Die Klimafanatiker tun so, als ob die partielle Eisschmelze in der Arktis ein ganz besonderes Ereignis sei – und dass der Mensch die Schuld daran trage. Doch die Realität sieht völlig anders aus. Mehr noch: Mit dem CO2 hat das auch nichts zu tun.
Das globale Klima kennt seit Urzeiten große Temperaturschwankungen, die – basierend auf CO2- und Temperaturproxies – auf viele verschiedene Einflüsse zurückzuführen sind. Dabei gab es für viele Millionen Jahre sogar eine negative Korrelation zwischen CO2-Gehalt in der Atmosphäre und der Temperaturentwicklung.
Excellent graph by Dr. Patrick Moore showing how UN-correlated CO2 and temperature are. pic.twitter.com/y06jQiTtpv
— John Shewchuk (@_ClimateCraze) July 9, 2023
Doch man muss noch nicht einmal so weit in die Vergangenheit zurückgehen, um zu verstehen, dass das Spurengas nichts mit der arktischen Eisdecke zu tun hat. Denn eine neu veröffentlichte Studie belegt, dass ein nicht unerheblicher Teil des grönländischen Eisschilds (heute größtenteils über 500 Meter dick) vor rund 6.000 bis 8.000 Jahren gar nicht existierte.
Die unter dem Titel “Deglaciation of the Prudhoe Dome in northwestern Greenland in response to Holocene warming” bei Nature Geoscience publizierte Untersuchung belegt nämlich, dass der Prudhoe Dome, ein rund 2.500 Quadratkilometer großer Abschnitt des grönländischen Eisschilds damals nicht vorhanden war. Die Gegend, die heute mit bis zu 600 Metern Eis bedeckt ist, war damals vollständig entgletschert. Und das im Nordwesten Grönlands, nicht an dessen Südspitze.
New study:
— Kenneth Richard (@Kenneth72712993) January 9, 2026
Prudhoe Dome (PD), a 2500 km² section of NW Greenland's ice sheet (GIS), is today >500 m thick.
~6000-8000 years ago (~260 ppm CO2), PD did not exist. The GIS climate was 3-7°C warmer than today and the ice cap minima was "Arctic-wide".
Starting ~4000 years ago the… pic.twitter.com/UtWF5dSdLh
Der Hauptmechanismus für die Entgletscherung von PD waren geschätzte regionale Temperaturen, die 3 bis 7 °C über dem heutigen Niveau lagen. Diese Erwärmung und das daraus resultierende Minimum der Eiskappe sollen “arktisweit” gewesen sein. Und wie hoch war der CO2-Gehalt in der Atmosphäre damals? Nun, den verfügbaren Daten zufolge lag dieser bei etwa 260 ppm.
Laut den Studienautoren begann der grönländische Eisschild erst vor rund 6.000 Jahren wieder zu wachsen und dicker zu werden, weil sich das globale Klima wieder abkühlte. Dabei erreichte die Vergletscherung ihren Höhepunkt im 19. Jahrhundert, als die letzte “Kleine Eiszeit” ihr Ende fand.
If we don't stop man made climate change, Greenland will be Green-Land again!
— Robin Monotti (@robinmonotti) January 8, 2026
Oh wait!!!
"Northwest Greenland was ice-free 400,000 years ago when CO2 was at 286 ppm. Yet today Northwest Greenland is a frozen wasteland at 424 ppm CO2. That must mean that atmospheric CO2 is not… pic.twitter.com/tmJQQPccRx
Wieder einmal wird damit deutlich, dass das globale Klima weitaus komplexer ist als die simple Gleichung “Mehr CO2 = höhere Temperaturen”. Doch die Klimafanatiker und Netto-Null-Propagandisten scheinen sich dafür nicht zu interessieren.
