Studie: Covid-mRNA-Impfung behindert Bildung von Antikörpern und beeinträchtigt Immunsystem

Bild: freepik / BillionPhotos

Es ist eine Studie mit Sprengkraft, die die amerikanischen National Institutes of Health und Moderna im April 2022 als Pre-Print veröffentlichten: Ihre Daten weisen darauf hin, dass die Covid-Impfung die Fähigkeit des Körpers beeinträchtigt, einen Schlüsseltyp von Antikörpern zu produzieren. Diese dürften bei der Immunantwort des Körpers auf das Virus jedoch eine wichtige Rolle spielen – insbesondere bei Mutationen.

Besagte Studie stützt sich auf Daten, die während der randomisierten Kontrollstudie von Moderna für seinen mRNA-SARS-CoV-2-Impfstoff von Juli 2020 bis März 2021 gesammelt wurden. Insbesondere wurde dabei die Antikörperreaktion auf den Nukleokapsid-Proteinkern des Corona-Virus untersucht. Die Forscher machten dabei eine beunruhigende Entdeckung: Es gab einen deutlichen Unterschied in den Konzentrationen von Anti-Nukleokapsid-Antikörpern zwischen geimpften Teilnehmern und den ungeimpften Mitgliedern der Placebo-Kohorte.

Ungeimpfte wiesen signifikant höhere Spiegel dieser Antikörper auf als geimpfte Teilnehmer mit gleicher Viruslast. Während die Antikörper bei 60 Prozent der Ungeimpften, die eine sehr leichte Covid-Infektion mit niedriger Viruslast durchmachten, nachgewiesen wurden, waren es bei den Geimpften nur 10 Prozent. Bei höherer Viruslast und milden Erkrankungen entwickelten 71 Prozent der Ungeimpften Anti-Nukleokapsid-Antikörper – bei den Geimpften waren es nur 15 Prozent. Nur bei schwerwiegenden Infektionen mit sehr hoher Viruslast entwickelten auch Impflinge verstärkt diese Antikörper.

Alex Berenson und Dr. Robert Malone halten dazu in einem aktuellen Artikel fest:

Eine ungeimpfte Person hat eine fast 60-prozentige Chance, selbst bei einer extrem leichten Infektion Antikörper zu entwickeln; ein geimpfter Mensch braucht fast 100.000 Mal so viel Virus im Blut, um die gleiche Chance zu haben.

Die Forscher führten diese Beobachtungen auf eine durch den Impfstoff verursachte Verringerung der Serokonversion durch – die Impfung behindert also die Immunabwehr des Körpers durch eine Verminderung des Auftretens von spezifischen Antikörpern. Die Autoren der Studie betrachteten die Konzentration des Impfstoffs auf das Spike-Protein von SARS-CoV-2 als mögliche Ursache.

Außerdem wiesen sie darauf hin, dass die verminderte Anti-Nukleokapsid-Antikörperreaktion bei den Impflingen zu einer Untererfassung von Impfdurchbrüchen führen könnte, wenn diese durch Antikörperproben gemessen werden.

Die genaue medizinische Signifikanz dieser Antikörper ist weitestgehend unerforscht. Berenson und Malone schreiben:

Die langfristige immunologische und medizinische Bedeutung des Fehlens dieser Antikörper ist noch weniger klar. Der Grund, warum Arzneimittelhersteller in erster Linie auf das Spike-Protein und nicht auf das Nukleokapsid abzielten, ist, dass Sars-Cov-2 für seinen entscheidenden ersten Angriff auf das Äußere menschlicher Zellen von seinem Spike abhängt. Es legt das Nukleokapsid-Protein erst frei, nachdem es seine mRNA in die Zelle selbst abgegeben hat. Es gibt jedoch einige Hinweise darauf, dass Antikörper gegen das Nukleokapsid später eine wichtige Rolle in unserer Immunantwort spielen. Und das Spike-Protein des Coronavirus mutiert schnell und macht möglicherweise Antikörper dagegen nutzlos. Zum Beispiel unterscheidet sich der Spike von Omicron deutlich von dem früherer Varianten. Das Nukleokapsid-Protein mutiert viel langsamer und bietet eine potenzielle zweite Verteidigungslinie.

Diese könnte bei Impflingen nun geschwächt sein.

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