Studie: J&J-Impfung erhöht Risiko für Blutgerinnsel im Gehirn enorm

Bild: freepik / pixfly

Wieder einmal zeigen neue Studien, wie gefährlich die experimentellen Covid-Vakzine sein können. Dieses Mal betrifft es den J&J-Impfstoff und gefährliche Blutgerinnsel im Gehirn.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem die Welt nicht mit neuen Forschungsergebnissen konfrontiert wird. Ergebnisse, die Fragen zur Sicherheit der mRNA-Impfstoffe (vor allem Moderna, aber auch Pfizer) oder der Adenovirus-Vektor-Impfstoffe wie die von AstraZeneca und J&J aufwerfen.

Am Montag konzentrierten sich die schlechten Nachrichten auf die Adenovirus-Impfstoffe, insbesondere auf das J&J-Vakzin. Forscher der Mayo-Klinik in Rochester, Minnesota, die ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift JAMA Internal Medicine veröffentlichten, entdeckten ein großes Problem bei diesem Impfstoff. Dabei verglichen sie Daten aus der Allgemeinbevölkerung vor der sogenannten Pandemie mit Daten, die aus gemeldeten Impfstoffnebenwirkungen bei Amerikanern gewonnen wurden.

Die Ergebnisse waren beunruhigend: Bei Personen, die geimpft wurden, war die Wahrscheinlichkeit, dass sie Blutgerinnsel im Gehirn entwickelten, 3,5-mal so hoch wie bei einer Durchschnittsperson vor der sogenannten Pandemie. Das ist ein erschreckender Anstieg des Risikos.

Blutgerinnsel und insbesondere Hirnvenenthrombosen sind bekannte Nebenwirkungen des J&J-Impfstoffs. Die Entdeckung dieses Risikos war der Grund für die Pausierung der Verwendung des Impfstoffs im April. Das Team betont jedoch, dass diese Nebenwirkung selten ist und dass die Ergebnisse im Zusammenhang mit der Wirksamkeit des Impfstoffs bei der Verhinderung schwerer Covid-19-Fälle betrachtet werden müssen. Eine typische Vorgehensweise der Impfstoff-Fanatiker.

Aufschlussreiche Daten

Die Daten wurden von 2001 bis 2015 in Olmstead, County, Minnesota – einem Bezirk mit rund 158.000 Einwohnern, der etwa 145 Kilometer südöstlich von Minneapolis liegt – gesammelt. Dies berichtet die Daily Mail.

Anschließend nutzten sie das Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) der Centers for Disease Control and Prevention, um Diagnosen von Blutgerinnseln bei Personen zu finden, die den J&J-Impfstoff zwischen dem Zulassungsdatum Ende Februar 2021 und dem 7. Mai erhalten hatten.

In den 14 Jahren vor der Pandemie gab es nur 39 Einwohner von Olmstead, die an CVST – einer seltenen, potenziell tödlichen Blutgerinnungserkrankung – erkrankten. Nachdem die Impfstoffe jedoch zur Eindämmung von Covid eingesetzt wurden, stieg diese Zahl auf 46 Berichte über CVST (Cerebral Venous Sinus Thrombosis) an. Diese wurden im VAERS-Programm von Patienten, die J&J-Impfstoffe erhalten hatten, bestätigt. Allerdings wurden acht Fälle schließlich aus diesem Pool entfernt. Hierbei handelte es sich entweder um Doppelmeldungen, oder nicht fachgerecht durchgeführte Diagnosen.

Insgesamt wurden 38 Fälle festgestellt, die mit dem J&J-Impfstoff in Verbindung gebracht wurden. Wobei über 70 Prozent der Fälle Frauen betrafen. Die Diskrepanz ist hier kaum zu übersehen.

Das Risiko von Blutgerinnseln steigt enorm

Bereinigt um die Bevölkerungszahl gab es vor der Impfung 2,46 Fälle von CVST pro 100.000 Personenjahre. Um die Bevölkerungszahl bereinigt wurden jedoch 8,65 Fälle pro 100.000 Personenjahre bei den Geimpften festgestellt. Dies stellt eine 3,5-mal höhere Rate als in der Allgemeinbevölkerung dar.

In der Epidemiologie beschreibt der Begriff Personenjahre die Summe aller individuellen Jahre, die alle an einer Studie teilnehmenden Personen unter Beobachtung standen. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn die Beobachtungsdauer individuell stark unterschiedlich ist. Damit können auch bessere Vergleiche angestellt werden.

Zwischen Februar und Mai verabreichte man in den USA etwa 8,7 Millionen Dosen des J&J-Impfstoffs. Das heißt, dass statistisch gesehen innerhalb der folgenden 12 Monate wohl zwischen 200 und 230 dieser Geimpften wahrscheinlich ohnehin eine solche lebensbedrohliche Thrombose bekommen hätten. Nun sind es auf die USA hochgerechnet wohl zwischen 700 und 800 Fälle. Wie viele davon tatsächlich entdeckt und in die Datenbanken aufgenommen wurden, ist eine andere Frage.

Wie auch bei den mRNA-Vakzinen ist bei jenem von J&J nicht klar, welche langfristigen Folgen die Geimpften erwarten. Die kurzfristigen Nebenwirkungen kommen inzwischen immer stärker ans Tageslicht.

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