah Abdeslam, der an den Pariser Terroranschlägen von 2015 beteiligt war. Das Gotteshaus musste geschlossen werden, die Justiz ermittelt. Derselbe Terror-Rap sorgte auch an einer französischen Schule für einen Skandal – dort kamen bereits drei Minderjährige in Polizeigewahrsam.

Eine Gruppe von rund zehn Jugendlichen, die teilweise erst 13 Jahre alt sind, machte am Sonntag, dem 4. Oktober, aus der katholischen Kirche Saint-Hilaire im westfranzösischen Soullans eine Bühne für ihre Terror-Verherrlichungs-Show. Mit einem Lautsprecher beschallten sie das Gotteshaus, tanzten auf Kirchenbänken und tobten rund um den Altar. Dabei filmten sie ihre Aktion. Einer der Jugendlichen stieß das Lesepult um, ein anderer verschüttete Wasser aus Blumengefäßen. Auf den Kirchenbänken blieben sogar Brandspuren zurück.

Dazu dröhnte der Song „MRH“ des Rappers BORO700. Darin prahlt der Rapper damit, wie Mohamed Merah den Überwachungskameras entkommen sei, nimmt Bezug auf das Massaker im Pariser Bataclan und nennt den islamistischen Terroristen Salah Abdeslam. Auch Adolf Hitler kommt vor. An einer Stelle fragt der Rapper sinngemäß, wer ihn außer Allah noch aufhalten könne. Die Jugendlichen grölten mit – und das ausgerechnet in einem christlichen Gotteshaus.

Moslem-Jugendliche – Terroristen von morgen?

Mohamed Merah ermordete im März 2012 drei französische Soldaten, bevor er an einer jüdischen Schule in Toulouse ein Blutbad anrichtete. Dort erschoss der Islamist den Lehrer Jonathan Sandler, dessen zwei kleine Söhne sowie die Tochter des Schuldirektors. Salah Abdeslam wiederum gehörte zu den islamistischen Terroristen, die am 13. November 2015 Paris mit einer Anschlagsserie überzogen. 130 Menschen verloren damals ihr Leben. Vierzehn Jahre später werden die Namen dieser Massenmörder von französischen Jugendlichen zu einem Rap-Song mitgegrölt. Und was machen diese jugendlichen Moslems morgen? Werden auch sie zu islamistischen Terroristen, die unschuldige jüdische und christliche Menschen brutal ermorden?

Das katholische Bistum Luçon reagierte mit Entsetzen. Es sprach ausdrücklich von einer Profanierung und einem schweren Angriff auf einen christlichen Ort des Glaubens. Die Kirche wurde geschlossen, sämtliche Gottesdienste wurden ausgesetzt. Erst am 12. Oktober soll Bischof Renauld de Dinechin dort eine Sühne-Messe abhalten. Die Staatsanwaltschaft von La Roche-sur-Yon nahm Ermittlungen auf.

Bürgermeister Vincent Jolly (ausgerechnet ein Politiker der bürgerlichen Rechten) verurteilte die Kirchenschändung, verwies allerdings auch auf das junge Alter der Beteiligten. Die Jugendlichen hätten möglicherweise gar nicht vollständig verstanden, was sie da mitsangen. Er fordert eine angemessene erzieherische Reaktion und verurteilt zugleich Drohungen gegen die Minderjährigen und deren Familien. Kuschelmaßnahmen statt Härte eben, welche den Beteiligten nur signalisieren, dass sie mit so einem Treiben durchkommen werden.

Terrorverherrlichung auch bei den Schulblockaden

Auch an den französischen Schulen ist der Terror-Rap schon angekommen. Bereits am 1. Oktober sangen Schüler des Lycée François-Villon in Beaugency während einer Schulblockade denselben Song. Die Aufnahmen verbreiteten sich ebenfalls über soziale Netzwerke. Die Staatsanwaltschaft Orléans eröffnete Ermittlungen wegen Verherrlichung des Terrorismus. Am 7. Oktober kamen drei Minderjährige in Polizeigewahrsam. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete zudem eigene Ermittlungen wegen öffentlicher Terrorverherrlichung im Zusammenhang mit den im Internet verbreiteten Videos ein.

Auch dem Rapper BORO700 droht juristischer Ärger. Bereits am 3. August hatte der französische Politiker Éric Ciotti wegen des Liedes die Justiz eingeschaltet. Am 21. Oktober soll BORO700 vor der 17. Kammer des Pariser Strafgerichts wegen des Vorwurfs der Terrorverherrlichung erscheinen. Der im Juli veröffentlichte Song verschwand inzwischen von mehreren Musikplattformen, darunter Spotify und Apple Music. Auf YouTube hatte das offizielle Musikvideo Anfang Oktober bereits mehr als 134.000 Aufrufe gesammelt.

Frankreich hat die islamistischen Massaker von Toulouse und Paris noch lange nicht überwunden. Die Angehörigen der Ermordeten leben bis heute mit den Folgen dieser Verbrechen. Und nun grölen moslemische Jugendliche in einer katholischen Kirche den Namen eines Terroristen, der drei jüdische Kinder erschoss. Ein Kindermörder wird zur musikalischen Kultfigur, sein Name zum Refrain für die nächste Social-Media-Show. Man stelle sich vor, christliche Jugendliche hätten eine ähnliche Aktion in einer Moschee abgezogen…

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