Studie zeigt: Grönland war vor 7.000 Jahren weniger vergletschert als heute

So könnte das norwestliche Grönland vor 7.000 Jahren ausgesehen haben. (C) Report24/KI

Die Klimafanatiker tun so, als ob die partielle Eisschmelze in der Arktis ein ganz besonderes Ereignis sei – und dass der Mensch die Schuld daran trage. Doch die Realität sieht völlig anders aus. Mehr noch: Mit dem CO2 hat das auch nichts zu tun.

Das globale Klima kennt seit Urzeiten große Temperaturschwankungen, die – basierend auf CO2- und Temperaturproxies – auf viele verschiedene Einflüsse zurückzuführen sind. Dabei gab es für viele Millionen Jahre sogar eine negative Korrelation zwischen CO2-Gehalt in der Atmosphäre und der Temperaturentwicklung.

Doch man muss noch nicht einmal so weit in die Vergangenheit zurückgehen, um zu verstehen, dass das Spurengas nichts mit der arktischen Eisdecke zu tun hat. Denn eine neu veröffentlichte Studie belegt, dass ein nicht unerheblicher Teil des grönländischen Eisschilds (heute größtenteils über 500 Meter dick) vor rund 6.000 bis 8.000 Jahren gar nicht existierte.

Die unter dem Titel “Deglaciation of the Prudhoe Dome in northwestern Greenland in response to Holocene warming” bei Nature Geoscience publizierte Untersuchung belegt nämlich, dass der Prudhoe Dome, ein rund 2.500 Quadratkilometer großer Abschnitt des grönländischen Eisschilds damals nicht vorhanden war. Die Gegend, die heute mit bis zu 600 Metern Eis bedeckt ist, war damals vollständig entgletschert. Und das im Nordwesten Grönlands, nicht an dessen Südspitze.

Der Hauptmechanismus für die Entgletscherung von PD waren geschätzte regionale Temperaturen, die 3 bis 7 °C über dem heutigen Niveau lagen. Diese Erwärmung und das daraus resultierende Minimum der Eiskappe sollen “arktisweit” gewesen sein. Und wie hoch war der CO2-Gehalt in der Atmosphäre damals? Nun, den verfügbaren Daten zufolge lag dieser bei etwa 260 ppm.

Laut den Studienautoren begann der grönländische Eisschild erst vor rund 6.000 Jahren wieder zu wachsen und dicker zu werden, weil sich das globale Klima wieder abkühlte. Dabei erreichte die Vergletscherung ihren Höhepunkt im 19. Jahrhundert, als die letzte “Kleine Eiszeit” ihr Ende fand.

Wieder einmal wird damit deutlich, dass das globale Klima weitaus komplexer ist als die simple Gleichung “Mehr CO2 = höhere Temperaturen”. Doch die Klimafanatiker und Netto-Null-Propagandisten scheinen sich dafür nicht zu interessieren.

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