Ein Lastwagen-Anschlag auf eine jüdische Kindertagesstätte in Michigan, Schüsse auf eine Synagoge in Toronto, Morde an einer Universität in Virginia. Fanatische Islambefolger fühlen sich auch in Nordamerika als Märtyrer berufen. Den Boden dafür haben die proislamischen Linksliberalen aufbereitet.
Eric Angerer
In West Bloomfield in Michigan fuhr am 12. März ein im Libanon geborener US-Bürger mit seinem Lastwagen in eine Synagoge samt Vorschule, lieferte sich ein Feuergefecht mit Sicherheitsbeamten und starb an einer Schusswunde, die er sich möglicherweise selbst zugefügt hat. Das schnelle Handeln der Sicherheitskräfte der angegriffenen Synagoge verhinderte nach Meinung der Behörden, dass außer dem Angreifer noch jemand im „Tempel Israel“ und seiner Kindertagesstätte ums Leben kam.
Anschlag in Michigan
Ein Sicherheitsbeamter sei von dem Fahrzeug des Mannes erfasst und kurzzeitig bewusstlos gewesen, sagte der Sheriff von Oakland County, Michael Bouchard, vor Reportern. Alle 140 Kinder der Vorschule seien sicher evakuiert worden. 30 Polizisten mussten jedoch wegen Rauchvergiftungen ins Krankenhaus, nachdem sich die Synagoge nach dem Einschlag des Lastwagens mit Rauch gefüllt hatte.
Das US-Heimatschutzministerium identifizierte den Fahrer des Lastwagens als den 41-jährigen Ayman Mohamad Ghazali, der im Libanon geboren wurde und 2016 die US-Staatsbürgerschaft erhielt. Das FBI, das die Ermittlungen leitet, sprach von einem „gezielten Gewaltakt gegen die jüdische Gemeinde“. Der mit einem Gewehr bewaffnete Mann wurde während der Auseinandersetzung getötet. Als Auslöser wird in US-Medien angegeben, dass vier seiner Verwandten am Vortag bei den Kampfhandlungen im Nahen Osten starben. Gazali hatte vor, die Tagesstätte und die Kinder anzuzünden – er führte große Mengen an Brenn- und Explosivstoffen mit.
Die üblichen Phrasen der “Demokraten”
„Das ist herzzerreißend“, teilte die Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, mit. „Die jüdische Gemeinde von Michigan sollte in Frieden leben und ihren Glauben ausüben können.“ Also die üblichen Phrasen und die übliche Heuchelei.
Immerhin ist Michigan, von der Demokratischen Partei inklusive Whitmer forciert, die Hochburg des Islams in den USA. Eine herausragende Rolle spielt dabei die Stadt Dearborn. Von ihren etwa 110.000 Einwohnern sind bereits 55 Prozent Muslime, hauptsächlich Araber aus dem Libanon, aus Syrien, aus dem Irak und aus dem Jemen. Bürgermeister ist Abdullah Hussein Hammoud, natürlich Mitglied der Demokratischen Partei. Dearborn beherbergt das „Islamic Center of America“, ein „Arab American National Museum“ und die größte Moschee in Nordamerika (wir haben berichtet: Gruppenvergewaltigungen, Terror, Muslimische Bürgermeister: Islamisierung auch in USA).
Natürlich sind die Mehrheit der Islamgläubigen in Michigan keine Terroristen, aber wie in Europa entwickeln sich in großen muslimischen Biotopen dann auch extremistische Kräfte, die den „Kampf gegen die Feinde des Islam“ dann mörderisch austragen.
Kein Einzelfall
In den vergangenen drei Jahren sind die judenfeindlichen Vorfälle sowohl im öffentlichen Raum als auch und besonders an Universitäten in Nordamerika explodiert. Getarnt als „Israelkritik“ gab es insbesondere an Eliteunis, oft finanziert durch Katar, Einschüchterungen und Drohungen gegen jüdische Studenten.
Ausgegangen sind die Gewalttaten an Unis und im öffentlichen Raum einerseits von fanatischen Islambefolgern, andererseits von ihren linken Verbündeten, gedeckt vom linksliberalen proislamischen Establishment in Medien, Politik und Universitätsleitungen.
Immer wieder eskaliert in diesem Klima der Antisemitismus in Mordversuche. So fielen erst Anfang März 2026 nach Purim-Feierlichkeiten Schüsse auf eine Synagoge in Toronto.
Islamistischer Mord in Virginia
Und die Islambefolger, die sich im Auftrag Allahs zum Töten angewiesen sehen, beschränken sich auch nicht immer auf die verhassten Juden. So war es ebenfalls am Donnerstag zu einem terroristischen Angriff mit einer Schusswaffe an der Old Dominion University in Norfolk, Virginia. Dabei wurde eine Person getötet und zwei weitere, beides Angehörige der US-Armee, verletzt.
Der Schütze in diesem Fall wurde ebenfalls getötet. Nach Angaben einer FBI-Agentin starb er durch die Hand einer Gruppe von Studenten des Reserveoffiziers-Ausbildungscorps (ROTC), die ihn überwältigten. Sie sagte, der Verdächtige habe „Allahu Akbar“ gerufen, bevor er das Feuer eröffnete. FBI-Beamte identifizierten den Schützen als Mohamed Jalloh.
Der Mann habe sich 2016 für schuldig bekannt, den Islamischen Staat materiell unterstützt zu haben. 2024 sei er aus dem Gefängnis entlassen worden. Der naive Glaube an die Resozialisierung solcher Figuren hat sich als tödlich erwiesen.
Wer falsch oder lückenhaft informiert werden will, dem empfehlen wir, den Mainstream zu konsumieren. So berichtet der österreichische “Kurier” unisono mit allen Nachrichtenagentur-Kunden: “Das FBI gab außerdem bekannt, dass die Person, die an dem Vorfall beteiligt war, tot sei. Man könne zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Informationen über sie oder ein Motiv geben, hieß es zugleich.”
