Während unsere europäischen Nachbarn ihre Bürger in der Krise versuchen zu entlasten, wird der deutsche Autofahrer gnadenlos abkassiert. Die Spritpreise explodieren – und die Politik sucht die Schuld bei allen anderen, nur nicht bei sich selbst. Der wahre Preistreiber an der Zapfsäule ist nicht nur der Iran, sondern auch der deutsche Steuer-Irrsinn und ein beispielloser Klimawahn.
Jeder, der in diesen Tagen an eine deutsche Tankstelle fährt, spürt es am eigenen Geldbeutel: Der Liter Benzin kostet teilweise wieder mehr als zwei Euro. Ein absoluter Schock für Millionen Pendler, Familien, Transporteure und Handwerker, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. In den vergangenen drei Wochen ist Benzin bei uns um fast 14 Prozent teurer geworden – ein Anstieg, der weit über dem EU-Durchschnitt liegt. Wir zahlen die Zeche, während andere Länder wie die Slowakei oder Ungarn stabile Preise verzeichnen. Deutschland ist mal wieder der traurige Spitzenreiter, nur noch übertroffen von den sich ebenfalls im Klimawahn befindlichen Niederlanden.
Rückfahrt Italien nach Deutschland:
— Klar Name (@Gastarbeiterkin) March 17, 2026
Benzinpreis Italien 1,50/Liter
Benzinpreis CH 1,80/Liter
Benzinpreis D 2,10/Liter
Liegt das daran, dass Sie sich den USA angebiedert haben und Italien und Schweiz nicht?
Warum bluten die Deutschen an der Zapfsäule mehr als fast alle anderen Europäer? Die Antwort ist so einfach wie skandalös: Es ist der Staat, der uns ausnimmt. Mehr als die Hälfte (!) des Kraftstoffpreises, den Sie an der Kasse bezahlen, fließt direkt in die Taschen des Finanzministers. Deutschland erhebt mittlerweile astronomische Energiesteuern. Doch damit nicht genug: Um den ideologiegetriebenen Klimawahn der Politik zu finanzieren, wurde uns zusätzlich eine absurde CO2-Abgabe aufgebürdet. Jeder gefahrene Kilometer wird künstlich verteuert, um die Bürger zur Aufgabe ihres Autos zu zwingen. Es ist eine bewusste, politisch gewollte Bestrafung der arbeitenden Mitte. Wir zahlen Rekordsteuern, damit von Berlin grüne Luftschlösser finanziert werden können.
Und was macht die Politik angesichts dieser hausgemachten Krise? Sie inszeniert ein absurdes Theaterstück. Die Bundesregierung hat allen Ernstes eine “Taskforce” ins Leben gerufen. Politiker wie Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Sepp Müller (beide CDU) stellen sich nun als Retter der Autofahrer dar und wettern gegen die angebliche “Preistreiberei der Mineralölkonzerne”. Man will das Kartellamt einschalten und träumt von Preisregulierungen nach österreichischem Vorbild, wo Tankstellen ihre Preise nur noch einmal am Tag um 12 Uhr mittags erhöhen dürfen. Die gleichen Politiker, die den Sprit durch immer neue CO2-Steuern und Abgaben künstlich in die Höhe treiben, zeigen nun mit dem Finger auf die Wirtschaft. Es ist der durchschaubare Versuch, von der eigenen staatlichen Abzocke abzulenken.
Warum nicht in #Deutschland? @bundeskanzler @larsklingbeil @cducsubt @spdbt #Benzinpreis https://t.co/HdwnDRH0zT
— Der Schnauz (@dima973) March 18, 2026
Ein Blick über die Grenzen zeigt, wie man Politik für die eigenen Bürger macht: In Kroatien wurde der Preis auf 1,50 Euro gedeckelt. In Ungarn tanken die Einheimischen für 1,51 Euro (Benzin) und 1,59 Euro (Diesel). In Italien hat Giorgia Meloni die Spritsteuern reduziert, um die Preise um 25 Cent pro Liter zu drücken. Dort schützt der Staat seine Bürger vor den Folgen der globalen Krisen. In Deutschland hingegen wird die Krise als Vorwand genutzt, um die Bürger noch weiter auszuquetschen.
Die Mineralölbranche lässt sich diesen schwarzen Peter völlig zu Recht nicht zuschieben. Christian Küchen, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie, stellte klar: Die Margen der Konzerne haben sich seit Beginn des Iran-Kriegs nicht verändert. Die Verbände bringen es in einem gemeinsamen Statement auf den Punkt: “Wer Kraftstoffpreise dauerhaft senken will, muss über staatliche Preisbestandteile sprechen – nicht über Eingriffe in den Wettbewerb.”
Anders ausgedrückt: Schafft endlich diese irrsinnigen Steuern ab! Doch das würde bedeuten, dass der Staat auf seine Milliarden-Einnahmen verzichten und seinen teuren Klimawahn beenden müsste. Und genau das werden die Ideologen in Berlin niemals freiwillig tun. Stattdessen bleibt der deutsche Autofahrer die wehrlose Melkkuh der Nation.
