Kriminelle “Kinderbande” terrorisiert Leipzig: Über 200 Straftaten – Staat schaut zu

Symbolbild: KI

Eine Bande aus Kindern und Jugendlichen terrorisiert seit Herbst 2025 ganze Stadtteile von Leipzig (Sachsen). Über 200 Straftaten, von Raubüberfällen bis zu Körperverletzungen, gehen inzwischen auf ihr Konto. Die Anführer sollen zwei zwölfjährige Zwillinge sein, deren Familie aus dem Sudan eingewandert ist. Das System gibt sich machtlos.

Die Taten häufen sich vor allem in den Stadtteilen Grünau und Leipzig-West. Zu den Hotspots zählen das Allee-Center, das Paunsdorf Center, die Höfe am Brühl sowie das Umfeld mehrerer Schulen – darunter die Montessori-Schule in Grünau. Dort hat die Bande bereits mehrfach zugeschlagen. Mehrere Schüler wurden auf dem Schul- oder Heimweg bedroht oder sogar überfallen – erbeutet wurde unter anderem ein Fahrrad und ein Roller. Die Eltern sind besorgt, viele haben Briefe an die Schule geschrieben, es gab Gespräche mit den Lehrern. Inzwischen werden immer mehr Kinder zur Schule gebracht und wieder abgeholt.

Auch Geschäftsleute leben in Angst. Ein Kiosk-Betreiber im “Allee-Center” schilderte seine Beobachtungen gegenüber dem FOCUS: “Seit dem letzten Herbst ist die Gruppe immer wieder hier, sie kommen vor allem am Nachmittag, manchmal sind es sogar 20. Sie machen Krach, schubsen selbst ältere Menschen sogar auf der Rolltreppe, sodass sie hinfallen, rutschen auf der Mittelkonsole der Rolltreppe runter und pöbeln Kunden an. Und wer sich dagegenstellt, bekommt als Antwort dann Sätze wie ‘Ich ficke deine Mutter’ zu hören. Es ist zum Verzweifeln!”

Laut Polizei besteht die Bande aus mindestens 14 Kindern und Jugendlichen – Migrantenkinder und Einheimische, größtenteils aber mit ausländischen Wurzeln – von denen mehrere noch nicht strafmündig sind. Tonangebend sollen zwei Tschetschenen, aber vor allem zwei zwölfjährige Brüder, deren Familie aus dem Sudan eingewandert ist, sein. Die Zwillinge wurden in Leipzig geboren, haben die doppelte Staatsbürgerschaft. Ihre Mutter ist alleinerziehend und spricht noch immer kaum Deutsch. Beide Jungen sollen von der Schule suspendiert sein – und haben damit noch mehr Zeit, ihre kriminellen Neigungen auszuleben. Die Familie soll unter behördlicher Betreuung stehen.

Der Bande werden mittlerweile über 200 Straftaten zugerechnet (Stand Anfang Februar 2026). Dabei geht es vor allem um Raubüberfälle und Körperverletzung, aber auch um Sachbeschädigung und Diebstahl. Die Opfer sind in der Regel Gleichaltrige, aber auch junge Erwachsene wurden bereits angegriffen – und in einem Fall auch schwer verletzt.

Die Polizei Leipzig hat eigens eine Sonderermittlungsgruppe eingerichtet. Drei ältere Bandenmitglieder (ab 14) sitzen in U-Haft. Die Kern-Täter aber? Strafunmündig unter 14. Die Jugendlichen brauchen keine Strafen zu fürchten, und das wissen sie auch. Der Fall entlarvt somit erneut ein System, das Täter schützt und Opfer im Stich lässt. Solange Zwölfjährige als Bandenchefs ungestraft Raubzüge veranstalten und Menschen verletzen können, ist der Rechtsstaat in Deutschland ein Witz.

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