Während Deutschland unter der Last der Migration ächzt und die Kommunen am Limit sind, kommt aus Damaskus eine Nachricht, die man zweimal lesen muss, um sie zu glauben. Deutschland solle die syrischen Asylforderer bitte nicht zurückschicken, weil es das Land “unsicher” machen würde.
Das syrische Außenministerium bittet Deutschland offiziell darum, syrische Staatsbürger nicht abzuschieben. Die Begründung ist ein Schlag ins Gesicht jedes deutschen Steuerzahlers, der für die Unterbringung hier aufkommt und unter der importierten Kriminalität leidet: Die Rückkehr der eigenen Leute würde Syrien “unsicher” machen! Sie haben richtig gelesen.
Mohammed Yaqub al-Omar, Direktor der Konsularabteilung im syrischen Außenministerium, fordert von Deutschland “Geduld”. Gegenüber der Welt warnte er allen Ernstes: “Die Rückkehr Tausender Syrer nach Syrien zu diesem Zeitpunkt könnte die humanitäre Krise verschärfen.” Die Logik aus Damaskus: Weil in Syrien die Infrastruktur fehlt, sollen die Menschen lieber im deutschen Sozialsystem verbleiben.
Al-Omar malt das Bild von 1,5 Millionen Menschen in Zeltlagern, zerstörten Schulen und fehlendem Strom. Seine Schlussfolgerung: Deutschland soll die Last weiter tragen. Dass es eigentlich die ureigenste Aufgabe eines Volkes ist, sein Land nach einem Krieg wieder aufzubauen – so wie es die Trümmerfrauen in Deutschland nach 1945 taten -, scheint in dieser Rechnung nicht vorzukommen.
Alexander Throm, innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU, erklärt gegenüber dem Focus (Bezahlschranke): “Wer, wenn nicht Syrer, soll das Land nach dem Bürgerkrieg wieder aufbauen?” Throm stellt klar: “Aufenthaltsrechte bestimmen sich nicht nach den Wünschen der Herkunftsländer, sondern danach, ob ein Schutzanspruch besteht. Dieser ist aber nach dem Fall des Assad-Regimes entfallen.”
Doch während die Union und Justizministerin Marion Gentges (CDU) fordern, dass zumindest Schwerkriminelle und Gefährder endlich das Land verlassen müssen, signalisiert die SPD bereits wieder Verständnis für die Blockade-Haltung. Der SPD-Abgeordnete Serdar Yüksel springt dem Narrativ aus Damaskus bei: Es gebe “keine Schulen, keine Krankenhäuser, kein fließendes Wasser”. Die SPD suggeriert: Wir müssen warten. Warten, bis Syrien ein gemachtes Nest ist?
Alice Weidel, Co-Chefin der AfD, platzte auf der Plattform X der Kragen. Sie kommentierte die Forderung aus Damaskus als Bankrotterklärung der deutschen Regierung: “Syrien fordert von Deutschland, kriminelle Syrer nicht zurückzuschicken – und die Bundesregierung gehorcht.” Weidel weiter: “Mit der AfD in Regierungsverantwortung würde die Abschiebeoffensive sofort starten – und die Sicherheit der eigenen Bürger in den Vordergrund gerückt!”
Als nach dem Zweiten Weltkrieg mehrere Millionen Deutsche aus den Ostgebieten vertrieben wurden, hat auch niemand nach der Versorgung dieser Menschen gefragt. Die Deutschen haben ihr Land wieder aufgebaut und binnen weniger Jahre wieder zu einem lebenswerten Ort gemacht. Warum soll man das nicht von den Syrern verlangen?
