Somalischer Messerstecher: „Ich töte dich, deine Frau, dein Kind und deinen Penis schneide ich ab“

Symbolbild: KI

Ein Prozess vor dem Landgericht Dresden (Sachsen) wirft aktuell ein Schlaglicht auf die Zustände im buntesten Deutschland aller Zeiten. Vor Gericht muss sich ein 28-jähriger Somalier wegen einer Messerattacke und weiterer schwerer Vorwürfe verantworten. Im Zentrum der Anklage steht ein Streit um Geld mit einem syrischen Drogendealer, den der Angeklagte im Juli 2024 niedergemessert haben soll.

Laut Anklage stach Eddi Ahmed A., von Beruf Gabelstaplerfahrer, viermal mit einem Messer auf sein gleichaltriges Opfer ein. Die Stiche trafen den Unterbauch und die Genitalien. Das Opfer soll bis heute unter den Folgen leiden. Der Angriff soll sich in der Wohnung des Syrers in der Dresdner Neustadt ereignet haben.

Der Angeklagte schilderte vor Gericht seine Version: Er habe bei dem Syrer Drogen gekauft – „alle machen das“ – und dabei seien ihm 135 Euro „abhandengekommen“. Als er das Geld zurückfordern wollte, seien in der Wohnung noch zwei weitere Männer gewesen. „Die haben mich alle angegriffen. Als ich am Boden lag, habe ich mich gewehrt“, beteuerte er. Dass er jemanden verletzt habe, habe er nicht mitbekommen. Sonst hätte er sich bei der Polizei gemeldet.

Doch damit soll es nicht getan gewesen sein. Einige Tage später soll A. erneut am Haus des Opfers aufgetaucht sein. Als er den Syrer auf dem Balkon sah, habe er laut Anklage gerufen: „Ich töte dich, deine Frau, dein Kind und deinen Penis schneide ich ab.“ Der Angeklagte erklärte dazu, der Mann habe von oben Wasser auf ihn gekippt, woraufhin sie sich gegenseitig beschimpft hätten.

Die Vorwürfe gegen den Angeklagten beschränken sich aber nicht auf die Messerattacke und die Drohungen. Eddi Ahmed A. soll zudem seinem Schwager eine Waffe an den Kopf gehalten haben, um ihn zur Zahlung von 2.500 Euro zu zwingen. Außerdem wird ihm vorgeworfen, seiner Schwester das Handy gestohlen und in seiner Unterkunft mit einem Wasserkocher sowie einem Messer nach Mitbewohnern geworfen zu haben. Alle Vorwürfe bestreitet er.

Der angeklagte Somalier bestreitet alles und redet von Notwehr. Gleichzeitig häufen sich die weiteren Vorwürfe (Erpressung mit Waffe, Gewalt in der Unterkunft, Diebstahl). Seine Notwehr-Behauptungen stärkt das nicht.

Auffällig ist auch die mediale Zurückhaltung: Bisher hat praktisch nur TAG24 darüber berichtet. Bei einem vergleichbaren Fall mit deutschen Tätern könnte die Berichterstattung breiter ausfallen. Aber man muss den Bürgern derartige Einblicke in bunte Milieus ja nicht auf die Nase binden…

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